<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-4602697987626583882</id><updated>2012-02-08T19:00:41.802+02:00</updated><title type='text'>Uris Tagebuch aus Israel</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default?start-index=101&amp;max-results=100'/><author><name>Uris Tagebuch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17005420012546414037</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_eqI5BHZ81sY/R7GDnWQkPrI/AAAAAAAAAFY/0ubnxWFEJs4/S220/Uri.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>245</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4602697987626583882.post-6265826996212120425</id><published>2012-02-08T18:58:00.001+02:00</published><updated>2012-02-08T18:59:44.448+02:00</updated><title type='text'>Der ethische Doppelstandard</title><content type='html'>&lt;b&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Daniel Pipes, ein Realist der sich nicht für übertriebene Vorliebe für palästinensisches auszeichnet, schrieb im Zusammenhang mit dem Entscheid des Höchsten Gerichtes Israels palästinensischen Ehepartnern eines Israelis nicht automatisch die Niederlassung in Israel zu gewähren, &lt;a href="http://de.danielpipes.org/10637/palaestinensische-rueckkehrrecht"&gt;einen Kommentar&lt;/a&gt;. Damit gleiche sich Israel den Praktiken Dänemarks, Niederlande und Österreichs an. In den USA wird zugeheirateten Ausländern heute auch nur nach einem langen frustrierendem Prozedere die Niederlassung gewährt, wie ich aus den Erfahrungen eines engen amerikanischen Freundes weiss, der vor vielen Monaten wagte eine Engländerin zu heiraten und sie dann in die USA importieren wollte. Im übrigen, wenn wir schon dabei sind Gesetze international zu vergleichen: im Wallis (das liegt in der Schweiz!) hat das Bundesgericht entschieden, &lt;a href="http://www.videoportal.sf.tv/video?id=03f8d2c5-7e2a-4e52-a2f1-d384e37a59af"&gt;Bauern zu enteignen um einen schon bestehenden Golfplatz auszubauen&lt;/a&gt;. Das sei im öffentlichen Interesse.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Nun geschah ähnliches in Jerusalem (das liegt in Israel!), in dem zwei arabische Häuser einem öffentlichen Park weichen müssen, denn auch dieser sei im öffentlichen Interesse. Unter öffentlichem Interesse versteht man im Allgemeinen den Bau von Verkehrswegen oder ähnlichem – aber ein Golfplatz für reiche Touristen oder ein Park für Bummler? Es ist anzunehmen, dass im Wallis finanzielle Interessen gesiegt haben, während in Jerusalem arabischer Besitz weniger geschützt wird, als der anderer, doch das ist nur eine gutmenschliche Annahme meinerseits, die mir doch schwerfällt, da Israels Hohes Gericht (noch?) nicht verpolitisiert ist, auch wenn die Regierung dies mit allen Mitteln versucht.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Zurück zum Thema: Hier ein Auszug aus Pipes Artikel, in dem viele interessante und überzeugende Details zu lesen sind, die den Hintergrund und geschichtlichen Kontext beleuchten.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;i&gt;Dieses Muster palästinensischer Auswanderung nach Israel geht fast bis 1882 zurück, als europäische Juden ihre Aliyah (Hebräisch für "Aufstieg"/"Besteigung", womit die Einwanderung in das Land Israel gemeint ist) begannen. 1939 vermerkte z.B. &lt;a href="http://books.google.com/books?id=helhVh_dG0sC&amp;amp;lpg=PA161&amp;amp;ots=lfGemy0zoI&amp;amp;dq=So%20far%20from%20being%20persecuted%2C%20the%20Arabs%20have%20crowded%20into%20the%20country%20and%20multiplied%20till%20their%20population%20has%20increased%20more%20than%20even%20"&gt;Winston Churchill&lt;/a&gt;, dass die jüdische Einwanderung nach Palästina eine ähnliche arabische Einwanderung angeregt hatte: "Weit davon entfernt verfolgt zu werden, sind die Araber zuhauf in das Land gedrängt und haben sich vervielfältigt, bis ihre Bevölkerung zugenommen hat."&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;i&gt;Kurz gesagt: Man musste kein Jude sein, um vom hohen Lebensstandard und der Gesetzestreue der zionistischen Gesellschaft zu profitieren. &lt;a href="http://books.google.com/books?id=St1VAAAAYAAJ&amp;amp;q=%22if+all+those+Jews+and+all+those+Arabs+who+arrived+in+...+Palestine+between+1893+and+1948+had+remained,+and+if+they+were+forced+to+leave+now,+a+dual+exodus+of+at+least+equal+proportion+would+in+all+probabil"&gt;Joan Peters&lt;/a&gt; gehört zu denen, die das Thema erforscht haben; sie schätzt, dass von 1893 bis 1948 eine zweifache jüdische und arabische Einwanderung "mindestens gleichen Ausmaßes" stattfand. Das überrascht nicht: andere moderne Europäer, die sich in unterbevölkerten Gegenden (man denke an Australien oder Afrika) niederließen, schufen ebenfalls Gesellschaften, die einheimische Völker anzogen.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;i&gt;Dieses Muster palästinensischer Aliyah hat sich seit der Geburt Israels fortgesetzt. Sie mögen antizionistisch sein, aber Wirtschaftsimmigranten, politische Dissidenten, Homosexuelle, Informanten und einfache Leute stimmen mit den Füßen ab; sie ziehen den herausragend modernen und liberalen Staat des Nahen Ostens den elenden Löchern der PA oder Hamas vor. Und man denke daran, wie wenige israelische Araber in die Westbank oder den Gazastreifen ziehen, um dort mit dem Partner zu leben, obwohl keine rechtlichen Hindernisse sie davon abhalten würden.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;br /&gt;Daniel Pipes Argument ist politisch höchst unkorrekt und deshalb überzeugend&lt;/span&gt; &lt;span style="font-size: x-large;"&gt;. Es ist ein äusserst typisches Beispiel von Doppelmoral, die gegen Israel ausgeübt wird. Doppelmoral ist ein alter und berechtigter Vorwurf an die Adresse der Israelkritischer und an Gutmenschen, die sich darauf spezialisiert haben.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Noch eine Feststellung zu &lt;a href="http://www.amazon.de/Time-Immemorial-Arab-Jewish-Conflict-Palestine/dp/0963624202/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;amp;qid=1328719077&amp;amp;sr=8-1:%20"&gt;Joan Peters und ihrem Buch „From Times immemorial“&lt;/a&gt; (Vor uralten Zeiten). Ich stellte fest, dass dieses Buch heiss umkämpft ist. Die Mehrheit der Kritiker ist begeistert eine Minderheit findet das Gegenteil davon. Ich fand Beurteilungen im Internet und möchte hier die Müsterchen aus Amazon.de als Link beifügen. Freunde von mir besitzen dieses Buch, sind begeisterst und schwören darauf. Sie betrachten es als eine Art Bibel neujüdischer Geschichte des Heiligen Landes. Ich habe das Buch bestellt, es ist vor zwanzig Jahren herausgekommen. Ich werde, falls ich es für wertvoll halte, darüber berichten.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4602697987626583882-6265826996212120425?l=uristagebuchausisrael.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/feeds/6265826996212120425/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4602697987626583882&amp;postID=6265826996212120425' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/6265826996212120425'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/6265826996212120425'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/2012/02/der-ethische-doppelstandard.html' title='Der ethische Doppelstandard'/><author><name>Uris Tagebuch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17005420012546414037</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_eqI5BHZ81sY/R7GDnWQkPrI/AAAAAAAAAFY/0ubnxWFEJs4/S220/Uri.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4602697987626583882.post-6607949896799256217</id><published>2012-02-05T23:42:00.006+02:00</published><updated>2012-02-08T19:00:41.810+02:00</updated><title type='text'>Unterschiede</title><content type='html'>&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;a href="http://www.uristagebuchausisrael.blogspot.com/2011/12/parallelen.html"&gt;Mein Tagebuchbucheintrag vom 26.12.2011&lt;/a&gt; war einige Tage später im&lt;a href="http://journal21.ch/extremistische-juden-und-extremistische-muslime"&gt; Journal21&lt;/a&gt; in redigierter Form und mit anderem Titel erschienen. Heute erst fiel mir ein nachzusehen, ob es Kommentare gibt. Ich fand einen Brief von Arnold Hottinger:&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;i&gt;01. January 2012, 16:20, Arnold Johann Kaspar Hottinger &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;i&gt;Lieber Herr Russak, wenn sie David Pryce Jones zitieren, um uns über die Natur "der Araber" aufzuklären, ist das nicht anders als wenn jemand einen notorischen Antisemiten zitieren wollte, um uns über die Natur "der Juden" zu informieren.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;i&gt;Der Herr ist ein notorischer Anti-Araber nicht weniger präjudiziert, als es von einem notorischen Antisemiten gegenüber den Juden zu gewärtigen ist. Die Geschichte von Ehre und Schande ist sehr beliebt in Israel, wenn es darum geht "die Araber" zu erklären. Das heisst aber nicht, dass sie als alleiniges Erklärungsmuster brauchbar wäre. Genau so wie man "die Juden" nicht durch ihre behauptete Geldgierigkeit oder andere oder andere ihnen zugeschriebene Eigenschaften erklären kann.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;b&gt;Judenhass&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="color: black; font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Arnold Honegger vergleicht feststehende Tatsachen mit Vorurteilen. Nehmen wir die Vorurteile zuerst. Die &amp;nbsp;den Juden zugeordneten &amp;nbsp;antisemitisch Vorurteile, wie eben ihre Geldgierigkeit, die Protokolle &amp;nbsp;der Weisen von Zion, die im Stürmer verbreiteten Vorwürfe entbehren jeder wahren Grundlage, sind erfunden und erlogen, und werden trotzdem von vielen gerne „geglaubt“. Die Tradition des Judenhasses wurde ursprünglich&amp;nbsp; von der christlichen Kirche verbreitet und später von der „Religion des Rassismus“ (Nationalsozialismus) aufgenommen und perfektioniert. Der moderne Judenhass wird perfide als &amp;nbsp;Israelkritik deklariert und gaukelt damit vor einen rationalen Hintergrund zu haben. Stets war Judenhass ein Mittel der Machterhaltung und&amp;nbsp; Mittel der Politik. Ein berühmtes Beispiel des Letzteren ist noch immer die Dreyfus Affäre, der Auslöser des heutigen politischen Zionismus. Die kürzeste Erklärung ist wohl die von August Bebel: „Der Antisemitismus ist der Sozialismus der dummen Kerle“. Ich will hier nicht weiter darauf eintreten. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="color: black; font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="color: black; font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;b&gt;Araberkritik oder Islamophobie&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="color: black; font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="color: black; font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Durch meinen Umgang mit arabischen Freunden und der Teilnahme an arabischen Anlässen habe ich direkten Anschauungsunterricht zu vielen Aspekten arabischer und muslimischer Traditionen erhalten. Über den Begriff „Ehre und Schande“ diskutierte ich mit ihnen, bevor ich darüber bei David Pryce-Jones las. Familiäre Ehrenmorde, die mittlerweile auch in Europa vorkommen, sind nicht nur in Israel, der Westbank und anderen muslimischen Ländern ein fast tägliches Vorkommnis. Genau so wie Frauenbeschneidungen. Das sind zwei der Traditionen, die die Ehre arabischer Männer erhalten. Anthropologisch mögen sie vielleicht interessant sein, doch den Ansprüchen an eine demokratische und freie Gesellschaft entsprechen sie nicht – auch wenn die arabische Welt genau dies für sich beansprucht.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="color: black; font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Familiäre Gewalt im Überfluss, Unterdrückung der Frau, Gewalt und Terror gegen andere, politische Tyrannei und religiöser Fanatismus der schlimmsten Art sind alles Tatsachen die das tägliche Brot der Berichterstattung über den Mittleren Osten und die Mehrzahl islamischer Staaten sind. Bestimmt sind sie, im Gegensatz zu Behauptungen Juden hassender Kreise, keine Früchte von Vorurteilen und Lügen. Sie sind Tatsachen, die in der heutigen westlichen Kultur nicht goutiert werden. Ich gebe gerne zu, dass es viele arabische und muslimische Menschen gibt, die unmenschliche Traditionen zutiefst ablehnen und grundsätzlich verurteilen, soweit dies in der arabisch-muslimischen Gesellschaft möglich ist. Und es &amp;nbsp;ist keine verschwindende Minderheit, die diese Traditionen ausübt, sei es im Familien- und Clanleben oder in der Politik. Wie in anderen Religionen auch, das gilt fürs Juden- und Christentum, handelt es sich überwiegend um keine religiösen Vorschriften, sondern um liebgewonnene Überbleibsel aus heidnischen Zeiten.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;b&gt;Arabismus, Kritik und die heutige Lage&lt;/b&gt; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="color: black; font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="color: black; font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Ich schätze Arnold Hottinger, er ist ein grossartiger Journalist und &amp;nbsp;vielen ein Vorbild. Er scheint auch Arabist der alten Schule zu sein, ein wenig versponnen vielleicht in der Welt Karl Mays, des Hadschi Alef Omars, Kara Ben Nemsis und der Welt des alten Arabiens zur Zeit des osmanischen Reiches vor hundertfünfzig Jahren. Auch ich war als Junge ein solcher Romantiker, las, eben, Karl May und T.E. Lawrences „Die sieben Säulen der Weisheit“ mehr als nur einmal. Manche entwachsen dieser Romantik, ganz besonders wenn sie mit der heutigen Realität konfrontiert sind. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="color: black; font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="color: black;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;Zusammenfassend stelle ich fest, dass Arnold Hottingers Vergleich zwischen Antisemitismus und Araber- und Islamkritik völlig deplatziert ist. Antisemitismus ist die Summe aller Vorurteile, Böswilligkeiten und Dummheiten in der Betrachtung des jüdischen Volkes. Dem steht entgegen, dass die heutigen Vorkommnisse in der arabisch-muslimischen Welt dem Betrachter der Geschehnisse in diesen Staaten tagtäglich soviel Negatives vor geführt wird, dass dieser sich fast mit Gewalt auf etwas Positives besinnen muss. Obenstehende arabische Eigenheiten stellen bestimmt nicht die Summe des arabischen Lebens und seiner Werte dar. Doch sie bestimmen heute die Sicht der Mehrheit in der westlichen Welt.&amp;nbsp; Die momentanen Geschehnisse im Zusammenhang mit dem „arabischen Frühling“, die unzähligen Opfer, die durch Aufstände in verschiedenen muslimischen Ländern verursacht werden, die Menschenrechtsverstösse gigantischen Ausmasses in Syrien, &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;Ägypten&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;, Libyen, Sudan, Nigeria, Afghanistan, Iran, Irak etc., Terroranschläge der Schiiten gegen Sunniten und umgekehrt, die Christenmorde in Ägypten, Irak und Nigeria und noch einiges Andere&lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=4602697987626583882&amp;amp;postID=6607949896799256217" name="_GoBack" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt; sind für jeden sichtbare und dokumentierte Fakten, die mit Vorurteilen wenig zu tun haben. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4602697987626583882-6607949896799256217?l=uristagebuchausisrael.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/feeds/6607949896799256217/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4602697987626583882&amp;postID=6607949896799256217' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/6607949896799256217'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/6607949896799256217'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/2012/02/unterschiede.html' title='Unterschiede'/><author><name>Uris Tagebuch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17005420012546414037</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_eqI5BHZ81sY/R7GDnWQkPrI/AAAAAAAAAFY/0ubnxWFEJs4/S220/Uri.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4602697987626583882.post-6169626668340667753</id><published>2012-02-03T00:36:00.000+02:00</published><updated>2012-02-03T00:36:30.883+02:00</updated><title type='text'>Eine glasklare Stellungsnahme</title><content type='html'>&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;object class="BLOGGER-youtube-video" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0" data-thumbnail-src="http://0.gvt0.com/vi/3dBzslDdQ_g/0.jpg" height="266" width="320"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/3dBzslDdQ_g&amp;fs=1&amp;source=uds" /&gt;&lt;param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /&gt;&lt;embed width="320" height="266"  src="http://www.youtube.com/v/3dBzslDdQ_g&amp;fs=1&amp;source=uds" type="application/x-shockwave-flash"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Douglas Murray ist ein bekannter britischer Journalist. Einer der Stellung nimmt und sich nicht scheut ohne wenn und aber Dinge beim Namen zu nennen. In dieser kurzen Aufzeichnung brilliert er mit einer Rede im dem britischen Parlament nachempfunden Debattierklub der Universität Oxford. Dieser Vortrag ist wohl einer der allerbesten den ich je zum Thema gehört habe. Nicht nur ist es eine Erleichtung seinen Ausführungen zu folgen, es ist auch ein sprachlicher und kultureller Genuss. Seine Worte gelten dem Thema des nuklearen Iran und der Gefahr für Israel und die Welt. Sein hauptsächlicher Punkt, am Beispiel des Yom Kippur Krieges in 1973, ist, dass Israel nur sich selbst vertrauen kann. Denn nur es selbst und seine Bürger und Einwohner sind in Gefahr und nicht Besserwisser im sicheren Ausland. Das heisst nicht, dass alle Bürger Israels (und zu denen gehöre auch auch) blutdürstige Kriegsgurgeln sind. Aber es heisst, dass Israels Prioritäten, realistischen Umständen entsprechend, sich nicht mit den Prioritäten anderer Ländern decken. Dazu gibt es viel zu sagen, doch das vielleicht ein anderes Mal.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4602697987626583882-6169626668340667753?l=uristagebuchausisrael.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/feeds/6169626668340667753/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4602697987626583882&amp;postID=6169626668340667753' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/6169626668340667753'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/6169626668340667753'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/2012/02/eine-glasklare-stellungsnahme.html' title='Eine glasklare Stellungsnahme'/><author><name>Uris Tagebuch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17005420012546414037</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_eqI5BHZ81sY/R7GDnWQkPrI/AAAAAAAAAFY/0ubnxWFEJs4/S220/Uri.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4602697987626583882.post-8719063323879550829</id><published>2012-01-28T20:58:00.002+02:00</published><updated>2012-01-30T16:09:19.513+02:00</updated><title type='text'>Hanspeter Obrists Blog über Israel</title><content type='html'>&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Hanspeter und Annemarie Obrist waren vor nicht sehr langer Zeit für einige Monate in Israel, nachdem sie dieses per Fussmarsch ab Basel erreicht hatten. Wir haben sie gut kennengelernt, denn sie waren in dieser Zeit unsere Nachbarn. Wir sassen oft zusammen (vielleicht nicht oft genug) am Esstisch und diskutierten uns interessierendes. Wir beide lernten dabei von einander.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Ich möchte hier einfach auf&lt;a href="http://israelimpulse.wordpress.com/"&gt; Hanspeters Blog&amp;nbsp;&lt;/a&gt;&amp;nbsp; hinweisen, der das höchst sachliche und auch christliche Interesse Hanspeters an Israel in vielen Facetten wiedergibt. Mehr ist darüber nicht zu schreiben, die Blog spricht für sich. Nur eines noch: Hanspeter und Annemarie kennen unser Land ausserordentlich gut und nehmen auf Grund ihres Wissens Stellung. Sie haben Israel gern, kennen viele seiner Fehler. Das im Gegensatz zu vielen Anderen, die auf Grund ihres Unwissens, ihrer Vorurteile und dem heiligen Drang alles zu Tode zu differenzieren nur Unverdautes finden zu wollen erreichen, dass von Fakten schlussendlich nichts vernünftiges mehr übrig bleibt.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4602697987626583882-8719063323879550829?l=uristagebuchausisrael.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/feeds/8719063323879550829/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4602697987626583882&amp;postID=8719063323879550829' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/8719063323879550829'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/8719063323879550829'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/2012/01/hanspeter-obrists-blog-uber-israel.html' title='Hanspeter Obrists Blog über Israel'/><author><name>Uris Tagebuch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17005420012546414037</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_eqI5BHZ81sY/R7GDnWQkPrI/AAAAAAAAAFY/0ubnxWFEJs4/S220/Uri.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4602697987626583882.post-4710945001072510664</id><published>2012-01-27T19:14:00.005+02:00</published><updated>2012-01-27T19:25:01.922+02:00</updated><title type='text'>Etta James i.A.</title><content type='html'>&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Ich weiss nicht, wer unter meinen Freunden und Lesern schon von Etta James gehört hat. Sie starb vor einigen Tagen im Alter von 73 an Leukämie. Als alter Bluesaktivist, am Rande involviert mit dem Luzerner Bluesfestival und später intensiv in Israel im lokalen Blues- und Jazzclub „Bluesette“ (leider heute nicht mehr in Betrieb) fehlt mir Jazz und Blues in Israel. Zwar gibt es gute Musiker, mit denen ich auch heute noch in Kontakt bin, die meisten Konzerte und Session bedingen längere nächtliche Autofahrten und sind vor allem sehr teuer. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Etta James&amp;nbsp; war eine energische Sängerin voller Humor. Sie besass eine kraftvolle und schöne Stimme, die ich mit der meiner alten Freundin Sista Monica vergleiche, mit der ich ein Konzert in Baden organisierte, am Luzerner Bluesfestival zusammen war und dann auch noch in Holland herumzog. Etta James war über 43 Jahre lang verheiratet und hinterlässt einen Ehemann und einen Sohn. Ich denke 43 Jahre lang mit demselben Partner verheiratet zu sein ist in der Musikbranche nicht gerade die Norm und ich habe sie deshalb immer bewundert, wusste ich doch über ihre Drogenprobleme. Nun ist sie nicht mehr. Doch ihre Musik bleibt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;object class="BLOGGER-youtube-video" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0" data-thumbnail-src="http://2.gvt0.com/vi/pyMd19sE6U4/0.jpg" height="266" width="320"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/pyMd19sE6U4&amp;fs=1&amp;source=uds" /&gt;&lt;param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /&gt;&lt;embed width="320" height="266"  src="http://www.youtube.com/v/pyMd19sE6U4&amp;fs=1&amp;source=uds" type="application/x-shockwave-flash"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Ich möchte hier eines der schönsten und in der vorliegenden Video-Fassung lustigsten Lieder einfügen, aus einem etwas vor dreissig Jahren aufgenommenen Konzert mit B.B. King. Sie singt, zusammen mit Dr. John „I’d rather be blind“. Viel Spass!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4602697987626583882-4710945001072510664?l=uristagebuchausisrael.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/feeds/4710945001072510664/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4602697987626583882&amp;postID=4710945001072510664' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/4710945001072510664'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/4710945001072510664'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/2012/01/etta-james-ia.html' title='Etta James i.A.'/><author><name>Uris Tagebuch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17005420012546414037</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_eqI5BHZ81sY/R7GDnWQkPrI/AAAAAAAAAFY/0ubnxWFEJs4/S220/Uri.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4602697987626583882.post-357780101375947739</id><published>2012-01-24T09:44:00.003+02:00</published><updated>2012-01-24T20:28:11.416+02:00</updated><title type='text'>Rationalität  im Nahen Osten</title><content type='html'>&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Im „Open Thesaurus“ wird das Wort „Rationalität“ mit „vernünftige Denkweise“ umschrieben. Der Duden erklärt „Ratio“ mit „Vernunft; schlussfolgernder, logischer Verstand“. In der Wikipedia steht Folgendes: „Ratio steht für Klugheit und Einsicht, im Zusammenhang mit einem zu vertretenden Standpunkt, aber auch zur Begründung bzw. als Grundsatz und Prinzip einer wissenschaftlichen Aussage. Ein Urteil, das nach Gesetzmäßigkeiten der Ratio getroffen wurde, ist eine aus nachvollziehbaren Gründen erlangte Erkenntnis oder Entscheidung. Als Gegenspieler der Ratio gilt die Imagination (Phantasie).“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Soweit Erklärungen eines Wortes, das in den politischen Vorgängen im Nahen Wilden Osten kaum eine Rolle spielt und gerade deswegen kommentiert werden muss.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoCommentText" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Heute gerät unsere gesamte Region, auch Israel, immer mehr in die Klauen extremistischer Religionen, seien es gewalttätige und hasserfüllte Variationen des Islams oder, heute auch unter uns Juden, nicht weniger fanatische Variationen des bisher grundsätzlich versöhnlichen und friedfertigen Judentums. Bei beiden fehlt die Ratio. Sie wurde durch verwirrende und sich oft gegenseitig ausschliessende Zitate aus heiligen Büchern, sei es die Thora oder der Koran und ihre Kommentare ersetzt. Lügen werden zur Wahrheiten, Wahrheiten werden zu Lügen Das Angebot an religiöser Literatur verkommt zum Supermarkt, man nimmt was einem passt und ignoriert was nicht zusagt, den Preis zahlen dann andere. Glauben löst Wissen und Denken ab, Wunschdenken wird zur Realität und führt zu blutigen Krisen, vorwiegend im Namen Gottes, wenn auch gelegentlich im Namen einer vorgeschobenen Ideologie.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Nehmen wir einige geschichtliche Beispiele, positive und negative. Positiv bedeutet in solchen Fällen vor allem, wenn jemand mit Verantwortung die Notleine reisst und auf die Bremse tritt.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;1948&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;In den Jahrzehnten vor der von der UNO beschlossenen Staatsgründung Israels, entsumpfte der Jüdische Nationalfond riesige Teile Palästinas, das bis anhin vor allem aus Wüste und malariaverseuchten Sümpfen bestand. Davon profitierten Juden und Araber. Juden schufen Arbeitsplätze in Landwirtschaft und Industrien, was dazu führte, dass weitere arabische Familien nach Palästina einwanderten. Der Angriff aufgehetzter Palästinenser auf Juden und das eben gegründete Israel, war ein völlig irrationaler Akt, der sie ihre Existenz kostete und ein grösseres Israel zu Folge hatte. Die heute zu höchst erfolgreichen, von der Welt unterstützten Berufsflüchtlingen gewordenen Palästinenser in ihren Flüchtlingslagern, hätten, wären sie in Israel/Palästina geblieben, am Wirtschaftswunder und an der freien demokratischen Gesellschaft Israels teilhaben können, wie es die heute „48er Araber“ genannten israelisch-arabischen Bürger tun. Die Flüchtlinge liessen sich vom Grossmufti Jerusalems, Hadj Amin al-Husseini mit seinem nationalsozialistisch-islamistischen Judenhass und von den arabischen Staaten verführen und zahlen heute den Preis dafür.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;1956 Ben Gurion&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoCommentText" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoCommentText" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Ein gutes israelisches Beispiel fehlender Rationalität ist der Sinaikrieg von 1956. Der damalige Ministerpräsident David Ben Gurion liess sich von den Gesängen der französischen und englischen Sirenen verführen und liess sich von diesen dummen Angriffskrieg gegen Nassers Ägypten hineinziehen. Dieser hatte den Suezkanal verstaatlicht, was die beiden europäischen Mächte nicht hinnehmen wollten. Irrational war die Teilnahme Israels, da keinerlei Motivation für ein solches Handeln vorlag Doch Ben Gurion, von den USA mit einem Ultimatum beglückt, sah seinen Fehler sofort ein, besann sich auf seine Ratio und Israel zog sich aus dem Sinai zurück.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoCommentText" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoCommentText" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;span lang="DE"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Wenn wir schon dabei sind: Unter dem Einfluss der Sowjetunion verstand sich Gamal Nassers Ägypten als sozialistischer Staat, (die Moslembrüder waren Nassers Erzfeinde) was ideologisch der Auslöser für diese Verstaatlichung hätte sein können. Aber bis heute versteht die arabische Welt den Begriff Sozialismus nicht, denn dieser steht arabischen Traditionen diametral entgegen. Loyalität und Identifikation gelten in der arabischen Welt fast ausschliesslich der Familie und Grossfamilie (Clan). Die politische Öffentlichkeit, sei es das Dorf, die Stadt oder der Staat wird nicht einbezogen. Obrigkeiten, besonders nationale, werden als Unterdrücker empfunden, was sie, wie wir inzwischen alle wissen, auch sind.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;1967 Nasser &lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Ein Prachtbeispiel fehlender arabischer Rationalität ist Gamal Nassers Telefonanruf an Jordaniens König Hussein am zweiten Tag des Sechstagekrieges, am 6. Juni 1967. Dieses Telefongespräch wurde vom israelischen Nachrichtendienst aufgenommen und im Radio viele Male wiedergegeben. Nasser versuchte Hussein zu überzeugen, dass England und die USA Seite an Seite mit Israel gegen die arabische Welt kämpfe. Ob Nasser das tatsächlich glaubte? Möglich ist das schon. &lt;a href="http://www.jewishvirtuallibrary.org/jsource/History/intel67.html"&gt;Diese amüsante Lügengeschichte&lt;/a&gt; wurde auch in den internationalen Medien publik gemacht, die fehlende Rationalität in der arabischen Welt demonstrierend und Nasser wurde dem Lachen der Welt preisgegeben. Nur seine Ägypter merkten davon nichts.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Arabischer Judenhass&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Ob in Medien, in Schulen oder Moscheen, überall in der arabischen Welt werden antisemitische Lügen in die Welt gesetzt, die so pervers und absurd sind, dass sie nur mit dem Zustand völlig fehlender Rationalität, als ein Resultat einer umfassenden &lt;a href="http://www.theisraelproject.org/site/apps/nlnet/content3.aspx?c=ewJXKcOUJlIaG&amp;amp;b=7717007&amp;amp;ct=11575355#.Tx73w4H4J8l"&gt;Gehirnwäsche und abgrundtiefem Hass&lt;/a&gt; beschrieben werden können. Da in der arabischen Welt nichts „von oben Kommendes“ hinterfragt wird, können Imame, Muftis, Lehrer, Terroristen und Politiker jeden Unsinn als offizielle und fundierte Tatsache deklariert unter die Menschen bringen, nicht unähnlich dem, was Julius Streicher seinerzeit in Nazideutschland mit seinem „Stürmer“ tat. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Jüdischer Araberhass&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Ein etwas neueres Phänomen ist jüdischer Terror gegen palästinensische Menschen, vor allem Bauern in den besetzten Gebieten der Westbank. Bis zum Ausbruch der zweiten Intifada gingen viele Israelis dort einkaufen und man verstand sich gegenseitig gut. Freundschaften entstanden. Bis der Terror gegen Israelis (Juden und Araber) im Jahre 2000 begann, der weit über tausend Opfer forderte. Die dadurch entstandene Antipathie israelischer Bürger ist verständlich, doch ist sie nicht der alleinige Grund für diese Abneigung. Der von extremistischen Siedlern und ihrer noch extremistischeren Jugend, der „Hügeljugend“ ausgeübte Terror gegen im Allgemeinen unschuldige palästinensische Bauern ist ideologisch-biblischer Natur und ist das Spiegelbild des palästinensischen Hasses auf die Juden Israels. Die biblischen Amalekiter werden bemüht, von der Realität weit entfernte fanatische Rabbiner stiften ihre Jünger zu Untaten an, die jedem anständigen Juden die Schamröte ins Gesicht treibt. Antipalästinensischer Terror wird nicht als Rache für palästinensischen Terror verstanden, sondern als Bestrebungen, nichtjüdische Fremde aus dem Land der Juden zu jagen, in dem sie nichts zu suchen hätten. Die persönliche Ratio dieser jüdischen Fanatiker wurde ausgeschaltet, sie werden von kriminellen Rabbinern zu Terroristen umfunktioniert. Damit sind sie, ich sag’s noch einmal, der Abklatsch ihrer palästinensischen Geistesverwandten. Es gibt nur einen Unterschied: der Widerstand israelischer Bürger gegen dieses Gesindel wächst und artikuliert sich. Das im Gegensatz zur palästinensischen Seite.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;b&gt;Warum?&lt;/b&gt;&lt;a href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=4602697987626583882&amp;amp;postID=357780101375947739" name="_GoBack"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoCommentText" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoCommentText" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Ist mangelnde Rationalität und mangelnder Drang etwas zu hinterfragen eine arabische Tradition? In „Kritik der arabischen Vernunft“ von Mohammed Abed al-Jabri (das Buch ist zur Zeit nicht erhältlich, ob vergriffen oder aus Angst vor arabischen Reaktionen dem Markt vorenthalten, weiss ich nicht) fand ich einen Satz, der möglicherweise diesem Nicht-tun zu Grunde liegt: „Vertieft sich der arabische Leser in die [traditionellen] Texte, so ist seine Lektüre erinnernd, keineswegs aber erforschend und nachdenkend“. Arabischer Hass auf Israel ist eine Tradition die bald hundert Jahre alt ist. Hinterfragt wird sie nicht.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4602697987626583882-357780101375947739?l=uristagebuchausisrael.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/feeds/357780101375947739/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4602697987626583882&amp;postID=357780101375947739' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/357780101375947739'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/357780101375947739'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/2012/01/rationalitat-im-nahen-osten.html' title='Rationalität  im Nahen Osten'/><author><name>Uris Tagebuch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17005420012546414037</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_eqI5BHZ81sY/R7GDnWQkPrI/AAAAAAAAAFY/0ubnxWFEJs4/S220/Uri.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4602697987626583882.post-1807196344488413368</id><published>2012-01-23T20:55:00.001+02:00</published><updated>2012-01-23T20:59:42.542+02:00</updated><title type='text'>Parlament der Bärte</title><content type='html'>&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif; font-size: x-large;"&gt;Zitat aus dem Facebook: „Wenn eine Revolution, die von jungen Liberalen angeführt wird und Hunderte von ihnen das Leben kostet, damit endet, dass die Muslimbrüder ins Parlament einziehen, dann sind Sie definitiv in Ägypten!“. Man nennt das auch „Diebstahl einer Revolution“ und es wäre nicht der erste. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-7mzJQbQVvl8/Tx2sG-yg0BI/AAAAAAAAGHo/6WSrsNGCilU/s1600/Parlament+Aegypten.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="426" src="http://2.bp.blogspot.com/-7mzJQbQVvl8/Tx2sG-yg0BI/AAAAAAAAGHo/6WSrsNGCilU/s640/Parlament+Aegypten.jpg" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;a href="http://www.blogger.com/goog_1536557609"&gt;  &lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Dieses wunderbare Foto vom ersten oder zweiten Tag im ägyptischen Parlament sollte die Runde machen. Ein Vergleich mit der israelischen Knesset würde feststellen, dass im Gegensatz zum israelischen Parlament, die Bänke voll zu sein scheinen. In Jerusalem sind sie in der Regel leer. Also ein Punkt für Ägypten. Ich wundere mich auf der anderen Seite, ob es im ägyptischen Parlament auch Frauen gibt und ob man denen einen Bart umgehängt hat. Oder einen Tschador. Man sieht auf den Stirnen dieser Herren, dass sie viel beten. Dort nämlich gibt es einen dunklen Punkt, der sich bei intensiven Betern durch das Aufschlagen der Stirn auf den Boden bildet. Mein Freund Mustafa, der Restaurateur in Umm El-Fahm, trägt den auch. Nun habe ich allerdings gelesen, dass es Muslime gäbe, die sich einen solchen Flecken aufmalen lassen um Eindruck zu schinden. Der Sadat habe das auch so gehalten – was ich allerdings nicht so recht glauben kann. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4602697987626583882-1807196344488413368?l=uristagebuchausisrael.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/feeds/1807196344488413368/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4602697987626583882&amp;postID=1807196344488413368' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/1807196344488413368'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/1807196344488413368'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/2012/01/ds-parlament-der-barte.html' title='Parlament der Bärte'/><author><name>Uris Tagebuch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17005420012546414037</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_eqI5BHZ81sY/R7GDnWQkPrI/AAAAAAAAAFY/0ubnxWFEJs4/S220/Uri.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-7mzJQbQVvl8/Tx2sG-yg0BI/AAAAAAAAGHo/6WSrsNGCilU/s72-c/Parlament+Aegypten.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4602697987626583882.post-7097919736516873299</id><published>2012-01-21T21:16:00.004+02:00</published><updated>2012-01-30T16:25:58.415+02:00</updated><title type='text'>Woker at his best</title><content type='html'>&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Der Einfachheit halber, kopiere ich hier einen eben erschienen NZZ-Artikel von Martin Woker gleich in den Blog:&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="background: none repeat scroll 0% 0% white; font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Besorgte Zahlmeister Palästinas &lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="background: none repeat scroll 0% 0% white; font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;i&gt;Die europäischen Financiers einer Zweistaatenlösung im Heiligen Land sorgen sich wegen des politischen Stillstands. Der «Nahostfriedensprozess» ist Geschichte.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="background: none repeat scroll 0% 0% white; font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;i&gt; &lt;b&gt;&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="background: none repeat scroll 0% 0% white; font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;i&gt;&lt;b&gt;Von Martin Woker&lt;/b&gt; &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="background: none repeat scroll 0% 0% white; font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="background: none repeat scroll 0% 0% white; font-family: Times,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Die Kunst der Diplomatie kennt viele Mittel. Eines davon ist die Erzeugung öffentlichen Drucks. Ein Beispiel dafür liefert einmal mehr der Landstreit um das einstige britische Mandatsgebiet Palästina, der auch 64 Jahre nach der Gründung Israels ungelöst ist. Vonseiten der in Ostjerusalem und Ramallah stationierten diplomatischen Vertreter der wichtigsten EU-Staaten wurde eine Öffentlichkeitskampagne lanciert. Insgesamt drei den Medien zugespielte interne Berichte sollen deutlich machen, was von dem mit viel Hoffnung verbundenen «Nahostfriedensprozess» übrig geblieben ist: nicht viel.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family: Times,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="background: none repeat scroll 0% 0% white; font-family: Times,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;i&gt;Kollektive Verdrängung &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="background: none repeat scroll 0% 0% white; font-family: Times,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Die europäischen Staaten tragen seit Jahren die finanzielle Hauptlast eines Prozesses, der in dieser Art nicht zum Frieden führt. Während 1992, im Jahr vor Abschluss der Oslo-Verträge, rund 241 000 jüdische Siedler auf besetztem palästinensischem Boden (inklusive Ostjerusalem) lebten, waren es 2011 über doppelt so viele: 510 000. Diese Entwicklung kann schulterzuckend in Kauf genommen und als eine der vielen sich weltweit abspielenden Ungerechtigkeiten gesehen werden. Chronische und systematische Verletzungen von internationalem Recht gibt es überall. Wenn aber, wie von den Protagonisten in Oslo vereinbart, im Heiligen Land eine Zweistaatenlösung das Ziel ist, kann die fortschreitende jüdische Besiedlung Cisjordaniens und Ostjerusalems nicht hingenommen werden. Oder, wie sich europäische Gesandte in Jerusalem undiplomatisch klar ausdrücken: «Wir sind nicht länger bereit, Israels Besatzungspolitik zu bezahlen.»&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="background: none repeat scroll 0% 0% white; font-family: Times,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Neu ist diese Drohung nicht. Im Schatten des «arabischen Frühlings» hat Israels Regierung sich im Palästinakonflikt erfolgreich bedeckt gehalten und keinen Handlungszwang verspürt. Die grosse Mehrheit der israelischen Bevölkerung wusste dies zu schätzen. Nichts wird im eigenen Land hartnäckiger verdrängt als der Landstreit mit den Palästinensern. Ein israelischer Publizist stellte unlängst im herausgeputzten Tel Aviv beim Latte macchiato (in der goldenen Nachmittagssonne, mit Meeresrauschen im Hintergrund) die rhetorische Frage: «Bitte schauen Sie sich um. Leben wir nicht phantastisch trotz der Besetzung der Palästinensergebiete?»&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="background: none repeat scroll 0% 0% white; font-family: Times,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Und nun wollen ausgerechnet die Europäer diese Idylle vermiesen. Die Europäer (in Person der EU-Diplomaten) tun's nicht darum, weil sie, wie ihnen gelegentlich böswillig unterstellt wird, samt und sonders «israelkritisch», ja antisemitisch eingestellt wären. Sie äussern als Berichterstatter ihre aus eigener Anschauung gewonnene Besorgnis über eine sich zuspitzende Lage in «Nahost». Neu an der Sache ist, dass sich gestandene Diplomaten inhaltlich in einer Art und Weise äussern, wie es bisher nur Menschenrechtsorganisationen und Palästina-Solidaritäts-Gruppen taten.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="background: none repeat scroll 0% 0% white; font-family: Times,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Der von den EU-Vertretern gestützte Befund, wonach die Palästinenser für einen lebensfähigen Staat ein Hinterland benötigen, ist zutreffend. Knapp zwei Drittel der Fläche Cisjordaniens, in den Oslo-Verträgen als C-Gebiet bezeichnet, befinden sich unverändert unter voller Kontrolle der israelischen Militärverwaltung. Als Promotoren der Zweistaatenlösung empfehlen die EU-Diplomaten unter anderem die Entwicklung der palästinensischen Infrastruktur und Wirtschaft in dieser Region. Da ist der Konflikt mit Israels Verwaltung vorprogrammiert, die nur gerade ein Prozent der Fläche des Gebiets C (wozu etwa das Jordantal zählt) für palästinensische Besiedlung vorgesehen hat. Dass die Siedler mehr Wasser verbrauchen als die über zwei Millionen palästinensischen Bewohner Cisjordaniens, wurde unlängst auch vom aussenpolitischen Ausschuss des französischen Parlaments missbilligend vermerkt.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="background: none repeat scroll 0% 0% white; font-family: Times,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;i&gt;Kein Alleinanspruch auf Jerusalem &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="background: none repeat scroll 0% 0% white; font-family: Times,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Die in den beiden andern Berichten geäusserte europäische Kritik beleuchtet die Lage in Jerusalem und die Diskriminierung der Palästinenser mit israelischer Staatsbürgerschaft. Der Befund könnte klarer nicht sein. Israels Alleinanspruch auf die Heilige Stadt ist unvereinbar mit dem Ziel eines funktionierenden Staats Palästina mit der Hauptstadt al-Kuds (Ostjerusalem). Die gezielte Benachteiligung nichtjüdischer Bewohner Ostjerusalems führte etwa dazu, dass bereits mehr als 10 000 palästinensische Kinder keine Geburtsurkunden haben, weil sie von Amtes wegen gar nicht in der Heiligen Stadt leben dürften. Die Ungleichbehandlung seiner Bürger wurde vor kurzem mit einem Urteil des obersten israelischen Gerichts gefestigt, das ausländischen Ehepartnern arabischer Bürger Israels keinen Familiennachzug garantiert.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="background: none repeat scroll 0% 0% white; font-family: Times,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Die Liste mit Fällen von Ungleichbehandlung der Bewohner des Heiligen Landes ist lang. Die Missstände zu thematisieren, ist die Pflicht der europäischen Zahlmeister jener Zweistaatenlösung, die ein friedliches Nebeneinander von Israel und dem Staat Palästina dereinst gewährleisten soll. Und wenn es nichts nützen sollte: Es soll nie jemand sagen müssen, Europa habe die Zeichen verkannt.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="background: none repeat scroll 0% 0% white; font-family: Times,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="background: none repeat scroll 0% 0% white; font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Einiges ist in diesem Bericht von Woker erlogen oder wenigstens falsch, einiges stimmt, aber nur wenn man den Kontext anpasst. Sehr oft werden arabische Israelis und die Palästinenser der besetzten Gebiete in denselben Topf geworfen, eine Unart oder wohl eher ein Zeichen böswilliger Ignoranz, die oft in den Medien zu beobachten ist.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="background: none repeat scroll 0% 0% white; font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Hier einige mit dem Verhältnis Israel-Palästinenser verbundene Antworten:&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;ol start="1" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;" type="1"&gt;&lt;li class="MsoNormal" style="background: none repeat scroll 0% 0% white;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Seit wann ist Jerusalem das Zentrum der      islamischen und palästinensischen Welt geworden? Antwort: Seit Yassir      Arafat in den siebziger Jahren das palästinensische Volk gegründet hat. Vorher      was das kein Thema, es gab nur Araber oder bestenfalls Südsyrer. Ich habe damit kein Problem, nur sollte man sich bewusst sein, dass bis zur israelischen Staatsgründung nur Juden Palästinabürger waren. Ich besitze Urkunden meines Schwiegervaters aus den Zwanzigerjahren, die das bezeugen.&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class="MsoNormal" style="background: none repeat scroll 0% 0% white;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Warum bringt arabische Israelis nichts so sehr      aus der Fassung, ja in Panik und zu schlaflosen Nächten, wie wenn der      israelische Stalinist und Aussenminister Avigdor Lieberman wiederholt      verlangt, ihre Städte und Dörfer dem zukünftigen Staat Palästina      anzugliedern, ob sie wollen oder nicht. Mit anderen Worten, sie      auszubürgern und zwangsweise zu Palästinensern zu machen. Ähnliches gilt      für die Araber Ostjerusalems, die um jeden Preis ihre blaue      Identitätskarte, die sie als israelische Bürger ausweist, behalten wollen.      Dahinter stehen nicht nur Israels materielle Vorteile, die beispielsweise      jeder Besuch in einem israelisch Spital oder Klinik, bei den      Arbeitsämtern, bei der Nationalversicherung, bei Banken und auf der Post,      in Einkaufszentren und ähnlichem bestätigt.&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class="MsoNormal" style="background: none repeat scroll 0% 0% white;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Die Furcht vor einem Staat Palästina ist Teil      der arabisch-israelischen Identität, auch wenn das nur in privaten      Gesprächen ausgesprochen wird. Unsere arabischen Mitbürger wissen, dass      sie von den Palästinensern der Westbank und palästinensischen Flüchtlingen      in anderen arabischen Ländern gehasst werden, eine Tatsache, die mir von      meinem arabischen Freunden wiederholt eingetrichtert wird. Sie werden als      Israelis gesehen und auch so genannt, auch wenn sich viele von ihnen sich      selbst „48er Araber“ nennen. Ob dieser Hass das Resultat von Neid über      ihren unvergleichlich höheren Lebensstandard und ihren Status als Bürger      einer freien Gesellschaft ist, kann nur abgeschätzt werden. Auch wenn es nicht      wenige Anhänger des Scheich Raed Salah, dem israelischen Filialleiter der      Hamas, gibt, die gegen Israel demonstrieren und es hassen, vertreten diese      nicht die Mehrheit unserer arabischen Mitbürger. &lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class="MsoNormal" style="background: none repeat scroll 0% 0% white;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Dann die Sache mit dem Wasser: Israels      Landwirtschaft, die etwa 5% des Bruttosozialproduktes des Landes ausmacht,      verbraucht 80% des gesamten israelischen Wasserhaushaltes. Wasser für die      Landwirtschaft wird hauptsächlich aus Kläranlagen oder aus zum Trinken      ungeniessbarem da verseuchtem Grundwasser im israelischen Tiefland gewonnen. Das ist      gerade was in der Westbank fehlt – die dortigen Palästinenser bohren zwar (illegal)      eigene Aquifere an, doch an eine Aufbereitung und Wiederverwendung von      Abwasser wird nicht gedacht. Das trotz israelischen und europäischen Hilfsangeboten.      Lieber geht man zu den Europäern, die fast so viele Mittel für      Palästinenser investieren wie Israel, und jammert über Israel, den ewigen      Sündenbock. Dieses Fehlen eigener Initiative und die Tradition dafür die      Schuld auf Andere zu schieben, ist ein Kernproblem der palästinensischen      Gesellschaft, die aber auch in allen arabischen Ländern zu erkennen ist. Da      Israel nach jahrzehntelanger Verzögerung endlich anfing Entsalzungsanlagen      zu bauen (bis jetzt sind es drei) wird sich mittelfristig das Problem der      Wasserversorgung lösen. Ich weise darauf hin, dass in den      „antiisraelischen“ Studien zum Wasserproblem Israel-Palästina vor allem      der Wasserverbrauch berücksichtigt wird, doch offenbar die Frage woher das      viele von Israel konsumierte Wasser kommt, wie Wasseraufbereitung und      ähnlichem, von niemandem gestellt wird, da sie nicht zu Anklagen gegen      Israel verwendet werden können.&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="background: none repeat scroll 0% 0% white; font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Abschliessend will ich einmal mehr feststellen, dass ich, was den palästinensisch-israelischen Konflikt angeht, mit der heutigen israelischen Politik nichts am Hut habe. Ich denke, dass Israel aus der Westbank analog wie in Gaza, nichts zu suchen hat und abziehen sollte. Nur geht das heute nicht, da nur Israel für seine eigene Sicherheit die Verantwortung hat, nicht Herr Woker oder irgendein anderer Besserwisser. Schon zweimal ist Israel aus dem „Ausland“ heimgekehrt und jedes Mal sind als „Dank“ aus dem Libanon und aus Gaza die Raketen geflogen. Ich besuche die Westbank ausschliesslich um Informationen zu sammeln. Ich habe mit arabischen und drusischen Freunden ein sehr gutes Verhältnis, auch im Wissen, dass diese meine kritischen Ansichten über die Situation genauestens kennen. Ich wähle links, früher Meretz (Mapam), heute bin ich Mitglied der Arbeitspartei. Nationalismus ist mir fremd, der Zionismus ist für mich eine Notwendigkeit auf Grund der jüdischen Geschichte und zur Rettung des jüdischen Volkes. Mir ist auch bewusst, dass wir Juden das Land teilen müssen und Diskussionen zum „wer war vorher da“ zu nichts führen. Stattdessen müssen wir uns mit den Menschen von heute einigen, ein Prozess, der nicht mit Steinen, sondern mit Felsen gepflastert ist. Noch immer warte ich darauf, dass unsere Partner eigene Friedensbewegungen- und Parteien hervorbringen, die für friedliche Lösungen und ein nachbarliches Zusammenleben einstehen. Nur eben, wenn bei uns Hunderttausende für Frieden demonstrieren, demonstrieren unsere „Partner“ zu Hunderttausenden ihren Judenhass und den Willen uns ins Meer zu jagen. In der völlig undemokratischen arabischen Gesellschaft (man komme mir nicht mit dem arabischen Frühling) gibt es doch eine gewisse Demokratie. Während Israel von den meisten arabischen Regierungen wohl mangels Alternative anerkannt wird und Friedensabkommen erstellt hat oder wenigstens inoffiziell aber korrekt miteinander verkehrt, sind deren Völker – am Beispiel Ägypten bestens zu erkennen – noch völlig mit Israelhass durchtränkt. Israels heutige Regierung trägt nicht viel dazu bei, diesen Zustand zu ändern.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4602697987626583882-7097919736516873299?l=uristagebuchausisrael.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/feeds/7097919736516873299/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4602697987626583882&amp;postID=7097919736516873299' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/7097919736516873299'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/7097919736516873299'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/2012/01/woker-at-his-best.html' title='Woker at his best'/><author><name>Uris Tagebuch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17005420012546414037</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_eqI5BHZ81sY/R7GDnWQkPrI/AAAAAAAAAFY/0ubnxWFEJs4/S220/Uri.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4602697987626583882.post-3403918503152337077</id><published>2012-01-20T23:56:00.002+02:00</published><updated>2012-01-21T09:33:33.916+02:00</updated><title type='text'>Freundschaft mit Israel auf Briefmarke</title><content type='html'>&lt;div class="MsoNormal" style="margin-right: 1.3pt;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 14pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 14pt;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: .0001pt; margin-bottom: 0cm; margin-left: -36.0pt; margin-right: -43.7pt; margin-top: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-DwELXbhGcN4/Txng9SL4zSI/AAAAAAAAGHA/6_OWGZV-cH0/s1600/CanadaIsrael+stamp.jpg" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="400" src="http://2.bp.blogspot.com/-DwELXbhGcN4/Txng9SL4zSI/AAAAAAAAGHA/6_OWGZV-cH0/s400/CanadaIsrael+stamp.jpg" width="195" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;Kanadas  Sympathien gegenüber Israels Überlebenskampf in der gewalttätigsten und  in jeder Hinsicht korruptesten Region der Welt, ist einer der wenigen  Lichtblicke der heutigen Tage. &lt;a href="http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/2011/10/stephen-und-micheline-ein-vergleich.html"&gt;Darüber schrieb ich schon vor einigen Monaten&lt;/a&gt;.  Ich verstehe es heute als eine öffentliche Demonstration dieser  Unterstützung und Freundschaft, dass die kanadische Post dazu eine  Briefmarke herausgegeben hat. Auch nimmt mich wunder, wann ein  Postwertzeichen mit dem Aufdruck HELVETIA herauskommen wird. Briefmarken  müssen heute ja nicht mehr hinten abgeleckt werden. Schon deshalb  nicht, weil mit dieser Marke der jüdische Staat Israel und nicht sein  derzeitiger Premierminister geehrt wird.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4602697987626583882-3403918503152337077?l=uristagebuchausisrael.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/feeds/3403918503152337077/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4602697987626583882&amp;postID=3403918503152337077' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/3403918503152337077'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/3403918503152337077'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/2012/01/freundschaft-mit-israel-auf-briefmarke.html' title='Freundschaft mit Israel auf Briefmarke'/><author><name>Uris Tagebuch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17005420012546414037</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_eqI5BHZ81sY/R7GDnWQkPrI/AAAAAAAAAFY/0ubnxWFEJs4/S220/Uri.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-DwELXbhGcN4/Txng9SL4zSI/AAAAAAAAGHA/6_OWGZV-cH0/s72-c/CanadaIsrael+stamp.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4602697987626583882.post-3623471820637549353</id><published>2012-01-18T22:11:00.001+02:00</published><updated>2012-01-28T14:52:57.290+02:00</updated><title type='text'>Kreativer Journalismus dokumentiert</title><content type='html'>&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif; margin-right: 1.3pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Endlich wird über die &lt;a href="http://www.planetnext.net/2011/09/media-photo-journalism-behind-the-scenes/"&gt;Verlogenheit der Berichterstattung&lt;/a&gt; über die Geschehnisse in der Westbank eine professionelle Studie erstellt. Es geht hier vor allem um die Kreativität, mit der Bild- und Filmberichte über Gewalt zwischen israelischen Sicherheitskräften und palästinensischen Jugendlichen produziert werden. Mit professionellem dramaturgischem Talent werden Steinewerfer unterwiesen, wie sie dazustehen hätten, wann und wohin gerannt oder "geflohen" werden soll. Israelis sind dabei gelegentlich unfreiwillige Statisten. Die Bühnen dazu sind die Strassen in Dörfern und Städten der Westbank. Ich habe verschiedentlich über das Arrangieren solcher "Zwischenfälle" berichtet, die oft genug im schönsten Hotel Jerusalems, dem „American Colony Hotel“ durch Agenten (auch Macher genannt) angeboten werden. Inzwischen scheinen Photo- und Filmjournalisten gelernt zu haben ohne Hilfe Regie zu führen und hochdramatische Szenen zu kreieren, die von Spielberg stammen könnten.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif; margin: 0cm -43.7pt 0.0001pt -36pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif; margin-right: 1.3pt;"&gt;&lt;span id="goog_1924787959"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span id="goog_1924787960"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif; margin-right: 1.3pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif; margin-right: 1.3pt;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Ein junger italienischer Pressephotograph und Student namens &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=Ph64vPINE0Y&amp;amp;feature=player_embedded"&gt;Ruben Salvatori erstellte darüber eine Studie, die er in einem achtminütigen Film vorstellt.&lt;/a&gt; Nichts darin ist neu, das Paradebeispiel dieser Art kreativen Journalismus ist der gerichtsträchtige Skandal um den palästinensischen Knaben Mohammed al-Dura, dessen „Sterbeszene“ vor einem französischen Gericht aufflog.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif; margin-right: 1.3pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif; margin-right: 1.3pt;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Das Filmchen muss an die Öffentlichkeit gelangen, ist es doch ein weiterer Beweis über die Verlogenheit palästinensischer Propaganda.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4602697987626583882-3623471820637549353?l=uristagebuchausisrael.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/feeds/3623471820637549353/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4602697987626583882&amp;postID=3623471820637549353' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/3623471820637549353'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/3623471820637549353'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/2012/01/kreativer-journalismus-dokumentiert.html' title='Kreativer Journalismus dokumentiert'/><author><name>Uris Tagebuch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17005420012546414037</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_eqI5BHZ81sY/R7GDnWQkPrI/AAAAAAAAAFY/0ubnxWFEJs4/S220/Uri.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4602697987626583882.post-6314208971968481530</id><published>2012-01-13T22:25:00.001+02:00</published><updated>2012-01-15T18:18:20.862+02:00</updated><title type='text'>Eines der faszinierendsten Ereignisse in Israels Kunstgeschichte (Haaretz)</title><content type='html'>&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Es ist mir ein grosses Anliegen die zeitlich gleichzeitig stattfindende &lt;a href="http://www.haaretz.com/culture/a-new-retrospective-shows-how-far-palestinian-art-has-come-1.407309?localLinksEnabled=false#_tab"&gt;Doppelausstellung in der Kunstgalerie Umm El-Fahm und im Museum Tel Aviv&lt;/a&gt; mit einem sehr schönen Artikel im Wochenend-Magazin der Tageszeitung Haaretz vorzustellen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-i-meaJWs0A8/TxCPFJVAGEI/AAAAAAAAGGw/S9dAmXRyDjM/s1600/DSC03781.JPG" imageanchor="1"&gt;&lt;img border="0" src="http://4.bp.blogspot.com/-i-meaJWs0A8/TxCPFJVAGEI/AAAAAAAAGGw/S9dAmXRyDjM/s1600/DSC03781.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Walid Abu-Shakra mit seinem Bruder Said&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Walid Abu-Shakra ist der ältere Bruder meines Freundes Said Abu-Shakra, dem Galeristen und Sozialarbeiter der israelischen Stadt Umm El-Fahm. Walid lebt seit gut dreissig Jahren in London. Mit seinen wunderbaren Arbeiten, von denen schon zwei in unserer Wohnung hängen, hat er sich international einen Namen gemacht. Mehr ist in diesem Artikel zu ersehen, der von Haaretz als wichtigste politische Kunstausstellung zu verstehen ist, obwohl Walids Kunst mit Politik sehr wenig, wenn überhaupt, etwas zu tun hat. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4602697987626583882-6314208971968481530?l=uristagebuchausisrael.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/feeds/6314208971968481530/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4602697987626583882&amp;postID=6314208971968481530' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/6314208971968481530'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/6314208971968481530'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/2012/01/eines-der-faszinierendsten-ereignisse.html' title='Eines der faszinierendsten Ereignisse in Israels Kunstgeschichte (Haaretz)'/><author><name>Uris Tagebuch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17005420012546414037</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_eqI5BHZ81sY/R7GDnWQkPrI/AAAAAAAAAFY/0ubnxWFEJs4/S220/Uri.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-i-meaJWs0A8/TxCPFJVAGEI/AAAAAAAAGGw/S9dAmXRyDjM/s72-c/DSC03781.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4602697987626583882.post-4875277630848846279</id><published>2012-01-09T00:21:00.004+02:00</published><updated>2012-01-09T00:36:38.062+02:00</updated><title type='text'>Strange Fruit</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;object class="BLOGGER-youtube-video" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0" data-thumbnail-src="http://3.gvt0.com/vi/h4ZyuULy9zs/0.jpg" height="266" width="320"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/h4ZyuULy9zs&amp;fs=1&amp;source=uds" /&gt;&lt;param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /&gt;&lt;embed width="320" height="266"  src="http://www.youtube.com/v/h4ZyuULy9zs&amp;fs=1&amp;source=uds" type="application/x-shockwave-flash"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;;"&gt;Nach 60 Jahren Liebe zum Jazz habe ich den Appetit dazu noch immer nicht verloren. Inzwischen habe ich eine schöne Sammlung alter Film- und Tonaufnahmen zusammengetragen, an der ich mich erfreue.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Noch immer ist Billie Holiday die Jazzsängerin, die ich mir öfter als andere anhöre, denn ich bin total verknallt in ihren Stil, ihr Timing und die Wahl ihrer Lieder, von denen sich viele nicht nur einfach schön singen lassen, sondern zu Dingen Stellung nehmen. Wie zum Beispiel ihr berühmtes Lied "Strange Fruit", das sich mit dem Rassenhass ihrer Zeit (1930 bis 1960) befasst. Mit Strange Fruit (merkwürdige Früchte) beschreibt sie die damalige Vorliebe in den Südstaaten Amerikas schwarze Bürger (damals wurden sie noch Neger genannt, den Politische Korrektheit gab es noch nicht), einzeln und in Gruppen an Bäumen aufzuhängen, dazu Bier zu trinken und zu feiern. Ich könnte mit diesem Lied untermalte Dokumentationsfilme bringen, doch müssen solche Untaten nicht auch noch bildlich illustriert werden. Rassenhass in Reinkultur, später von Hitler als Judenvernichtung perfektioniert und heute von seinen Anhängern islamistischer Richtungen gerne weitergeführt - woran sie jedoch meist von jüdischen (sprich israelischen) Sicherheitskräften gehindert werden, resultierend in einer der zahlreichen islamistischen Frustrationen. Wer erinnert sich nicht an das berühmte Farbfoto des Lynchs von Ramallah, in dem einer der zahlreichen palästinensischen Lyncher seine durch das Blut der jüdischen Opfer verschmierten Hände stolz lachend der Filmkamera entgegenstreckt. Rassenhass dieser Art, gibt es noch heute,&amp;nbsp;sein Schwergewicht hat sich in den Mittleren Osten verschoben. Araber hassen Juden, neuerdings hassen Juden auch Araber. Die Regierungen beider reden schön, tun aber nichts und lassen die Hasser gewähren. Ich will eigentlich nur darauf hinweisen, dass diese Situation existiert, ohne, für einmal, darauf einzutreten.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;object class="BLOGGER-youtube-video" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0" data-thumbnail-src="http://2.gvt0.com/vi/YtqjW2uhBT4/0.jpg" height="266" width="320"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/YtqjW2uhBT4&amp;fs=1&amp;source=uds" /&gt;&lt;param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /&gt;&lt;embed width="320" height="266"  src="http://www.youtube.com/v/YtqjW2uhBT4&amp;fs=1&amp;source=uds" type="application/x-shockwave-flash"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Billie Holidays grossartigste Aufnahme, eine Jam Session mit einigen der berühmtesten Jazzsolisten ihrer Zeit, möchte ich hier zur Beruhigung der Gemüter nachschieben. Sie demonstriert mit Musikern wie Roy Eldridge, Coleman Hawkins, Ben Webster, Lester Young (ihr Ehemann), Gerry Mulligan und anderen die besondere Atmosphäre, die an Jam Sessions herrscht, sehr verschieden von säuberlich arrangierten Konzertauftritten. Viel Vergnügen. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4602697987626583882-4875277630848846279?l=uristagebuchausisrael.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/feeds/4875277630848846279/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4602697987626583882&amp;postID=4875277630848846279' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/4875277630848846279'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/4875277630848846279'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/2012/01/strange-fruit.html' title='Strange Fruit'/><author><name>Uris Tagebuch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17005420012546414037</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_eqI5BHZ81sY/R7GDnWQkPrI/AAAAAAAAAFY/0ubnxWFEJs4/S220/Uri.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4602697987626583882.post-4161995580069554106</id><published>2012-01-02T11:53:00.007+02:00</published><updated>2012-01-04T15:12:52.843+02:00</updated><title type='text'>Yaffa Yarkoni und die Heulsusen</title><content type='html'>&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Am 4. Juni 1967, spät abends. sassen mein Cousin Ernst (aka Moshe) und ich mit den Uzis auf dem Knie im Amphitheater des Park Leu’mi in Ramat Gan und hörten Yaffa Yarkoni zu. Wir waren in Gesellschaft von noch gut 3000 Soldaten unserer Infanteriebrigade und warteten auf den am nächsten Tage ausbrechenden Sechstagekrieg. Yaffa Yarkoni war bekannt dafür, dass sie sogar an der Front Armeeeinheiten besuchte und besang. Einewäg, dieser Abend im Park Leu’mi blieb mir unvergessen. Wir sassen ganz oben im Amphitheater, weit weg von der Bühne und weinten. Yaffa sang den damals neuen Song „Yerhushalaim shel zahav“ (Jerusalem aus Gold), quetschte die letzten Tropfen Tränen aus uns pickelharten und doch so sentimentalen israelischen Machosoldaten. Wir heulten was das Zeug hält, Offiziere und Soldaten unisono im Chor. So erinnere ich mich bis heute an Yaffa Yarkoni. So (oder deshalb?) zogen wir Heulsusen in den Krieg. Ernst und ich eroberten die Westbank.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Gestern starb die Sängerin, 86 Jahre alt. Fernsehnachrichten- und Programme wurden geändert – das Übliche, wie jedes Mal wenn eine historische Persönlichkeit Israel für immer verlässt. Für mich blieb Yaffa Yarkoni die Frau, die eine ganze Brigade hartgesottener Soldaten zum Weinen brachte.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;object class="BLOGGER-youtube-video" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0" data-thumbnail-src="http://0.gvt0.com/vi/9p0xmWtP6Ig/0.jpg" height="266" width="320"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/9p0xmWtP6Ig&amp;fs=1&amp;source=uds" /&gt;&lt;param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /&gt;&lt;embed width="320" height="266"  src="http://www.youtube.com/v/9p0xmWtP6Ig&amp;fs=1&amp;source=uds" type="application/x-shockwave-flash"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Nach langem Suchen fand ich Yaffa Yarkonis Lied "Ba'ab el Wa'ad", das recht gut die damalige Stimmung im Amphitheater wiedergibt. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4602697987626583882-4161995580069554106?l=uristagebuchausisrael.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/feeds/4161995580069554106/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4602697987626583882&amp;postID=4161995580069554106' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/4161995580069554106'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/4161995580069554106'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/2012/01/yaffa-yarkoni-und-die-heulsusen.html' title='Yaffa Yarkoni und die Heulsusen'/><author><name>Uris Tagebuch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17005420012546414037</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_eqI5BHZ81sY/R7GDnWQkPrI/AAAAAAAAAFY/0ubnxWFEJs4/S220/Uri.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4602697987626583882.post-6951870749829225076</id><published>2011-12-29T23:48:00.004+02:00</published><updated>2012-01-02T21:06:14.438+02:00</updated><title type='text'>Der Beweis</title><content type='html'>&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;object class="BLOGGER-youtube-video" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0" data-thumbnail-src="http://2.gvt0.com/vi/TLxUCBiLqF4/0.jpg" height="266" width="320"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/TLxUCBiLqF4&amp;fs=1&amp;source=uds" /&gt;&lt;param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /&gt;&lt;embed width="320" height="266"  src="http://www.youtube.com/v/TLxUCBiLqF4&amp;fs=1&amp;source=uds" type="application/x-shockwave-flash"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: 'Trebuchet MS',sans-serif; font-size: large;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: 'Trebuchet MS',sans-serif; font-size: x-large;"&gt;Man beachte in diesem Filmchen der Antifrauen-Demos in Beth-Shemesh die überragende Ausdruckkraft dieser jiddischsprechenden Pinguine, ihre Diktion und ihren reichen Wortschatz. Peter Bohlen hätte grosse Freuden an diesem Song: "Shikse".&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: 'Trebuchet MS',sans-serif; font-size: x-large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: 'Trebuchet MS',sans-serif; font-size: x-large;"&gt;Auf meinen Tagebucheintrag „Parallelen“ (25.12.2011) trafen viele Kommentare ein, einige davon sind zusammen mit dem Artikel im Blog selbst erschienen. Andere sandten mir schlichte E-Mails.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: 'Trebuchet MS',sans-serif; font-size: x-large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: 'Trebuchet MS',sans-serif; font-size: x-large;"&gt;Meine Aussagen wurden heute von Innenminister Eli Ishai, persönlich und am Fernsehen, wenn auch mit anderen Worten offiziell bestätigt!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: 'Trebuchet MS',sans-serif; font-size: x-large;"&gt;Der Grund dazu war der Vorschlag die in haredischen Fängen liegende Stadt Beth Shemesh, in zwei separate Städte zu teilen. In eine haredische Stadt und eine Stadt normaler Bürger, die nicht nur gesetzliche Bürgerrechte sondern auch Bürgerpflichten wahrnehmen. Diese Idee wurde von Eli Ishai, dem dafür zuständigen sephardisch-haredischen Innenminister, abgelehnt. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: 'Trebuchet MS',sans-serif; font-size: x-large;"&gt;Seine Einwände sind zwar einleuchtend aber beschämend zugleich und machen mich zornig. Gemäss Ishai sind Haredim (er sagte nicht „nur“ aschkenasische) geistig und finanziell unfähig eine nur durch sie bewohnte Stadt zu führen. Die grosse Mehrheit dieser Familien bezahlen (wenn überhaupt) wegen ihrer Armut nur 20% der Lokalsteuern, die, neben den Beiträgen der Regierung, zum Unterhalt des Gemeinwesens notwendig sind. Mit anderen Worten, diese Hobby-Armen werden nicht nur vom Staat direkt unterhalten, sie können ohne Steuern arbeitsamer israelischer Bürger – Juden und Araber – nicht existieren, sondern müssten, Gott behüte, arbeiten gehen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: 'Trebuchet MS',sans-serif; font-size: x-large;"&gt;Dazu zwei Gedanken: &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: 'Trebuchet MS',sans-serif; font-size: x-large;"&gt;Erstens bestätigt Eli Ishai mit seiner Stellungsnahme das landesweit bekannte und „akzeptierte“ haredische Schmarotzertum, dem er anscheinend hilflos gegenüber zu stehen scheint. Allerdings, dem Politiker Ishai sind mit Sicherheit von mir noch nicht durchschaubare verborgene Motive zuzutrauen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: 'Trebuchet MS',sans-serif; font-size: x-large;"&gt;Zweitens, es bestehen keinerlei Absichten von seiten der Regierung, diesen Zustand zu ändern. Zu teuer ist dem Bibi Nethanyahu sein Ministerpräsidentenstuhl, der ihm weit wichtiger ist, als das Wohl des Staates. Denn er hält es in der Hand, diese Situation zu ändern und sei es nur mit der Änderung seiner Koalitionspolitik. Regierung und Knesset müssten durchsetzen, dass die Gesetze des Landes für alle seine Bürger die gleiche Gültigkeit haben – keine Ausnahmen für religiös durchgeknallte oder für arabische Bürger, welche wenigsten Steuern bezahlen, die israelischen Sozialleistungen ausreizen und unter keinen Umständen ihre israelische Bürgerschaft verlieren wollen, aber trotzdem nur eine kleine Minderheit finden, die für ihr Land ohne Wenn und Aber auch militärisch einsteht. Diese arabische Minderheit wächst und verdient viel Anerkennung – wenn auch vorläufig noch sehr diskret. Doch dies ist ein anderes Thema, das nicht unbedingt hierher gehört. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4602697987626583882-6951870749829225076?l=uristagebuchausisrael.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/feeds/6951870749829225076/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4602697987626583882&amp;postID=6951870749829225076' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/6951870749829225076'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/6951870749829225076'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/2011/12/der-beweis.html' title='Der Beweis'/><author><name>Uris Tagebuch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17005420012546414037</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_eqI5BHZ81sY/R7GDnWQkPrI/AAAAAAAAAFY/0ubnxWFEJs4/S220/Uri.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4602697987626583882.post-1761085158261884582</id><published>2011-12-26T23:18:00.016+02:00</published><updated>2011-12-29T15:20:38.320+02:00</updated><title type='text'>Parallelen</title><content type='html'>&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Erst ein Zitat,&lt;b&gt; &lt;/b&gt;geklaut von Claudio Casula:&lt;b&gt; „&lt;/b&gt;Ich habe die gesamte palästinensische Friedensbewegung zum Essen eingeladen. So teuer wird’s schon nicht werden, Sari Nusseibeh ist ein bescheidener Mensch.“ Man kann auch über Trauriges lachen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Wir Juden haben uns im Mittleren Osten ganz prächtig eingelebt. Religion und Traditionen des extremistischen Judentums und der extremistischen Muslime in den arabischen Ländern und in den nicht arabischen Staaten Iran und Türkei unterscheiden sich bald nur noch in Äusserlichkeiten – es sei denn, es wird wenigstens im jüdischen Israel etwas Drastisches geschehen. In der islamischen Welt bin ich da weit pessimistischer, trotz arabischem Frühling, der in kurzer Zeit übergangslos vom arabischen Winter abgelöst worden ist.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;In beiden Religionen geht es dabei vor allem um "heilige" Traditionen, die meist weit älter sind, als die Religion selbst. Also heidnischen Ursprungs, dem ganz einfach und unreflektiert die jeweilige Religion übergestülpt worden ist. Das gilt für den relativ jungen Islam, aber auch für jüdische Bräuche, für die es immerhin bis gute 3000 Jahre archäologischen Nachweis gibt. Doch der Zustand in der heutigen Zeit ist für beide fatal. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Ich möchte mich auf vier Themen beschränken, bei denen jeder „Versteher“ (ein Broder-Wort) orientalischer Traditionen, seien diese noch so blutrünstig, sein Herz öffnet. Natürlich sind alle vier irgendwie miteinander verbunden. Dabei ist zu betonen, dass auch wir Juden grundsätzlich von der geschichtlichen, geographischen und religiösen Abstammung her zu den Orientalen gehören wollen – auch wenn viele von uns Namen wie Bloch, Müller, Meyer, Dreyfus, Bollag, Leibowitz, Russak oder Rosenstein usw. tragen. Es gibt einen Unterschied zwischen uns vor allem aschkenasischen Juden und der islamischen Welt: wir Juden haben die Aufklärung hinter uns, Muslime träumen noch nicht einmal davon. Doch gibt es leider mehr und mehr israelische Juden, die offensichtlich von dieser Aufklärung nichts mehr wissen wollen. Um das geht es.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;b&gt;Demokratie und freie Gesellschaft &lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Heute gibt es in muslimischen und israelischen Gesellschaften rechtsextremistische orthodox-religiöse Strömungen. Wie die kürzlichen Wahlen in vom arabischen „Frühling“ betroffenen Gesellschaften zeigen, gewinnen dort reaktionäre Parteien die Mehrheit. Die muslimische Reaktion ist im Aufschwung, die Einführung der Shariah wird verlangt, einer demokratischen Ordnung wird damit die Absage erteilt, denn Demokratie und Religion lassen sich nicht vereinbaren. Religion gehört in einem modernen Staat von diesem grundsätzlich getrennt und privatisiert. Zudem lassen arabische Traditionen eine wirkliche Demokratie nicht zu. Auch wenn die ägyptischen Muslimbrüder öffentlich das Gegenteil erklären. Sind sie erst einmal an der Macht, was die ägyptische Armee zurzeit gewalttätig zu verhindern sucht, bin ich überzeugt, dass diese Macht dann ohne demokratische, sondern mittels islamistischer Politik in eine theokratische Diktatur umgewandelt werden wird. Irans Khomeini hat der islamischen Welt 1979 gezeigt wie man das macht. Bei Ägyptens riesigen Demonstrationen für „Demokratie“ ging es nie um das Einführen eines demokratischen Regierungssystems und einer offenen Gesellschaft, sondern um wirtschaftliche Verbesserung der einzelnen Bürger. Der Islam hat sich, wie seinerzeit in Iran, die ägyptische Revolution angeeignet, wenn nicht gar gestohlen. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Israel wurde fast ausschliesslich von teilweise sogar marxistischen Sozialisten aufgebaut – auch wenn Theodor Herzl, Vater des politischen Zionismus, ein völlig angepasster europäischer Bürger der kolonialistischen Zeit war, wie die meisten der aufgeklärten Juden seiner Zeit. Israel, als Staat nach 1948, sollte nach dem Willen seiner Gründer und Pioniere der ersten Stunde als westlicher, aufgeklärter Staat erdacht und geführt werden, in dem Religion ihre eigene Nische haben sollte. Das ging dreissig Jahre lang einigermassen gut, doch die Gründerväter, zutiefst demokratischer Gesinnung, hatten nicht bedacht, dass eine Demokratie nur mit demokratisch gesinnten Bürgern aufgebaut und erhalten werden kann. Als sich im Laufe der siebziger und achtziger Jahre das Machtverhältnis von linker Aufklärung stetig mehr in einen reaktionären Nationalismus und eine noch reaktionärere ultraorthodoxe Religionsunkultur verwandelte, die erst die Besetzung der 1967 eroberten Westbank ideologische untermauerte und extremistischen Rabbinern der Haredim (Ultraorthodoxie) und der extremistischen Siedler in vielen Bereichen des Staates Macht verschaffte, wurde der humanistische Charakter des Landes sehr stark verändert. Extremisten üben heute starken Einfluss auf Regierung und Armee aus. Noch ist uns die arabische Welt mit ihrer rückwärtsgewandten hasserfüllten Politik in ihrem Wettlauf ins Mittelalter weit voraus, doch Israel scheint aufzuholen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;b&gt;Frauen &lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Weder in der traditionell islamischen, noch in der orthodox jüdischen Gesellschaft sind Frauen entscheidungsfrei. Sie sind Besitz der Männer und deren Clans. Freie Partnerwahl gibt es nicht – die Eltern suchen Braut oder Bräutigam aus. Die Frau ist dem Manne untertan, er entscheidet. Ich will hier keine der vielen anthropologisch vielleicht interessanten Einzelheiten über die Stellung und die Behandlung der Frau in diesen zwei Kulturen beschreiben. Nur soviel sei gesagt, dass sich die Situation dieser jüdischen Frauen fast täglich verschlechtert. Sie sollen gezwungen werden in Autobussen nur hinten zu sitzen, nicht zusammen mit Männer auf dem selben Gehsteig zu gehen, ihr Erscheinungsbild wird laufend stärker als nicht bedeckend genug kontrolliert und kritisiert, die Möglichkeit einer jüdischen Burka könnte möglich werden, die Trennung zwischen Frau und Mann (pardon, Mann und Frau) soll immer einschneidender werden. Frauen sollen aus der Öffentlichkeit ganz verschwinden und weder gesehen noch gehört werden. Frauen die sich gegen Zumutungen dieser Art wehren, werden tätlich angegriffen, geschlagen, bespuckt und als Huren beschimpft. Aktivisten, die verbal und physisch auf Frauen eindreschen, kommen vor allem aus jiddisch sprechenden aschkenasischen Kreisen der Ultraorthodoxie. Frauenhass sephardischer und orientalischer Superfrommer scheint weniger entwickelt zu sein. Betrüblich ist die fehlende eindeutige Stellungsnahme haredischer Rabbiner der aschkenasischen Sorte. Der aschkenasische Oberrabbiner Israels, Jona Metzger, wurde darüber am Fernsehen interviewt. Er fand es schicklich, die Taten dieser Frauenhasser zu relativieren. Bisher haben sich fast ausschliesslich sephardische Rabbiner, wie das Knessetmitglied &lt;a href="http://www.vosizneias.com/83276/2011/05/08/new-york-in-explosive-interview-rav-amslam-slams-notion-of-daas-torah-says-invented-by-ashkenazi-power-mongers/%20"&gt;Haim Amsalem&lt;/a&gt;, ein wenigstens mir sehr willkommener und unheimlich sympathischer Querschläger der haredischen Welt, der sich ohne wenn und aber vor die verfolgten Frauen stellte, zur Verteidigung der Frauen aufgerafft.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Noch ist der Grad der Entwürdigung der Frau nicht auf muslimisches Niveau gesunken. Noch wurden meines Wissens keine jüdische Frauen wegen einem „Verstoss gegen die Familienehre“ getötet. Unser Hausarzt, selbst Kippaträger, der allerdings meine „linken und modernen“ politischen Ansichten völlig teilt, ist bedrückt. Die Haredisierung der israelischen Gesellschaft sei eine Schande für ganz Israel und gebe dem Judentum einen schlechten Namen. Er ist allerdings überzeugt, dass dieses relativ neue Phänomen gestoppt werden wird. Hoffentlich hat er recht.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Eines noch: in der muslimischen Gesellschaft scheint die Mehrheit Frauenunterdrückung gut zu finden und sich dieser zu widmen. Da sich dagegen niemand freiwillig äussert, bietet sich nur dieser Schluss an. Unter Israels Juden ist hingegen die Reaktion der Öffentlichkeit über diese Vorkommnisse gewaltig. Die Abneigung gegen die Ultra-Orthodoxie nimmt weiter zu, ganz besonders, seit sogar ein siebenjähriges Mädchen von diesen sexbesessenen Gottesfürchtern mehrfach bespuckt, beschimpft und mit Unrat beworfen worden ist. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Mein neuer Freund Avi, der im Shopping Center Lev Hamifratz in Haifa ein kleines Kaffeehaus betreibt und wirklich zuckerlose Gipfeli serviert, erklärte mir folgende Theorie, für Araber und allzu orthodoxe Juden geltend: beiden würden unter gewaltigem sexuellem Druck leiden. Sexuell aktiv dürfen sie erst nach Heirat mit der eigenen Frau werden – vorher kein Sex (das könnte ein Grund dafür sein, warum in diesen Kreisen so jung geheiratet wird). In einer nicht mehr ganz neuen Statistik fand ich vor Jahren die Information, dass 25% aller Kunden israelischer Prostituierten ultraorthodoxe Männer seien. Für muslimische Männer fand ich keine solche Statistik.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;b&gt;Ehre und Schande&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;span style="font-weight: normal;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;span style="font-weight: normal;"&gt;Der Begriff „Ehre“ und dessen Gegenstück „Schande“ sind die Grundsätze arabischer Kultur. Das Wort Respekt gehört dazu. In seinem hervorragenden Buch „The Closed Circle: An Interpretation of the Arabs“ (erschienen leider nur in Englisch, eines der wichtigsten Bücher zum Thema), beschreibt David Pryce-Jones wie diese Begriffe arabisches Denken und Handeln bestimmen. Hier zwei Zitate, die die überragende Wichtigkeit dieser zwei Worte in der arabischen Kultur demonstrieren:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;“Lying and cheating in the Arab world is not really a moral matter but a method of safeguarding honor and status, avoiding shame,”&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;“Honor is what makes life worthwhile: shame is a living death, not to be endured, requiring that it be avenged.”&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Die Suche nach Ehre oder deren Erhalt hat, so Pryce-Jones, vor allem anderen Vorrang. Frauen werden durch Väter und Brüder ermordet, weil sie dem gängigen Ideal der Ehre nicht entsprächen und (eingebildete) Schande über die Familie bringen. Generationen widmen sich der Blutrache, statt sich dem Aufbau einer besseren Zukunft zu widmen. Ehre und Respekt der eigenen Person oder dem eigenen Clan ist die Maxime dieser Welt und somit einer der Hauptgründe, ihres zivilisatorischen Stillstandes.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;In einer kleinen Broschüre, die mir 2008 von arabischen Schülerinnen des Seminars für Englischlehrerinnen im Beit Berl College geschenkt wurde, beschrieben einige dieser entzückenden Studentinnen ihre Vorstellung über ihren künftigen Ehemann. Respekt und Ehre war das tragende Element. Sie erhoffen (nicht fordern) Respekt und dessen Einverständnis ihr Studium fortsetzen oder einen Beruf ausüben zu dürfen &lt;a href="http://www.uristagebuchausisrael.blogspot.com/2008/07/die-geschichtstrchtigkeit-des.html"&gt;(Uris Tagebuch 1.7.2008).&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt; &amp;nbsp;&lt;a href="http://www.uristagebuchausisrael.blogspot.com/2008/07/die-geschichtstrchtigkeit-des.html"&gt; &lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;b&gt;Erfolge in Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Dazu sollte ein weiteres Zitat von David Pryce-Jones genügen:&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;“In the years of independence, the Arabs have so far made no inventions or discoveries in the sciences or the arts, no contribution to medicine or philosophy.”&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Im Vergleich mit Israel, einem Staat, der in den über sechzig Jahren seiner Existenz der Welt Gewaltiges in Wissenschaft, Kunst, Medizin und Philosophie beigetragen hat, sollte obiges Statement eigentlich eine Herausforderung an die arabische Welt sein. Doch das kratzt sie nicht – nicht einmal das Ehre/Schande Syndrom klickt ein, das für einmal wirklich am Platz wäre. Allgemeinheit und das Öffentliche wird in der arabischen Welt meist negativ empfunden, denn man sieht sie als Bedrohung des Clans und der Familie. Das Ehre/Schande Syndrom ist persönlich oder gehört der Familie. Der Staat oder das Dorf gehören nicht ihr, sondern dem jeweiligen Machthaber, sei er König oder ziviler Diktator, der seine Ehre (sprich seine Macht und den damit gestohlenen Reichtum) vor seinen Feinden (sprich Konkurrenten) meist mit viel Blutvergiessen verteidigen muss – eine Tatsache, die ein Blick in die Nachkriegsgeschichte arabischer Staaten mit Leichtigkeit bestätigt. Das Ehre/Schande Syndrom gilt für die Person, nicht dem Zustand des Landes, der ihn meist nur soweit interessiert, wie er seine persönliche Ehre (sprich Besitzstand und Einfluss) erhalten kann. Obiges Zitat von David Pryce-Jones wird damit bestätigt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://journal21.ch/extremistische-juden-und-extremistische-muslime"&gt;(Dieser Artikel wurde ins Journal21 übernommen. Mein Freund Reinhard Meier, emeritierter NZZ-Redaktor, hat meine Zeilen redigiert. Da ich nun mal in keiner Weise ein Thomas Mann bin, der handschriftlich Druckreifes aufs Papier bringen konnte, bin ich Reini höchst dankbar für sein Arbeit.)&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4602697987626583882-1761085158261884582?l=uristagebuchausisrael.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/feeds/1761085158261884582/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4602697987626583882&amp;postID=1761085158261884582' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/1761085158261884582'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/1761085158261884582'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/2011/12/parallelen.html' title='Parallelen'/><author><name>Uris Tagebuch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17005420012546414037</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_eqI5BHZ81sY/R7GDnWQkPrI/AAAAAAAAAFY/0ubnxWFEJs4/S220/Uri.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4602697987626583882.post-4505621872631273859</id><published>2011-12-24T20:48:00.007+02:00</published><updated>2011-12-26T10:30:37.120+02:00</updated><title type='text'>Bescherung</title><content type='html'>&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Heute ist Weihnachtsabend. Viel davon verspürt man in Israel nicht, es sei denn, man begibt sich nach Nazareth oder ins Wadi Nisnas, dem arabisch-christlichen Quartier Haifas. Oder man fährt ins Ausland nach Bethlehem, wo dieser Abend ganz gross begangen wird – so gross, dass sogar Yassir Arafat, zu Lebzeiten Schutzherr des palästinensischen Christentums – jedes Jahr als Ehrengast empfangen worden war und dafür sorgte, dass die Zahl christlicher Bürger dieser Stadt real und auch relativ stark abnahm und heute kaum noch zwanzig Prozent aller Einwohner beträgt (früher waren es achtzig Prozent). Nach dieser Schätzung (die Zahlen sind ungefähre Zahlen) gibt es 162.000 palästinensische Christen im Heiligen Land, 120.000 leben in Israel (innerhalb der Grünen Grenze), 40.000 wohnen im Westjordanland (einschließlich Ost-Jerusalem), und 2.000 leben im Gaza-Streifen. Mehr als 80 % leben in städtischem Umfeld, 20 % auf dem Lande. Schätzungen zufolge waren vor 1948 etwa 15 % der Bevölkerung Christen; ihre Zahl ging bis 1967 auf etwa 5% im Westjordanland und 1% im Gaza-Streifen zurück. Heute sind weniger als 2% Christen im Westjordanland und weniger als 0,25% im Gaza-Streifen. Diese Angaben stammen von Bischof Yunib A. Mounan, dessen vor einigen Monaten gehaltene Rede ich hier kurz besprechen will.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;a href="http://www.velkd.de/downloads/Younan_Rede.pdf"&gt;Diese Rede,&lt;/a&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;gehalten vor einigen Monaten von einem arabischen Christen, ist sehr mutig. Zwischen den Zeilen lese ich die Verzweiflung darüber, sich zwischen Hammer und Amboss zu fühlen, zwischen der Tatsache als schrumpfende Minderheit in einem Land zu leben, dessen muslimische Mehrheit täglich extremistischer wird. Man kann von einem palästinensischen Christen, der in einem Meer muslimischer Mitbürger lebt, realistisch nicht verlangen, dass er in der palästinensischen Öffentlichkeit Sympathie für Israel ausdrückt – auch in dieser Rede demonstriert der Bischof eine gewisse Enthaltsamkeit seiner Aussagen Israel gegenüber. Er lehnt die Sicht, die Flucht der Christen sei auf muslimischen Terror zurückzuführen, öffentlich ab. Das Gegenteil zu behaupten, wäre seiner Gesundheit abträglich. Dann fragt er „was ist das Heilige Land ohne (palästinensische) Christen?“, dem ich höchsten und noch grundsätzlicher beifügen möchte, „was wäre das Heilige Land ohne Juden?“. Es gäbe keines, denn erst die Juden haben es in ein heiliges Land auch für Christen gemacht. Seine Haltung zur Besetzung und zu den Entwicklungen in der Westbank ist israelkritisch – meine ist es ja auch. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Ich las vor kurzem den wenigstens teilweise richtigen Spruch „ein mutiger Muslim, ist ein toter Muslim“. Damit sind, um es ganz sicher zu stellen,&amp;nbsp; Muslime mit Zivilcourage gemeint. Ich denke das trifft auch auf Christen in der arabisch-muslimischen Welt zu, wie Palästina-Gaza, Irak, Saudi-Arabien, Ägypten – um nur einige zu nennen – täglich demonstriert. Es ist eine Situation, der sich westliche Christen vielleicht nicht bewusst sind, es sich nicht vorstellen können – falls es sie überhaupt interessiert. Christenverfolgungen gab doch für Europäer nur in der Zeit der alten Römer, die ihre Christen noch durch Löwen verspeisen liessen. Der Heilige Abend wäre bestimmt eine Gelegenheit, sich über die verfolgten Christen in arabischen Landen mindestens Gedanken zu machen, statt das (unter anderem) dem Juden, Israeli und Schweizer Uri Russak zu überlassen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4602697987626583882-4505621872631273859?l=uristagebuchausisrael.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/feeds/4505621872631273859/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4602697987626583882&amp;postID=4505621872631273859' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/4505621872631273859'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/4505621872631273859'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/2011/12/bescherung.html' title='Bescherung'/><author><name>Uris Tagebuch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17005420012546414037</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_eqI5BHZ81sY/R7GDnWQkPrI/AAAAAAAAAFY/0ubnxWFEJs4/S220/Uri.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4602697987626583882.post-7372257764312522689</id><published>2011-12-20T08:40:00.000+02:00</published><updated>2011-12-20T08:40:42.813+02:00</updated><title type='text'>Esthers Tagebuch</title><content type='html'>&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Liebe Freunde und andere Leser,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;eigentlich hätte ich schon vor Monaten auf den &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;a href="http://estherstagebuchauszichronyaacov.blogspot.com/"&gt;Blog meiner Freundin Esther Scheiner&lt;/a&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;aufmerksam machen sollen, doch ich werde älter und denke vielleicht mehr an weniger wichtiges. Esther schreibt frisch von der Leber weg und beschreibt die kleinen und grossen Dinge in Israel, die ihr aufstossen oder gefallen. Sie, und das gilt auch für ihren Alex, haben sich in der relativ kurzen Zeit in Israel fabelhaft eingelebt, sind sehr aktiv und leisten erfolgreich ihren Beitrag zum Leben in Israel. Ich empfehle Esthers Website allen, die eine zartere und humorvolle Beschreibung israelischer Psyche und israelischer Verhaltensweise kennenlernen wollen.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4602697987626583882-7372257764312522689?l=uristagebuchausisrael.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/feeds/7372257764312522689/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4602697987626583882&amp;postID=7372257764312522689' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/7372257764312522689'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/7372257764312522689'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/2011/12/esthers-tagebuch.html' title='Esthers Tagebuch'/><author><name>Uris Tagebuch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17005420012546414037</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_eqI5BHZ81sY/R7GDnWQkPrI/AAAAAAAAAFY/0ubnxWFEJs4/S220/Uri.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4602697987626583882.post-3145784375014045318</id><published>2011-12-12T20:54:00.003+02:00</published><updated>2011-12-12T23:18:27.909+02:00</updated><title type='text'>Ein Gedicht von Konstantinos Kavafis</title><content type='html'>&lt;div class="MsoNormal" style="mso-line-height-alt: 8.0pt;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;&lt;span style="color: black;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-line-height-alt: 8.0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;span style="color: black;"&gt;Als Einstieg eine Feststellung: Im Jahre 2012 wird die grosse Mehrheit der Muslime im Mittleren Osten und Nordafrika von radikalislamistischen Regimen regiert sein, die glauben, dass mit einem Jihad auf Amerika und Israel, mit der Zerstörung Israels, mit der Unterdrückung der Christen, mit dem weiteren Reduzieren des rechtlichen Status der Frau, sie den Willen Gottes, als dessen Diktatoren zu regieren, erfüllen. Ich meine damit Ägypten, Gaza, Iran, Libanon, Libyen, Tunesien und die Türkei. Es könnten noch weitere dazukommen. Das ist das Resultat freier Wahlen in diesen Ländern und beweist eigentlich nur, wie reaktionär die Mehrheit der muslimischen Welt agiert und Demokratie ausschliesslich auf den Akt des Wählens reduzieren.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;h3 style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;span style="font-weight: normal;"&gt;Das Gedicht des griechischen Dichters Konstantinos Kavafis (1863–1933) „Warten auf die Barbaren“ beschreibt die heutige Situation, besonders mit Hinblick auf Europa, das angstvoll und fast gelähmt das Entstehen einer barbarischen Übernahme entgegen sieht – und nichts tut. Man kann viel in seine Worte hineinlesen, das dieser Situation entspricht. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;&lt;h3 style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;span style="font-weight: normal;"&gt;Kavafis lebte im ägyptischen Alexandrien, das seit seiner Gründung in der Antike von allen im östlichen Mittelmeerraum engagierten Grossmächten kulturell geprägt wurde. Seine Gedichte schrieb er in Neugriechisch, einer relativ neuen und wiedererweckten Sprache, ähnlich wie das heute in Israel gesprochene Neuhebräisch, das auf dem biblischen Althebräisch basiert. Mein Schwager Dov mit dem zutiefst orientalischen Namen Rosenblum, stammt aus Alexandrien. Er und seine gesamte Familie wurden nach dem israelischen Unabhängigkeitskrieg 1948 aus Ägypten gejagt, nachdem ihre gesamte Habe vom Staat beschlagnahmt worden war. Identisches fand in anderen arabischen Ländern, in den Juden lebten, statt. Was ist heute von Alexandriens uralter europäischer Kultur geblieben?&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;&lt;h3 style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;span style="font-weight: normal;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;b&gt;Warten auf die Barbaren&lt;/b&gt; (1904)&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;i&gt;Worauf warten wir, versammelt auf dem Marktplatz? &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;i&gt;Auf die Barbaren, die heute kommen. &lt;br /&gt;Warum solche Untätigkeit im Senat? &lt;br /&gt;Warum sitzen die Senatoren da, ohne Gesetze zu machen? &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;i&gt;Weil die Barbaren heute kommen. &lt;br /&gt;Welche Gesetze sollten die Senatoren jetzt machen? &lt;br /&gt;Wenn die Barbaren kommen, werden diese Gesetze machen. &lt;br /&gt;Warum ist unser Kaiser so früh aufgestanden? &lt;br /&gt;Warum sitzt er mit der Krone am größten Tor der Stadt &lt;br /&gt;Hoch auf seinem Thron? &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;i&gt;Weil die Barbaren heute kommen, &lt;br /&gt;Und der Kaiser wartet, um ihren Führer &lt;br /&gt;Zu empfangen. Er will ihm sogar eine Urkunde &lt;br /&gt;Überreichen, worauf viele Titel &lt;br /&gt;Und Namen geschrieben sind. &lt;br /&gt;Warum tragen unsere zwei Konsuln und die Prätoren &lt;br /&gt;Heute ihre roten, bestickten Togen? &lt;br /&gt;Warum tragen sie Armbänder mit so vielen Amethysten &lt;br /&gt;Und Ringe mit funkelnden Smaragden? &lt;br /&gt;Warum tragen sie heute die wertvollen Amtsstäbe, &lt;br /&gt;Fein gemeißelt, mit Silber und Gold?&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;i&gt; &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;i&gt;Weil die Barbaren heute erscheinen, &lt;br /&gt;Und solche Dinge blenden die Barbaren. &lt;br /&gt;Warum kommen die besten Redner nicht, um wie üblich &lt;br /&gt;Ihre Reden zu halten? &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;i&gt;Weil die Barbaren heute erscheinen, &lt;br /&gt;Und vor solcher Beredtheit langweilen sie sich. &lt;br /&gt;Warum jetzt plötzlich diese Unruhe und Verwirrung? &lt;br /&gt;(Wie ernst die Gesichter geworden sind.) Warum leeren &lt;br /&gt;Sich die Straßen und Plätze so schnell und &lt;br /&gt;Warum gehen alle so nachdenklich nach Hause? &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;i&gt;Weil die Nacht gekommen ist und die Barbaren doch nicht &lt;br /&gt;Erschienen sind. Einige Leute sind von der Grenze gekommen &lt;br /&gt;Und haben berichtet, es gebe sie nicht mehr, die Barbaren. &lt;br /&gt;Und nun, was sollen wir ohne Barbaren tun? &lt;br /&gt;Diese Menschen waren immerhin eine Lösung.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;(Übersetzt vermutlich von Wolfgang Josing)&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoListBullet" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif; margin-left: 0cm; text-indent: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Im Gedicht bereiten sich die alten Römer auf den Einfall der Barbaren vor und planen, diesen bei Ankunft unterwürfig in den Hintern zu kriechen. Ganz besonders wird im ersten Teil des Gedichtes diese geplante Unterwürfigkeit beschrieben. Auch wenn dann die Barbaren nicht kamen (was nicht der Geschichte entspricht), könnte dieses Gedicht eigentlich gut auf das Verhalten verschiedener europäischer Regierungen zutreffen, die noch immer nicht merken wollen, dass die Barbaren schon eingetroffen sind und sich fast, aber noch nicht ganz, heimisch fühlen. Immerhin benimmt sich Israel - obwohl sich europäisch sehend, aber nicht in Europa liegend - anders und weigert sich den Kopf in den Sand zu stecken.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoListBullet" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif; margin-left: 0cm; text-indent: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoListBullet" style="margin-left: 0cm; text-indent: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;Aber eben, da gibt es ein Problem. Die projizierten Gefahren der Barbaren, werden von Politikern, die heute israelische Politik bestimmen, missbraucht. Über antidemokratische, gar faschistoide Gesetze, die dieser Wochen und Monate in einer Knesset mit rechtsradikaler Mehrheit vorgeschlagen werden, versucht Bibi Nethanyahu und Regierungs- und Parlamentsmitglieder noch weiter rechts von ihm die Demokratie, Israels wertvollstes Gut, auszuhöhlen. Sein Aussenminister Lieberman beneidet Russland und dessen Vladimir Putin, platzt vor Neid über Putins Machtfülle und neostalinistischen Regierungsstil und versucht diesen nachzuahmen. Seine Jünger helfen ihm dabei. Jüdische Rechtsextremisten wie die Hügeljugend der besetzten Gebiete, radikale Siedler und nationalreligiöse Rabbiner, die zum Hass auf Araber und Andersdenkende (man denke an den Mord an Itzchak Rabin), aufrufen und Gewalttaten gegen beide bibeltreu (wie sie meinen) unterstützen, sind eine relativ kleine, aber mächtige Regierungsstrippen ziehende Minderheit, die, bewusst oder unbewusst den Palästinensern hilft, Israel international zu desavouieren. Das hat wenig damit zu tun, dass islamistische Palästinenser Israel und Juden traditionell hassen und terrorisieren, sondern wie bei diesen, stammt die Motivation jüdisch-nationalistischer Juden aus ähnlichem ideologisch und religiös motiviertem rassistischem Hass. Wir sind halt, wie viele alte Israelis meinen, doch Cousins.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4602697987626583882-3145784375014045318?l=uristagebuchausisrael.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/feeds/3145784375014045318/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4602697987626583882&amp;postID=3145784375014045318' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/3145784375014045318'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/3145784375014045318'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/2011/12/ein-gedicht-von-konstantinos-kavafis.html' title='Ein Gedicht von Konstantinos Kavafis'/><author><name>Uris Tagebuch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17005420012546414037</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_eqI5BHZ81sY/R7GDnWQkPrI/AAAAAAAAAFY/0ubnxWFEJs4/S220/Uri.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4602697987626583882.post-2068276403380748685</id><published>2011-12-09T13:30:00.002+02:00</published><updated>2011-12-12T21:07:20.601+02:00</updated><title type='text'>Zukunftsaussichen</title><content type='html'>&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: #1a1a18; font-family: Arial;"&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="color: #1a1a18; font-family: 'Trebuchet MS',sans-serif; font-size: x-large;"&gt;Täglich klarer wird die Entwicklung das Abschiednehmen vom arabischen Frühling zum arabischen Winter. Wie im mittelöstlichen Wetter gibt es nur zwei Jahreszeiten – Sommer und Winter. Einen Frühling und einen Herbst gibt es kaum, das Ende des heissen Sommers wird mit kaltem regnerischen Wetter ersetzt, meist von einem Tag auf den anderen. Ähnlich wie die arabische Politik, in der an den Beispielen Ägypten, Tunisien, Jemen, Libyen usw. hoffnungsvolle und grundsätzlich friedliche Demonstration innert Tagen zu Quellen von rassistischem und religiösem Hass geworden sind. Wahlen, von denen Erneuerung und Befreiung der arabischen Gesellschaft von ihren mittelalterlichen und korrupten Fesseln erwartet wird und wurde bringen die reaktionärsten Kräfte zur Mehrheit. In Ägypten errangen die Muslimbrüder und die mordenden Salafisten zusammen über sechzig Prozent der Stimmen, in Tunisien über vierzig Prozent, in Marokko sieht es fast ebenso aus. In anderen Ländern des arabischen Frühlings ist es noch nicht zu Wahlen gekommen. Islamisten haben demokratische Wahlen gewonnen, werden voraussichtlich an die Macht kommen und machen damit diese Wahlen mit Sicherheit zu zweifachen Wahlen: zu den ersten und zu den letzten. Wie im Iran, werden die Wahlgewinner alles tun, um an der Macht zu bleiben, demokratische Wahlen hin oder her. Damit setzen sie die arabische Tradition fort, die allerdings auch schon unter sekulärer Herrschaft seit dem Entstehen arabischer Staaten in den Nachkriegsjahren bestand. Schuld daran sind die wählenden Bürger, doch kann man sie nicht wirklich dafür verantwortlich machen. Tribalistische Gewalt zur Lösung von Problemen ist die dahinter stehende Tradition. Demokratie wird in der arabischen Welt wird noch immer als degenerierte westliche Schwäche verstanden, auch wenn Gutmenschen durch die Medien uns das Gegenteil einzureden versuchen. Der oft gehörte Einwand, die Mehrheit der arabischen Welt sei für Frieden, wirkt sehr fragwürdig, wenn über 60 Prozent der ägyptischen, marokkanischen und tunesischen Bürger islamistischen Fanatiker in ihre postrevolutionären Parlamente wählen oder diesen die Stimmenmehrheit verschaffen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: 'Trebuchet MS',sans-serif; font-size: x-large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: 'Trebuchet MS',sans-serif; font-size: x-large;"&gt;&lt;span style="color: #1a1a18;"&gt;&lt;a href="http://www.tachles.ch/news/oh-allah-oh-gott"&gt;Ari Shavit&lt;/a&gt; hat in einem in der jüdischen Zeitschrift Tachles veröffentlichten Artikel &lt;/span&gt;diese fatale Entwicklung beschrieben. Wie auch ich, sieht Shavit eine ähnliche Entwicklung in Israel, in der Extremisten der ultrafrommen und der ultranationialistischen Sorte den jüdisch-israelischen Weg zurück ins schwarze Mittelalter vorantreiben. Der einzige Unterschied ist, wie er schreibt, ist, dass in der arabischen post-revolutionären Welt, die Mehrheit diesen Weg in die Dunkelheit will, während es in Israel eine Minderheit ist, deren finstere Machenschaften von Nethanyahus bestimmt nicht bekämpft, sondern teilweise gefördert werden. Und die weltliche Mehrheit sitzt auf dem Hintern, jammert und schimpft, arbeitet, zahlt mit ihren Steuern diese Misere und „hat keine Zeit“, sich mit Politik zu beschäftigen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: 'Trebuchet MS',sans-serif; font-size: x-large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: 'Trebuchet MS',sans-serif; font-size: large;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Wie sehr Tommy Lapid in Israels Politszene fehlt!&lt;/span&gt;&lt;span style="color: #1a1a18;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4602697987626583882-2068276403380748685?l=uristagebuchausisrael.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/feeds/2068276403380748685/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4602697987626583882&amp;postID=2068276403380748685' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/2068276403380748685'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/2068276403380748685'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/2011/12/zukunftsaussichen.html' title='Zukunftsaussichen'/><author><name>Uris Tagebuch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17005420012546414037</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_eqI5BHZ81sY/R7GDnWQkPrI/AAAAAAAAAFY/0ubnxWFEJs4/S220/Uri.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4602697987626583882.post-6343860766041322020</id><published>2011-11-21T00:21:00.010+02:00</published><updated>2011-11-30T23:23:01.046+02:00</updated><title type='text'>Was wirkliche Israelfreunde bedrücken müsste</title><content type='html'>&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;span style="color: #1a1a18;"&gt;Mit den Arabern werden wir schon fertig, mit jenen die sich heute modisch und politisch korrekt Palästinenser nennen, sowieso. Vielleicht kriegen wir’s sogar hin, mit ihnen in den nächsten Jahrzehnten einen Modus Vivendi zu finden. Dieser muss ja nicht auf der grossen gegenseitiger Liebe gegründet sein (das kommt später ganz bestimmt) – gegenseitiger Respekt, statt gegenseitigem Hass und gegen Israel gerichteter Neid um seine wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und sogar seine schwindenden sozialen Erfolge würde vorerst genügen. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;span style="color: #1a1a18;"&gt;Was unseren Staat wirklich bedroht sind eine wachsende Zahl Bürger und grausliger Politiker in rechtsextremen Parteien und Gruppen die einem gewalttätigen reaktionär-religiösem Extremismus mit fast schon sexueller Natur frönen. Deren Parlamentsvertreter entwickeln in rasendem Tempo Gesetzesvorlagen, die gegen Israels arabische Minderheit und auch humanistisch &amp;nbsp;motivierten Menschenrechtsorganisationen gerichtet sind, die sie nur allein schon für ihr Bestehen bestrafen wollen. Alle paar Tage kommt ein weiterer faschistoider Furz dieser lieblichen Anpasser an den nichtjüdischen Staatsstil eines Meir Kahanes, dem „Gottgesandten“ des jüdischen Faschismus, dazu.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;span style="color: #1a1a18;"&gt;Soeben habe ich in der wundervollen Sendung „Neues aus der Anstalt“ im Fernsehsender 3Sat den tollen Satz „nur wer die Hosen voll hat, sucht frischen Wind“ gehört. Des Durchschnittsisraelis Hosen sind das leider noch nicht (voll meine ich) – der frische Wind gesunden Wechsels scheint noch nicht gefragt. Ungesunder Wechsel ist mehr im Trend der Zeit, sogar halbvolle Hosen sind da kein Hindernis. Zudem möchte ich vorläufig aufhören, mich zu diesem Thema weiter zu äussern – lieber beschäftige ich mich mit anderem Ungesunden. Wie mit gutem Essen und netter Gesellschaft. Bis mir dann wieder mal die Galle hochkommt über Weiterentwicklungen des Obenerwähnten.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-eHsAQNRlgsc/Ts_fuFf3vfI/AAAAAAAAGFk/iHjpZkbP01M/s1600/image0011.jpg" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="384" src="http://4.bp.blogspot.com/-eHsAQNRlgsc/Ts_fuFf3vfI/AAAAAAAAGFk/iHjpZkbP01M/s640/image0011.jpg" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;span style="color: #1a1a18;"&gt;Zum Abschluss ein bescheidener &lt;a href="http://nachrichten.t-online.de/sinai-halbinsel-beduinen-rauben-fluechtlingen-die-organe/id_51615082/index"&gt;Link&lt;/a&gt; zum Nachtisch. Wer erinnert sich nicht an den verlogenen Bericht über den angeblichen Organhandel der israelischen Armee, geschrieben vom Journalisten Donald Bostrom im schwedischen Aftonbladet im März 2010. Im Gegensatz zu diesem erwiesenermassen erfundenen Vorkommnis werden diese wirklichen Untaten von der World Health Organisation (WHO) und Stellen der ägyptischen Regierung bestätigt und dieser profitable Handel auch mit Zahlen abgesichert. Aber eben, es geht hier um Palästinenser und dann erst noch um Hamas. Die dürfen. Das ist wohl ihre kulturelle Eigenart, die solches gestattet. Man frage meine Freunde und Freundinnen für einen gerechten Frieden in Palästina (JVJP). Die werden das gerne bestätigen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4602697987626583882-6343860766041322020?l=uristagebuchausisrael.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/feeds/6343860766041322020/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4602697987626583882&amp;postID=6343860766041322020' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/6343860766041322020'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/6343860766041322020'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/2011/11/was-wirkliche-israelfreunde-bedrucken.html' title='Was wirkliche Israelfreunde bedrücken müsste'/><author><name>Uris Tagebuch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17005420012546414037</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_eqI5BHZ81sY/R7GDnWQkPrI/AAAAAAAAAFY/0ubnxWFEJs4/S220/Uri.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-eHsAQNRlgsc/Ts_fuFf3vfI/AAAAAAAAGFk/iHjpZkbP01M/s72-c/image0011.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4602697987626583882.post-4757693198161462547</id><published>2011-11-17T17:07:00.000+02:00</published><updated>2011-11-17T17:07:48.395+02:00</updated><title type='text'>"Guten Morgen, Tel Aviv</title><content type='html'>&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:WordDocument&gt;   &lt;w:View&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:Zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:HyphenationZone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:PunctuationKerning/&gt;   &lt;w:ValidateAgainstSchemas/&gt;   &lt;w:SaveIfXMLInvalid&gt;false&lt;/w:SaveIfXMLInvalid&gt;   &lt;w:IgnoreMixedContent&gt;false&lt;/w:IgnoreMixedContent&gt;   &lt;w:AlwaysShowPlaceholderText&gt;false&lt;/w:AlwaysShowPlaceholderText&gt;   &lt;w:Compatibility&gt;    &lt;w:BreakWrappedTables/&gt;    &lt;w:SnapToGridInCell/&gt;    &lt;w:WrapTextWithPunct/&gt;    &lt;w:UseAsianBreakRules/&gt;    &lt;w:DontGrowAutofit/&gt;   &lt;/w:Compatibility&gt;   &lt;w:BrowserLevel&gt;MicrosoftInternetExplorer4&lt;/w:BrowserLevel&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:LatentStyles DefLockedState="false" LatentStyleCount="156"&gt;  &lt;/w:LatentStyles&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if gte mso 10]&gt; &lt;style&gt; /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin:0cm; mso-para-margin-bottom:.0001pt; mso-pagination:widow-orphan; font-size:10.0pt; font-family:"Times New Roman"; mso-ansi-language:#0400; mso-fareast-language:#0400; mso-bidi-language:#0400;}&lt;/style&gt; &lt;![endif]--&gt;  &lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="color: #1a1a18; font-family: Arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;span style="color: #1a1a18;"&gt;Katharina Höftmann hat ein Buch geschrieben: „Guten Morgen, Tel Aviv“ (Heyne Verlag 2011). Sie kritisiert, sie lacht, tobt und schreibt, dass es eine Freude ist. Selten habe ich beim Bücherlesen so gelacht und glaube auch schon ihren wunderbaren Lebenspartner aus dem ff zu kennen. Hier ein Abschnitt, der genau das ausdrückt, was ich auch denke und über das sich mich schon ausgelassen habe. Statt Deutschen kann man ohne weiteres auch Bürger anderer westlicher Länder einfügen. Katharina hat mir erlaubt folgenden Abschnitt in meinem Blog zu zitieren:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="color: #1a1a18;"&gt;"Ich weiß nicht, was ein guter Israeli ist. Aber immer deutlicher wird mir, was ein guter Deutscher ist. Ein guter Deutscher kritisiert Israel. Natürlich als Freund. Ein guter Deutscher legt Wert darauf, dass die Berichterstattung über Israel differenziert von statten geht, natürlich nur dann, wenn sie Gefahr läuft, zu proisraelisch zu sein. Ein guter Deutscher spricht unangenehme Wahrheiten aus, aber hat natürlich auch jüdische und israelische Freunde. Ein guter Deutscher hat sich exzessiv mit den Gräueltaten des Holocaust auseinandergesetzt und daraus gelernt. Kurzum: Ein guter Deutscher weiß es besser."&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;span style="color: #1a1a18;"&gt;Gott sei Dank, lässt sich Katharina nicht in eine vertiefte Analyse über die ach so armen und doch so liebevollen Palästinenser ein. Wenn auch nicht ernsthaft, doch voller Ernst beschreibt sie lieber liebevoll Leben und Macken der so verschiedenen Arten der Gattung Israeli, deren menschliche Eigenschaften, Vorlieben und Betätigungen, ihre Familie und die ihres wunderbaren Partners. Doch die perverse politische Situation in unserer Ecke der Welt hat durch die Anzahl Bücher und Medienerwähnungen schon vor langem den Sättigungsgrad an Information und Analysen erreicht. Katharina Höftmann hat sie nicht zum Epizentrum ihrer Ausführungen gemacht. Sie beschäftigt sich stattdessen mit wirklich Wichtigem, nämlich den Menschen, die den grossenteils von den Medien aufoktroyierten Zustand auszubaden haben. Wirklich, das Einzige, das mir in ihrem Buch fehlt sind ein paar Kochrezepte, nicht unbedingt israelische.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;span style="color: #1a1a18;"&gt;Ein informatives Buch zum liebhaben. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4602697987626583882-4757693198161462547?l=uristagebuchausisrael.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/feeds/4757693198161462547/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4602697987626583882&amp;postID=4757693198161462547' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/4757693198161462547'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/4757693198161462547'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/2011/11/guten-morgen-tel-aviv.html' title='&quot;Guten Morgen, Tel Aviv'/><author><name>Uris Tagebuch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17005420012546414037</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_eqI5BHZ81sY/R7GDnWQkPrI/AAAAAAAAAFY/0ubnxWFEJs4/S220/Uri.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4602697987626583882.post-5950859747103166193</id><published>2011-11-15T14:11:00.002+02:00</published><updated>2011-11-15T22:43:59.389+02:00</updated><title type='text'>Wie lange noch israelische Demokratie?</title><content type='html'>&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Wie ich selbst, sind fast alle Israelis stolz in einer wirklichen Demokratie zu leben. Der einzigen im gesamten Mittleren Osten und Nordafrika. Exekutive und Judikative sind voneinander unabhängig, die Meinungsfreiheit ist umfassend und jeder darf ungehindert öffentlich sagen, schimpfen und kritisieren was er will. Israel besitzt eine Demokratie ohne wenn und aber westlichen Stils. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;In den vergangenen Monaten sind von Parlamentarien vorwiegend rechtsextremer Provenienz Gesetzesanträge eingebracht worden, die mit demokratischen Grundsätzen völlig unvereinbar sind. Dieser Vorgang ist ein gefährliches Zeichen eines gefährlichen Rechtsrutsches in der israelischen Politik. Weg von der demokratischen Tradition des Landes und in die Nähe autoritärem, vielleicht sogar totalitärem, Demokratie verachtendem Staatsverständnis. Etwas das dem israelischen Sommer der Demonstrationen für ein verbessertes Sozialverständnis, gegenseitiger Verantwortung für Staat und Mitbürger, wie eine kalte Dusche entgegensteht und beweist, wie wenig Nethanyahus Regierung sich um den Willen des Volkes schert. Zwar gibt es auch beim Likud Knessetabgeordnete, die diese antidemokratischen Bestrebungen scharf bekämpfen und als wirkliche Demokraten beweisen. Doch sind sie eine Minderheit in ihrer Partei der Scharfmacher.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Hier sollen einige dieser Gesetzesvorschläge und Trends dieser Art kurz beschrieben werden:&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;b&gt;Limitierung und Besteuerung ausländischer Spenden an „linke“ NGOs&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Mit linken NGOs sind beispielsweise auch rein israelische Organisationen wie „Frieden jetzt“ oder das der Kibbuzorganisation Haschomer Hazair entsprungene Friedenszentrum Givat Haviva gemeint, die in vielen westlichen Ländern Unterstützungsgruppen haben. Aber sie arbeiten für Frieden und stellen – besonders „Frieden jetzt“ erfolgreich israelische Verfehlungen in den besetzten Gebieten bloss. Das missfällt besonders Siedlerkreisen und deren Sympathisanten, die den Zionismus als autoritäres und kolonialistisches Unterfangen sehen wollen, etwas das er nie war und nicht ist. Im heutigen Haaretz ist zu entnehmen, dass rechtsextreme Organisationen weit mehr finanzielle Unterstützung erhalten als „linke“, sehr viel davon Einzelspenden in extremer Höhe. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;b&gt;Verpolitisierung der Gerichte&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Hier geht es um die Wahl neuer Richter für das Oberste Gericht Israels, das seit Jahrzehnten eine gegenüber reaktionärer Gesetzgebung und überrissenem Nationalismus vor allem aus rechtsextremer Seite, eine ausgleichende Rolle spielt und von der politisch Rechten als „linksextrem“ betrachtet wird. In einem Gesetzesvorschlag sollen politische Gremien Einfluss auf die Wahl neuer Richter nehmen, was zur völligen Politisierung der Gerichtsbarkeit führen würde. Diese Vorlage wir gerade von Regierungsgremien diskutiert und die Gefahr, dass sie angenommen wird, ist beträchtlich. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;b&gt;Die Armee verfrömmelt und das orthodoxe und ultraorthodoxe Establishment versucht seinen Einfluss stetig zu steigern&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Schon im Israel aufgezwungen Unabhängigkeitskrieg in 1948 kämpfen weibliche Soldaten neben ihren männlichen Kameraden. Sie trugen massgeblich dazu bei den arabischen Angriff abzuwehren und das Weiterbestehen des eben entstandenen Staates zu sichern. Leider gibt es heute destruktive Kräfte, die den weiblichen Beitrag zu den erfolgreichen dreiundsechzig Jahren israelischen Bestehens mit Verachtung betrachten. Gemäss orthodoxer Dogmen sollen Frauen nicht gesehen werden, sind zweitklassig und nun wollen einige übersteigert fromme diese „Tradition“ der Armee aufzwingen. Der steigende Einfluss religiös-reaktionärer Sitten und Gebräuche in der IDF (Israel Defense Forces) stellt vor allem nicht akzeptable mittelalterliche Ansprüche an Soldatinnen und beschämt und demotiviert sie. So sollen sie sich nicht mit männlichen Soldaten an öffentlichen Anlässen aufhalten oder gar mitwirken, sondern, wie es die Orthodoxie vorschreibt, sich nur getrennt von ihren männlichen Kameraden aufhalten dürfen. Sie sollen keine kombatante Aufgaben mehr haben, nicht mehr als Waffeninstruktorinnen wirken und auch, wie es extremistische Orthodoxie vorschreibt, nicht vor Männern singen dürfen. Am besten wohl, man würde keine weiblichen Soldaten mehr sehen. 19 Generälen schrieben an den Generalstabschef, diese Ausgeburten frommer Manie zu unterbinden. Sollte das nicht geschehen, würde die IDF vermehrt in den Fängen religiöser Extremisten landen und ihren Anspruch die Armee aller Bürger zu sein verlieren. Die Folgen wären vorauszusehen aber für das Land nicht zu verantworten. Anlässlich einer Feier der Offiziersschule Bahad 1 wurden vier religiöse Kadetten umgehenden aus dem Kurs geworfen, da sie die Feier wegen singenden Mädchen verliessen (fromme Juden dürfen das nicht hören, sie könnten doch eine verbotene Erektion bekommen). Das ist bisher die einzige positive Reaktion auf diesen Skandal. Es müsste gesetzlich geregelt werden, dass Religion in der Armee nichts zu suchen hat, genau so wie sie eigentlich in der Politik auch nichts zu suchen hätte. Sonst gerät die Armee eines Tages in die Situation, dass Rabbiner militärischen Kommandanten Befehle geben würden, was gefährlich und an die Kommissare der Roten Armee erinnert, deren Befehlsgewalt sogar über derjenigen der Generäle lag.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;b&gt;Bestrafung jener, die zum Boykott der Siedlungen und deren Produkte aufrufen und Israels Siedler- und Bauaktivitäten auf der Westbank kritisieren&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Ich bin auch kein Sympathisant der Siedler auf der Westbank, verabscheue ihr gewalttätiges Auftreten gegenüber Palästinensern und Juden, die nicht mir ihren Ansichten einverstanden sind. Darüber kann man reden und schreiben – das ist alles diskutierbar. Aber im Israel der freien Gesellschaft herrscht noch immer Meinungsfreiheit und jeder kann und darf offen seine Ansicht zu allen Themen darlegen. Auch wenn das vielen nicht passt. Sollte das geplante Gesetz, das solches bestrafen will, angenommen werden, wird sich Israel zu einem grossen Teil aus der demokratischen Welt selbst entfernen. Es hätte sich dann in seinem Kern einen weiteren Schritt in die politische Unkultur seiner Nachbarländer integriert. Die heutige jüdische Leitkultur ist inhärent westlich und darf sich nicht mit Maulkörben abfinden.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;b&gt;Das Oxymoron – jüdischer Staat mit demokratischer Regierung&lt;/b&gt; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Was im Mittelalter die Regel war, ist heute nicht mehr zu vertreten. Man kann ohne weiteres religiös sein und demokratisches Leben achten. Aber in der Politik hat Religion nichts zu suchen. Professor und Alt-Botschafter (Deutschland) Avi Primor vom IDC Herzlia beschrieb das in einem Interview mit der WELT schon in 1999 so: &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;„… die ultraorthodoxe &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schas" title="Schas"&gt;&lt;span style="color: windowtext; text-decoration: none;"&gt;Schas&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;-Partei (und andere &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Religion" title="Religion"&gt;&lt;span style="color: windowtext; text-decoration: none;"&gt;religiöse&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; Parteien in Israel) als undemokratisch, weil sie, so der Alt-Botschafter Avi Primor, „auf göttlichem Gesetz und den Worten der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rabbiner" title="Rabbiner"&gt;&lt;span style="color: windowtext; text-decoration: none;"&gt;Rabbiner&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;“ statt auf parlamentarischen bzw. demokratischen Grundsätzen beruhe.“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Eine Gesetzesvorlage für einen jüdischen Staat, in der Jüdischkeit als Leitfaden für die Gesetzgebung verlangt wird – demokratische Prinzipien wären dieser untergeordnet – wartet im Rohr. Ich hoffe sie wird zum Rohrkrepierer. Interessanterweise stammt diese Idee vom ehemaligen Geheimdienstchef und Terroristenfänger Avi Dichter, einem sekulären Juden, der als Mitglied der eigentlich sehr bürgerlichen Partei Kadima in der Knesset sitzt. Seine Parteichefin Zippi Livni ist entsetzt über diesen Gesetzesvorschlag und lehnt ihn ab (wie auch den Skandal der Frauenfrage in der Armee). Unterstützung könnte aus rechtsextremen, vor allem religiösen Kreisen, denen Demokratie grundsätzlich ein Dorn im Auge ist. Die Entscheidung ist noch offen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Soeben wurde mitgeteilt, dass diese Gesetzesvorlage abgeändert worden ist. Demokratie soll nun doch über der Jüdischkeit stehen. Wie genau das aussehen soll, bleibt abzuwarten.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;b&gt;Heiratsgesetz &lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Palästinenser, die Israelis heiraten, dürfen nach einem neuen Gesetz nicht mehr in Israel wohnen. Ehepartner müssen sich nach dem Parlaments-Beschluss zwischen einer Trennung und einem Wegzug aus Israel entscheiden. Das Gesetz ist rassistisch, undemokratisch und diskriminierend. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;br /&gt;Sicherheits-Überlegungen können das neue Gesetz nicht rechtfertigen, betonen Menschenrechts-Gruppen. Die neue Regelung laufe auf eine kollektive Bestrafung hinaus. Auch die Vorsitzende der Meretz-Fraktion in der Knesset, Zahava Gal-On, betonte, man dürfe Sicherheits-Erwägungen nicht zur Begründung "einer solchen Verletzung der Bürgerrechte verwenden".&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;b&gt;Schlussfolgerung&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Israel muss sich auffangen und den rapid wachsenden Trend weg von demokratischen Prinzipien stoppen und seine Politik wieder vermehrt nach solchen führen. Die grundsätzlich fehlende Bereitschaft der Palästinenser zu einem für Israel akzeptablen Friedensabkommen und die zurzeit von reaktionären Kreisen beherrschte Regierungspolitik macht das schwierig. Ich sehe die heutige Macht in den Händen folgender drei politischer Gruppierungen liegen:&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif; margin-left: 42.4pt; text-indent: -18pt;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;·&lt;span style="-moz-font-feature-settings: normal; -moz-font-language-override: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; line-height: normal;"&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;span dir="LTR"&gt;Neueinwanderer aus Russland, vertreten durch Aussenminister Yvet Lieberman und seine Anhänger, die einer Art Stalinismus frönen und prinzipiell einen „starken Mann“ als Leithammel wollen. In Lieberman haben sie ihn gefunden.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif; margin-left: 42.4pt; text-indent: -18pt;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;·&lt;span style="-moz-font-feature-settings: normal; -moz-font-language-override: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; line-height: normal;"&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;span dir="LTR"&gt;Die Faschistoiden: Siedlerideologen, Nationalreligiöse und rechtsextreme Ultranationalisten (z.B. MK Michael Ben Ari, früherer Rabbi Kahane Anhänger, der den Mord an Rabin durch sein demonstratives Fernbleiben von der parlamentarischen Gedächtnisfeier implizit guthiess).&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif; margin-left: 42.4pt; text-indent: -18pt;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;·&lt;span style="-moz-font-feature-settings: normal; -moz-font-language-override: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; line-height: normal;"&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;span dir="LTR"&gt;Die von ihren Rabbinern beherrschte Ultraorthodoxie, deren Lebensstil grundsätzlich antidemokratisch ist. Sie verkauft ihre Stimme den Meistbietenden für ihre eigenen parasitischen Anlagen, die, besonders in aschkenasischen Ultrakreisen, von der Ablehnung des Existenzrechtes Israels, traditioneller Ablehnung produktiver Arbeit und überrissenen materiellen Ansprüchen an den Staat geprägt sind.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif; margin-left: 24.4pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Die wachsende Macht rechtsextremistischer Kräfte auf Kosten vernünftiger sozial und sicherheitspolitisch ausgleichender Kräfte ist vor allem ein Resultat politischer Misserfolge israelischer Friedenspolitik der vergangenen zwanzig Jahre. Sündenböcke zu suchen ist Unsinn. Die durch und durch unveränderliche Ablehnung sogar kleinster Kompromisse durch bisher sämtliche palästinensische Politiker, beruht auf&amp;nbsp; ihrer Weigerung jeden möglichen Staat der Juden als derer nationale Heimstätte zu akzeptieren. Sie bestehen auf einen absolut judenfreien Staat der Palästinenser , aber ein Staat der Juden ist für sie ein Tabu. Zur Zeit wird israelische Bautätigkeit in der Westbank als Ausrede bemüht – israelische Zugeständnisse wie der Abzug aus dem Libanon oder der Abzug aus Gaza, wird von unseren Feinden nicht als Zeichen guten Willens verstanden, sondern in traditioneller arabischer Art als Schwäche interpretiert. Das wiederum gibt jenen Israelis Aufwind, die den Standpunkt vertreten Palästinenser verstünden ausschliesslich Gewalt. Und genau diese Israelis bilden heute die Mehrheit in der Regierung Netanyahus – womit der Kreis ausweglos geschlossen ist. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4602697987626583882-5950859747103166193?l=uristagebuchausisrael.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/feeds/5950859747103166193/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4602697987626583882&amp;postID=5950859747103166193' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/5950859747103166193'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/5950859747103166193'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/2011/11/wie-lange-noch-israelische-demokratie.html' title='Wie lange noch israelische Demokratie?'/><author><name>Uris Tagebuch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17005420012546414037</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_eqI5BHZ81sY/R7GDnWQkPrI/AAAAAAAAAFY/0ubnxWFEJs4/S220/Uri.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4602697987626583882.post-2208227213176585890</id><published>2011-11-13T10:47:00.008+02:00</published><updated>2011-11-15T22:46:58.747+02:00</updated><title type='text'>Lügner, aber im Plural</title><content type='html'>&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Ähnliches ist dem Bibi Nethanyahu selbst auch schon passiert. Nämlich nicht zu merken, dass das Mikrophon nicht ausgeschaltet war. Beim Rabbi Ovadia Joseph, dem spirituellen Kommandanten der ultraorthodoxen Shaspartei der orientalen Juden in Israel, wurde durften alle Anwesenden hören, wie er diesem zuflüsterte, die israelischen Linken – womit die Staatsgründer und ihre politische Nachfolger gemeint waren, keine wirklichen Juden seien – denn sie wüssten nichts über jüdische Religion und Tradition. Arschkriecherei eines Politikers auf Stimmenfang. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Nun wurde Sarkozy erwischt, wie er Osama zuraunte, er könne den Netanyahu nicht ausstehen, denn der sei ein Lügner. Womit er recht hat, ich selbst weiss das auch und habe schon verschiedentlich darauf aufmerksam gemacht. Er ist sogar ein talentierter Lügner, der die Mehrheit der israelischen Bürger, auch die vernünftigen, an der Nase herumführt. Frieden wird Israel mit ihm nie erreicht werden. Netanyahu hat Glück,&amp;nbsp; er muss sich fürs Vermeiden eines Friedensabkommens mit Abu Mazen nicht einmal anstrengen, tut dieser doch auch alles, um solches zu vermeiden. Netanyahu hat es sogar leicht, denn solange der Abu Mazen Vorbedingungen für das Abhalten solcher Gespräche stellt, bleibt alles beim Alten. Jeder der Beiden kann den anderen anklagen, Friedensabsichten zu torpedieren. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass zwar Verhandlungen möglich sind, diese aber, wenn sie zu nahe einer Lösung sind, von der palästinensischen Seite abgelehnt werden. Das war so mit Yassir Arafat in Camp David und Taba und das was so mit den Angeboten Olmerts. Mit Netanyahu wird es nicht einmal soweit kommen, weil dieser erstens aus der Geschichte gelernt hat und zweitens eigene ideologische Widerstände für einen Frieden besitzt, die durch seine Koalitionspolitik weiter verstärkt&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Zurzeit wird von Abbas der Siedlungsbau in der Westbank als grösstes Hindernis für ein Abkommen vorgeschoben. Der vor etwa einem Jahr durchgeführte zehnmonatige Baustop verstrich völlig ungenutzt – Verhandlungen, wenn solche überhaupt stattfanden, wurden zum Selbstzweck und bewiesen bloss, dass es den Palästinensern&amp;nbsp; nicht um Frieden geht. Es war eine Wiederholung der Verhandlungen unter US-Präsident Bill Clinton zwischen Arafat und Ehud Barak: palästinensische Friedensverweigerung sobald es ernst wird und ein Resultat in Reichweite ist. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif; margin-left: 18pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Was sind die wirklichen Gründe für das Scheitern des Friedensprozesses? Wie seinerzeit Arafat kann Abu Mazen einen Staat der Juden prinzipiell nicht akzeptieren, nicht dulden. Da hat sich seit dem verbrecherischen Jerusalemer Mufti und Hitler-Helfer Hadj Amin al-Husseini in den dreissiger und vierziger Jahren gar nichts geändert. Der Mufti war der palästinensische Araberführer, der von Beginn an die Thesen der Moslembrüder Ägyptens adoptierte und in den heute noch gültigen palästinensischen Terror gegen Juden umsetzte. Im Gegensatz zu Israel hat die palästinensische Seite nie auch nur den kleinsten Kompromiss ihrerseits ins Gespräch gebracht, Zugeständnisse kamen stets und ausschliesslich von israelischer Seite. Der Terror läuft momentan auf relativ kleiner Flamme – aber er läuft. Die Erziehung zum Judenhass in palästinensischen Schulen, Moscheen und Medien schreitet fort und verstärkt sich, Abbas verliert darüber kein Wort. Weiterhin besteht seine Philosophie die Vernichtung Israels. Diese sieht er als sein Vermächtnis, geerbt von Arafat, dessen liebe zum Terror wiederum vom Mufti von Jerusalem stammt (was von der Öffentlichkeit mit oder ohne Bedacht ausgeblendet wird, ist die Tatsache, dass Arafats PLO wie auch andere palästinensische Terrororganisationen auch international den Terror, den in Irland, Deutschland, Italien, der baskische in Spanien und andere, die sich alle gegenseitig halfen, durch professionelle und ideologische Ausbildung in seinen Terrorausbildungslagern in arabischen Ländern äusserst aktiv unterstützte). Aber nur Israel wird weltweit als Verursacher der Sackgasse im Friedensprozess gesehen, einer der zahlreichen Perversionen der Wahrheit, die unabhängig von der jeweiligen israelischen Regierungspolitik besteht. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;object class="BLOGGER-youtube-video" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0" data-thumbnail-src="http://2.gvt0.com/vi/RGVNieY7JbI/0.jpg" height="266" style="clear: left; float: left;" width="320"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/RGVNieY7JbI&amp;fs=1&amp;source=uds" /&gt;&lt;param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /&gt;&lt;embed width="320" height="266"  src="http://www.youtube.com/v/RGVNieY7JbI&amp;fs=1&amp;source=uds" type="application/x-shockwave-flash"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Um gemütliche Friedensverhandlungen abzuhalten bietet sich seit kurzem ein wunderschönes Hotel am Strand von Gaza an. Dort könnten Abbas und Bibi tagelang in Badehosen am Strand sitzen, alkoholfreie Cocktails schlürfen, hübsche Mädchen in Bikinis anschauen und über alles reden, ausser über Frieden zwischen Palästinensern und Juden innerhalb vernünftiger und beidseitig akzeptierter Grenzen. Oder vielleicht doch?&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=RGVNieY7JbI"&gt;http://www.youtube.com/watch?v=RGVNieY7JbI&lt;/a&gt; &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4602697987626583882-2208227213176585890?l=uristagebuchausisrael.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/feeds/2208227213176585890/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4602697987626583882&amp;postID=2208227213176585890' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/2208227213176585890'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/2208227213176585890'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/2011/11/lugner-aber-im-plural.html' title='Lügner, aber im Plural'/><author><name>Uris Tagebuch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17005420012546414037</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_eqI5BHZ81sY/R7GDnWQkPrI/AAAAAAAAAFY/0ubnxWFEJs4/S220/Uri.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4602697987626583882.post-5283347266238750078</id><published>2011-11-05T11:40:00.007+02:00</published><updated>2012-01-17T10:54:24.040+02:00</updated><title type='text'>UNESCO und palästinensische Kultur</title><content type='html'>&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: center;"&gt;&lt;span class="item-controlblog-adminpid-1749205716"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-Ovkhfal1ZR8/TrUO5R79YTI/AAAAAAAAGFc/o1IpJu1SAg8/s1600/Regenbogen+Adam.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="480" src="http://3.bp.blogspot.com/-Ovkhfal1ZR8/TrUO5R79YTI/AAAAAAAAGFc/o1IpJu1SAg8/s640/Regenbogen+Adam.jpg" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span class="item-controlblog-adminpid-1749205716"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Regenbogen über Haifa (Photo von Adam Russak)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;span class="item-controlblog-adminpid-1749205716"&gt;Mit Kultur hat die Aufnahme der Westbank in die UNESCO – anders weiss ich nicht, wie dieser Noch-NIcht-Staat zu benennen ist – kaum etwas zu tun, sondern nur mit verfehlter Politik. Den Israelis und den Amerikanern ans Bein pinkeln ist die Devise der mehrheitlich aus Versagerstaaten bestehenden automatischen Mehrheit der UNO, die sich mit den Realitäten der Welt nicht auseinandersetzt und vor allem für eigene Torheiten Sündenböcke sucht. Gäbe es nicht das Veto im Sicherheitsrat wäre unsere Welt schon lange zusammengebrochen, denn dann könnte jede Protestbewegung, jede „Befreiungsbewegung“, ja vielleicht jeder Strassenzug als Mitgliedstaat aufgenommen werden, sei er sogar weltweit kriminell oder völlig analphabetisch.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;span class="item-controlblog-adminpid-1749205716"&gt;Palästinenser und andere Araber sind beschäftigt, das Narrativ der jüdischen Geschichte durch ein eigenes erfundenes Narrativ zu ersetzen. Nicht über die Umstände des israelischen Unabhängigkeitskrieges von 1948, der Israel durch den arabischen Angriff aufgezwungen worden war, aber über dessen Folgen es durchaus legitim zwei Sichten geben kann, sondern über die Existenz und Jahrtausende &lt;a href="http://www.isesco.org.ma/english/publications/Holy%20Sites%20In%20Palestine/p6.php"&gt;alten geschichtlichen Hintergründe&lt;/a&gt; des jüdischen Volkes in seiner alten Heimat im Nahen Osten.&lt;/span&gt; &lt;span class="item-controlblog-adminpid-1749205716"&gt;Soweit zurzeit zu sehen ist, werden zu einem grossen Teil jüdische, in der Bibel genannte Namen und deren Personen arabisiert. Aus dem König David gibt es den Daoud, &lt;a href="http://www.muslimsagainstcrusades.com/media/britain-s-first-islamic-emirate-march"&gt;Jesus&lt;/a&gt; wird zum Propheten ernannt, obwohl es damals noch keinen Islam gab – um nur zwei Beispiele zu nennen. Oder der islamische Anspruch auf das über dreitausendjährige Jerusalem: ein &lt;a href="http://www.isesco.org.ma/english/publications/Holy%20Sites%20In%20Palestine/p9.php"&gt;jüdisches Quartier in Jerusalem&lt;/a&gt; hat es anscheinend nie gegeben, der alte Daoud hat Frauen (und wie es heisst auch Männer) in Arabisch verführt. Damit soll der jüdische Anspruch auf das Heilige Land durch eine nie bestandene Arabisierung der über dreitausendjährige Geschichte des jüdischen Volkes ersetzt werden. Das wird bis zur totalen Lächerlichkeit durchgezogen. Oft denke ich an unsere humorvollen Rabbiner und deren kreatives aber lustiges und originelles Denken und Spässe oder an den christlichen Don Camillo und seinem Peppone – solche Figuren gibt es im Islam nicht. Über sich lachen, irgend etwas Kulturelles oder gar Religiöses in Frage zu stellen, ist eine Todsünde – die heutige Zeit des Jihadismus und Islamismus, deren weltweite Gewalttätigkeit wegen Unsinns wie die Mohammed Cartoons aus Dänemark, präsentiert das täglich jedem, dessen Verstand offen genug ist dies zu akzeptieren. All das als kulturelle Eigenheit abzutun ist vielleicht politisch korrekt aber Selbstbetrug. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4602697987626583882-5283347266238750078?l=uristagebuchausisrael.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/feeds/5283347266238750078/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4602697987626583882&amp;postID=5283347266238750078' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/5283347266238750078'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/5283347266238750078'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/2011/11/unesco-und-palastinensische-kultur.html' title='UNESCO und palästinensische Kultur'/><author><name>Uris Tagebuch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17005420012546414037</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_eqI5BHZ81sY/R7GDnWQkPrI/AAAAAAAAAFY/0ubnxWFEJs4/S220/Uri.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-Ovkhfal1ZR8/TrUO5R79YTI/AAAAAAAAGFc/o1IpJu1SAg8/s72-c/Regenbogen+Adam.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4602697987626583882.post-8631674748243327390</id><published>2011-10-31T10:40:00.001+02:00</published><updated>2011-10-31T10:43:58.628+02:00</updated><title type='text'>Reaktionen bitte - Offener Brief</title><content type='html'>&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Liebe Schweizer Jüdinnen und Juden,&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="color: black; font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Nachdem auf unseren Offenen Brief in der jüdischen Schweizer Zeitschrift „Tachles“ (9.9.2011) an Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey, mit einer Ausnahme, keinerlei Reaktion aus jüdischen Schweizer Kreisen erfolgt ist, fragen wir, die Initiatoren, warum das sein kann. Selbst stimm- und wahlberechtigte Schweizer Juden, aber in Israel lebend, sind wir täglich mit jüdischer Israelkritik aus unserem Geburtsland konfrontiert und haben damit Gegenrecht, das wir kompromisslos wahrnehmen.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Als jemand der sich intensiv und oft mit israelischen Arabern beschäftigt, viele persönlich kennt und besucht, jedoch ihnen gegenüber aus seinem Herzen keine Mördergrube macht und sie auf Augenhöhe (ein beliebter Ausdruck unter Israels Arabern) direkt und freundschaftlich kritisiert, befremdet mich (Uri Russak) der Leserbrief Bernhard Roms (Tachles, 7.10.2011). Seine nicht ganz klare Bemerkung zum Apartheid-Unsinn gegenüber Israels arabischen Bürgern macht mich stutzig. Gelegentlich vermitteln uns Schweizer Juden, die eine Meinung über Israel äussern, gemischte Gefühle und den Gedanken, sie hätten wenig bis keine Ahnung, von was sie reden oder schreiben. Unsere Erfahrung mit jüdischen, teilweise zionistischen Schweizer Organisationen ist, das geben wir zu, leicht beschränkt, auch wenn Uri einige Jahre Präsident von ARZA Schweiz und Co-Präsident des schweizerischen Zionistenverbandes (s.A.) war. Was wir über die JVJP denken sollte hinreichend bekannt sein: in ihrem Israelhass, dessen Intensität den der Neturei Karta erreicht, ist sie ist eine Schande für die Judenheit. Mit dem Neuen Israel Fond Schweiz hatte Uri die merkwürdige Erfahrung, das seine Anfrage zur Unterstützung&amp;nbsp; des arabischen Sozialwerks der Kunstgalerie Umm El-Fahm, von dessen Präsidenten in Frage gestellt worden war, nachdem er erfuhr, der Leiter dieses einmaligen Werkes früher höherer israelischer Polizeioffizier gewesen sei. Vielleicht hätte Scheich Raed Salah, Hamas-Filialleiter in Israel, statt dessen ein offeneres Ohr erhalten. Vielleicht hat sich dieser Gesprächspartner verhört, das aber nie richtiggestellt. Uns scheint so etwas dürfe einem offenen, wenn auch Israel gegenüber kritisch eingestellten Menschen, nicht passieren. Oder eben diese Erfahrung enthüllte tatsächlich einen auf vorgefasste Meinungen abonnierten Israelkritiker, der ganz nach Morgenstern denkt, dass nicht sein kann, was nicht sein darf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir Schweizer Israelis sind heute in der merkwürdigen Lage, dass wir öffentlich vor allem von nichtjüdischer Seite unterstützt werden (wir denken da nicht in erster Linie an evangelikale Christen), sondern an unsere zahlreichen Freunde der GSI und an die nichtjüdischen Mitglieder oder Sympathisanten jüdischer Organisationen wie die Freunde von Kiriat Yearim, um nur zwei Beispiele zu nennen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir wissen, dass Schweizer Juden sich für Israel einsetzen, oft in Zusammenarbeit mit nichtjüdischen Israelfreunden, unter denen wir inzwischen viele wertvolle Menschen kennengelernt haben. Wir wären unseren jüdischen Freunden sehr dankbar, wenn sie sich mit ihrer Unterstützung Israels etwas öffentlicher exponieren würden. Möglichst ohne wenn und aber. Wie wir, muss man die heutige Regierung Israels und ihre Politik nicht mögen, aber das Land verdient Unterstützung, seine heutige Lage ist – Politik hin oder her - grundsätzlich nicht viel anders als vor 63 Jahren. Die arabisch-muslimische Welt liebt uns kein bisschen mehr als in 1948. Zudem, wer weiss, vielleicht sind auch Schweizer Juden einmal auf den jüdischen Staat angewiesen - um nur einen Grund zu nennen, Israels Existenz politisch zu unterstützen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Laura und Paul Uri Russak, Zichron Yaakov&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Esther und Alexander Scheiner, Zichron Yaakov&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif; margin-left: -36pt; text-indent: -36pt;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;br /&gt;--&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4602697987626583882-8631674748243327390?l=uristagebuchausisrael.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/feeds/8631674748243327390/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4602697987626583882&amp;postID=8631674748243327390' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/8631674748243327390'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/8631674748243327390'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/2011/10/reaktionen-bitte-offener-brief.html' title='Reaktionen bitte - Offener Brief'/><author><name>Uris Tagebuch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17005420012546414037</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_eqI5BHZ81sY/R7GDnWQkPrI/AAAAAAAAAFY/0ubnxWFEJs4/S220/Uri.jpg'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4602697987626583882.post-6350810709486800881</id><published>2011-10-30T23:39:00.003+02:00</published><updated>2011-10-31T00:03:45.936+02:00</updated><title type='text'>Entwicklung der Menschheit</title><content type='html'>&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Gelegentlich schaue ich auf der Suche noch Passendem in meiner Bücherei nach. Da bietet sich Erich Kästner an, den ich während meiner Lehrzeit als Verlagsbuchhändler (bei Oprecht) bei meinem sehr fernverwandten Onkel und Verleger Carl Posen vom Atrium Verlag Zürich kennengelernt habe. Mehrmals durfte ich Erich Kästner, dem genialen und humorvollen Autoren, Dichter und Kettenraucher, Zigaretten holen und bin aus nicht klaren Gründen noch immer stolz darauf. Welche Zigarettenmarke er geraucht hatte habe ich vergessen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;span style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Hier die „Entwicklung der Menschheit“ aus seiner Lyrischen Hausapotheke, Worte, die heute noch genau so aktuell sind wie während der Nazizeit, in der er sie schrieb und prompt wieder verhaftet wurde:&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Verdana,sans-serif; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;b&gt;Entwicklung der Menschheit&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Verdana,sans-serif; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Verdana,sans-serif; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Einst haben die Kerls auf den Bäumen gehockt,&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Verdana,sans-serif; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;behaart und mit böser Visage.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Verdana,sans-serif; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Dann hat man sie aus dem Urwald gelockt&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Verdana,sans-serif; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Und die Welt asphaltiert und aufgestockt,&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Verdana,sans-serif; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;bis zur 30. Etage.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Verdana,sans-serif; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Verdana,sans-serif; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Da sassen sie nun den Flöhen entflohn&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Verdana,sans-serif; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;in zentralgeheizten Räumen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Verdana,sans-serif; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Da sitzen sie nun am Telephon.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Verdana,sans-serif; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Und es herrscht noch genau der selbe Ton&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Verdana,sans-serif; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;wie seinerzeit auf den Bäumen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Verdana,sans-serif; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Verdana,sans-serif; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Sie hören weit. Sie sehen fern.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Verdana,sans-serif; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Sie sind mit dem Weltall in Fühlung.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Verdana,sans-serif; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Sie putzen Zähne. Sie atmen modern.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Verdana,sans-serif; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Die Erde ist ein gebildeter Stern&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Verdana,sans-serif; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;mit sehr viel Wasserspülung.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Verdana,sans-serif; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Verdana,sans-serif; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Sie schiessen die Briefschaften durch ein Rohr.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Verdana,sans-serif; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Sie jagen und züchten Mikroben.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Verdana,sans-serif; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Sie versehn die Natur mit allem Komfort.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Verdana,sans-serif; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Sie fliegen steil in den Himmel empor&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Verdana,sans-serif; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;und bleiben zwei Wochen oben.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Verdana,sans-serif; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Verdana,sans-serif; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Was ihre Verdauung übrig lässt,&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Verdana,sans-serif; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;das verarbeiten sie zu Watte.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Verdana,sans-serif; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Sie spalten Atome. Sie heilen Inzest.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Verdana,sans-serif; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Und sie stellen durch Stiluntersuchungen fest, &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Verdana,sans-serif; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;dass Cäsar Plattfüsse hatte.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Verdana,sans-serif; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Verdana,sans-serif; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Sie haben mit dem Kopf und dem Mund&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Verdana,sans-serif; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;den Fortschritt der Menschheit geschaffen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Verdana,sans-serif; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Doch davon mal abgesehen und&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Verdana,sans-serif; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;bei Lichte betrachtet, sind sie im Grund&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt; noch immer die alten Affen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4602697987626583882-6350810709486800881?l=uristagebuchausisrael.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/feeds/6350810709486800881/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4602697987626583882&amp;postID=6350810709486800881' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/6350810709486800881'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/6350810709486800881'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/2011/10/entwicklung-der-menschheit.html' title='Entwicklung der Menschheit'/><author><name>Uris Tagebuch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17005420012546414037</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_eqI5BHZ81sY/R7GDnWQkPrI/AAAAAAAAAFY/0ubnxWFEJs4/S220/Uri.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4602697987626583882.post-7737379593928568974</id><published>2011-10-22T09:57:00.007+02:00</published><updated>2011-10-22T17:53:56.214+02:00</updated><title type='text'>Alan Dershowitz am 22. September 2011 - ohne Wenn und Aber</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;object class="BLOGGER-youtube-video" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0" data-thumbnail-src="http://3.gvt0.com/vi/DDOA3_vZIzc/0.jpg" height="266" width="320"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/DDOA3_vZIzc&amp;fs=1&amp;source=uds" /&gt;&lt;param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /&gt;&lt;embed width="320" height="266"  src="http://www.youtube.com/v/DDOA3_vZIzc&amp;fs=1&amp;source=uds" type="application/x-shockwave-flash"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;; font-size: 18pt;"&gt;Viele mit der identischen Krankheit des Israel- und Amerikahasses mögen Alan Dershowitz nicht. Sie fühlen sich beschämt, denn er tut, was sie auch tun sollten, zu welchem ihnen jedoch der Mut fehlt. Seine ehrliche Kompromisslosigkeit überzeugt, doch für Juden hauptsächlich der europäischen Golah (Diaspora) ist er undiplomatisch und strahlt überhaupt keine Angst vor dem „was könnten die Goiim sagen“ aus. Er ist laut aber weiss, von was er spricht. Er geniert sich nicht kompromisslos für Israel einzutreten.&lt;/span&gt; &lt;span style="font-family: sans-serif; font-size: 18pt;"&gt;Er weiss wo die Prioritäten liegen, nämlich beim Überleben Israels als Heimstatt der Juden. Er legt offen&lt;/span&gt; &lt;span style="font-family: sans-serif; font-size: 18pt;"&gt;wie verlogen die Stellung der Palästinenser ist, wie sie in English Dinge sagen, denen sie in Arabisch widersprechen. Und er legt offen, wie angstvoll viele Golahjuden reagieren, wenn sie &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;; font-size: 18pt;"&gt;zu Israel äussern müssen. In Kürze: wo ist der europäische Dershowitz? Einer mit Mut und Überzeugungskraft?&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;; font-size: 18pt;"&gt;Mit Broder lässt sich Dershowitz nicht vergleichen, denn Broder mischt auch in der Innenpolitik Deutschlands mit und äussert sich als Polemiker, der tatsächlich fast immer Recht hat. Dershowitz spricht als Jurist, muss sich als ein solcher fundierter und völlig ernsthaft ausdrücken, weil - das ist meine persönliche Meinung - ihm der Humor Broders fehlt und er deshalb weit engagierter rüberkommt. Aber eben, einen Juden, der so oft und so überzeugend für Israel eintritt wie Dershowitz - den gibt es in Europa nicht. Wo zum Teufel finden wir eine solche Persönlichkeit in der jüdischen Welt des alten Kontinents?&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;; font-size: 18pt;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4602697987626583882-7737379593928568974?l=uristagebuchausisrael.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://www.youtube.com/watch?v=DDOA3_vZIzchttp://' title='Alan Dershowitz am 22. September 2011 - ohne Wenn und Aber'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/feeds/7737379593928568974/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4602697987626583882&amp;postID=7737379593928568974' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/7737379593928568974'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/7737379593928568974'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/2011/10/allan-dershowitz-on-uns-am-22-september.html' title='Alan Dershowitz am 22. September 2011 - ohne Wenn und Aber'/><author><name>Uris Tagebuch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17005420012546414037</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_eqI5BHZ81sY/R7GDnWQkPrI/AAAAAAAAAFY/0ubnxWFEJs4/S220/Uri.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4602697987626583882.post-3790132790867211680</id><published>2011-10-18T21:54:00.004+02:00</published><updated>2011-12-21T00:17:06.346+02:00</updated><title type='text'>Wieder daheim</title><content type='html'>&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Alle paar Monate findet in Israel eine ein- oder mehrtägige Periode statt, während der das ganze Land am Fernseher oder am Radio hängt und Nachrichten verfolgt. Heute war es die Rückkehr Gil’ad Shalit's aus islamistischer Gefangenschaft bei der Hamas in Gaza. Zwar waren wir heute an der Bar Mitzwa unseres Enkels Eran, aber sogar dort drückten die Gäste an ihren Smart-Phones herum, um Live-Berichte zu suchen und die News weiterzugeben.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Selten noch war es leichter die ethische Distanz des Zivilisationsverständnisses zwischen Israel und seiner freien Gesellschaft und der islamisch-arabischen Welt mit ihrer Kultur der Todessehnsucht, des Märtyrertums zu verstehen.&lt;a href="http://freie.welt.de/2011/10/17/gilad-schalit-und-die-zivile-starke-israels/"&gt; Richard Herzinger &lt;/a&gt;schreibt: „Es zeigt den fundamentalen Unterschied zwischen einer offenen, demokratischen Gesellschaft und einem zynischen kollektivistischen Unterdrückungssystem.“. Weiter schreibt Herzinger: „Welchen Kontrast bietet ein solches Wertesystem zu den Maximen einer (Un-) Kultur, die den “Märtyrertod” als oberstes Ideal namentlich für junge Männer propagiert und sich nicht scheut, sie im Namen einer Religion als “Selbstmordattentäter” zu missbrauchen! Nichts hat diesen Gegensatz so bösartig auf den Punkt gebracht wie die islamistische Parole: “Ihr liebt das Leben, wir lieben den Tod.” &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;All das wird und wurde heute demonstriert. Die grosse Freude des gesamten Landes über die Rückkehr „seines“ Sohnes Gil’ad aus der Gefangenschaft und die obszönen Festlichkeiten, mit denen die aus israelischen Zuchthäusern entlassenen arabischen Massenmörder von ihren islamistischen Herrschaften und deren hirngewaschenen Untertanen gefeiert werden. Auf der einen Seite freut sich ganz Israel über die Rückkehr Gil’ads in die Freiheit und auf der anderen Seite entzücken sich palästinensischen Massen über die Rückkehr ihrer geliebten Kindsmörder. Neu ist das alles nicht, denken wir an Samir Kuntar, der sich noch heute im Libanon feiern lässt, weil er einen Vater und seine kleinen Kinder mit dem Gewehrkolben erschlagen hat.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Ein weiteres Phänomen ist in diesem Zusammenhang erschienen. Allen, besonders Israels Entscheidungsträgern, ist klar, dass das Freilassen von 450 hauptberuflichen Massenmörder und Terroristen, denen die Möglichkeit verschafft in ihren angestammten Beruf als Killer wieder tätig zu werden. Die Alternative zu diesem Abkommen wäre das Todesurteil für Gil’ad Shalit gewesen. Für einmal hat Nethanyahu menschliche Grösse bewiesen und die einer freien Gesellschaft, die Menschenleben über alles stellt, entsprechende Wahl getroffen. Diese Wahl fördert das Vertrauen unserer Soldaten in ihre politische und militärische Führung, den sie beweist, dass sie ihre Wehrmänner auf dem Schlachtfeld nicht sich selbst überlässt, sondern alles tut, um sie verletzt oder nicht, nach Hause zu bringen. Mit anderen Worten, Israel sieht seine Soldaten nicht als zu verheizendes Kanonenfutter, sondern als jenen Teil der Bürger, der Israel das Überleben sichert und dafür sein Leben riskiert. Im Gegensatz zur arabischen Terrorszene ist der Märtyrertod kein Ideal, sondern tunlichst zu vermeiden.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Terror hat in Israel bisher tausende von Opfern gefordert. Meist sind es Zivilisten, die im Gegensatz zu Soldaten, sich nicht wehren können. Zugedröhnte Selbstmordattentäter sind die Ausnahme, auch wenn sie einen grossen Teil der Opfer verursachen. Familien der Opfer reagieren verschieden. Es gibt solche, die Vereinigungen Hinterbliebener von Terroropfern beitreten und sich gegenseitig helfen, Versöhnung suchen und Kontakte miteinander pflegen. Das gilt ebenso für jüdische, wie auch für arabische Familien, denn auch arabische Israelis werden zu Terroropfern. Oft arbeiten Juden und Araber in solchen Selbsthilfegruppen zusammen und beweisen Charakterstärke, die nicht den Hass pflegt, sondern die Verständigung. Es gibt auch andere, wie jene Familienmitglieder die beim Selbstmordattentat in der Pizzeria Sbarro in Jerusalem Angehörige verloren hatten. Ich weiss man sollte mit ihnen darüber nicht streiten und, auch wenn sie von Versöhnung und Grosszügigkeit nichts hören wollen, sie verstehen. Doch als eine solche Familie, die die Freilassung Gil’ad Shalits vor Israels Obergericht (erfolglos) angefochten hatte, vor Gericht über dessen Vater Noam herfiel und ihn anklagte ihr Leid zu ignorieren, platzte auch mir der Kragen. Als ob Rachegelüste ihre ermordeten Familienmitglieder zurück bringen würden – eine Frage die ihnen Noam Shalit selbst stellte. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Es gibt also zweierlei Wege, sich als Angehörige von Terroropfern diesem Schicksal zu stellen: &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center" class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;b&gt;Hass und allem, was Hass in einem Menschen aufkommen lässt&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center" class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center" class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;oder&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center" class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center" class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;b&gt;mit der Suche nach Versöhnung und der Einsicht, dass Rache niemandem nützt und nur die Seele verhärtet.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center" class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Immerhin, meine eigene Erfahrung mit Hinterbliebenen von Terroropfern unter Bekannten und Freunden ist, dass Hass mehrheitlich abklingt, auch wenn die Antipathie gegen Palästinenser in Israel in den letzten Monaten und Jahren exponentiell gewachsen ist. Das verwundert nicht, da palästinensische Hassgesänge gegen Juden nicht am Abklingen sind, sondern zunehmen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Heute, da auch jüdischer Terror gegen unschuldige Palästinenser, deren Olivenhaine, Moscheen, Häuser und auch ihr Leben in Mode zu kommen scheint und als „Price Tag“ (Preisschild) von fanatisierten Westbankjuden praktiziert wird, müssen wir Israelis besonders vorsichtig sein, palästinensischen Terror gegen jüdischen Terror auszuspielen, so wie es gelegentlich von jüdischen Polit-Extremisten getan wird. Nur schon in reinen Opferzahlen und dem Niveau rücksichtsloser Brutalität sind die Palästinenser diesen Juden weit voraus. Das macht jüdischen Terror aber keineswegs akzeptabler und er muss mit aller Kraft bekämpft werden. Jüdische Terroristen sind für Israel eine Schande, denn sie bringen uns auf ein ethisches Niveau, das uns in unheimliche Nähe des ethischen Niveaus unserer Feinde positioniert. Auf diese Art darf Israel sich unter keinen Umständen in diese Region der Gewalttätigkeit, Korruption und reaktionärer Religionen integrieren.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Trotzdem und zum Abschluss: ich bin heute besonders stolz auf unser Land, einer, das wenn es darauf ankommt, Insel der Humanität in einer sonst trostlosen Umgebung ist.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Baruch HaBah, Gil’ad Shalit. Jetzt darfst du wieder Sohn deiner Eltern sein, statt Sohn aller Israelis. Oh, zudem Gratulation zu deiner Beförderung vom Korporal zum Sergeant-Major. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4602697987626583882-3790132790867211680?l=uristagebuchausisrael.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/feeds/3790132790867211680/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4602697987626583882&amp;postID=3790132790867211680' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/3790132790867211680'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/3790132790867211680'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/2011/10/wieder-daheim.html' title='Wieder daheim'/><author><name>Uris Tagebuch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17005420012546414037</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_eqI5BHZ81sY/R7GDnWQkPrI/AAAAAAAAAFY/0ubnxWFEJs4/S220/Uri.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4602697987626583882.post-6050086324067782289</id><published>2011-10-11T13:54:00.002+02:00</published><updated>2011-11-06T19:42:36.694+02:00</updated><title type='text'>Stephen und Micheline – ein Vergleich</title><content type='html'>&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;&lt;span id="goog_59923688"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span id="goog_59923689"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;object class="BLOGGER-youtube-video" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0" data-thumbnail-src="http://3.gvt0.com/vi/AUfFdhIOoQM/0.jpg" height="266" width="320"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/AUfFdhIOoQM&amp;fs=1&amp;source=uds" /&gt;&lt;param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /&gt;&lt;embed width="320" height="266"  src="http://www.youtube.com/v/AUfFdhIOoQM&amp;fs=1&amp;source=uds" type="application/x-shockwave-flash"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Während ich diesem fünfminütigen Video der Rede des kanadischen Premierministers Stephen Harpers zuhörte, schloss ich die Augen und stellte mir seine Worte aus dem Munde der Schweizer Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey kommend vor. Es ging einfach nicht. Nicht wegen Harpers merkwürdigem Kanadafranzösisch, das er neben seinem sonst englischen Vortrag spricht, sondern weil ich mir schlicht keinen Schweizer Bundesrat vorstellen kann, der bedingungslos für Grundsätze einsteht, wie es eben Harper für Israels Überleben tut. Kein Wort über gute Dienste, humanitäre Tradition (ich denke da an die wenigen Hunderttausend nach Deutschland zur Entsorgung zurückgejagten Juden - ja ich weiss, 30'000 wurden gerettet), nicht einmal jüdische Bankkonti werden von Harper erwähnt. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Harper verteidigte schon im Zweiten Libanonkrieg (kein Ruhmesblatt der israelischen Regierung, auch wenn die Motivation dazu einleuchtet) Israels Recht sich zu verteidigen. Er nennt den islamistischen Massenmord in Mumbai an Hindus, Christen, Juden etc. von 2008 „einen Affront gegen die Werte, die zivilisierte Menschen einigen“. An Durban Konferenzen II und III weigert sich Kanada teilzunehmen. Seine Unterstützung Israels will er weiterführen „ungeachtet möglicher Kosten“. Man stelle sich einen Schweizer Bundesrat vor, der solches sagen würde, ohne sich erst mit der Schweizer Banquiervereinigung zu beraten. Mein eine Kippa tragender Onkologe, der in Wien studiert hat und Wienerisch mit einem hebräischen Akzent spricht, brachte das einmal auf den Punkt (obwohl ich mit seinen politischen Ansichten nicht einig gehe), indem er meinte die Schweiz habe vom Hitlerkrieg eigentlich vor allem gut verdient und sich über die Redlichkeit ihrer Anpasser- und Profiteurenmentalität auch nach dem Krieg nie Gedanken gemacht. Das im Gegensatz zu Deutschland, das sich mit den Verbrechen seiner fürchterlichen Naziherrschaft und allem was dazugehörte, auseinandersetzte und als Staat Konsequenzen zog. Zwar bin ich nicht ganz mit Dr. Steins Gedanken einverstanden, doch etwas ist da dran – antisemitische Leserkommentare in den Websites Schweizer Tageszeitungen beweisen das täglich. Und interessanterweise gibt es nur sehr wenige Stellungsnahmen dazu aus den Redaktionen dieser Zeitungen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Nehmen wir an, die Schweiz hätte sich während dem Zweiten Weltkrieg korrekt benommen und sich vor allem auf ihr Überleben als Staat gekümmert. Es ging ja nie um die Vernichtung der Schweizer – mit Ausnahme derer jüdischen Bürger. In den dreiundsechzig Jahren der Existenz Israels geht es aber genau um das – um das physische Überleben seiner jüdischen Bürger. Noch nie war es so deutlich wie heute – der allenfalls zu entstehende Staat Palästina, soll, wie von Abu Masen und seinen Mannen immer wieder bestätigt, völlig „judenrein“ sein. Das ohne sich sogar auf Ahmedinejad zu beziehen. Das soll vorerst für das Palästina der Westbank und Gaza gelten, doch da ein kommender Friedensvertrag, wie bestens und vielfältig belegt, in den Augen eben dieser Nachbarn nur die Basis für den nächsten Schritt abgeben soll – die bescheidene Erweiterung dieses Staates bis zu den schönen israelischen Stränden des Mittelmeers.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Die von der Schweiz seinerzeit abgeschobenen Juden konnten sich nicht wehren. Das hat sich gründlich geändert – die Juden Israels wehren sich und das finden heute viele schwer zu akzeptieren - ist der kanadische Premierminister Stephen Harper eine Ausnahme? Hoffentlich nicht. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Micheline, willst du nicht auch zu Harpers Kreis der Erleuchteten gehören? Einer kleinen, doch wirklich ehrenwerten Gruppe. Wobei mir in den Sinn kommt, dass du bis heute noch eine Antwort an die unterschreibenden jüdischen Schweizer in Israel des Offenen Briefes an dich vom 9. September 2011, schuldig bist. Der Brief erschien in der Wochenzeitschrift „Tachles“ desselben Datums. Unser Brief war sehr höflich – das Ausstehen deiner Antwort ist es nicht.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Mit sozialdemokratischem Gruss, Genosse Paul Uri Russak, Mitglied der israelischen Arbeitspartei &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4602697987626583882-6050086324067782289?l=uristagebuchausisrael.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/feeds/6050086324067782289/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4602697987626583882&amp;postID=6050086324067782289' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/6050086324067782289'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/6050086324067782289'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/2011/10/stephen-und-micheline-ein-vergleich.html' title='Stephen und Micheline – ein Vergleich'/><author><name>Uris Tagebuch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17005420012546414037</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_eqI5BHZ81sY/R7GDnWQkPrI/AAAAAAAAAFY/0ubnxWFEJs4/S220/Uri.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4602697987626583882.post-5030502519983566237</id><published>2011-10-07T11:46:00.018+02:00</published><updated>2011-10-09T09:49:01.743+02:00</updated><title type='text'>Zu Yom Kippur</title><content type='html'>&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;b&gt;Der Yom-Kippur Krieg 1973&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Obwohl 1973 in der Schweiz lebend, war ich auch Bürger Israels. Am 1. Oktober 1973 flogen wir nach Israel um die Bar Mitzwa unseres Sohnes Jehoshua zu feiern. Am 4. Oktober griffen Ägypten und Syrien Israel an und der Yom-Kippur Krieg war ausgebrochen. Wenige Tage später wurde ich eingezogen, während viele andere im Ausland lebende Israelis nach Hause geschickt wurden. Anscheinend war ich schon dazumal populär. Ich blieb im Aktivdienst für 8 Wochen, dann erst durfte ich nach Hause in die Schweiz zurückkehren. Ich bin bis heute meinem damaligen Arbeitgeber Swissair dankbar, meine Familie in dieser Situation umfassend unterstützt und mein Salär auch während dieser Zeit in "fremden" Kriegsdiensten, weiterbezahlt zu haben. Die Anklage gegen mich beim Zürcher Divisionsgericht 6 wurde eingestellt. Der Untersuchungsrichter zeigte Verständnis und auch Sympathie. Da ich auf Grund israelischer Gesetze eingezogen worden, ohne mich offiziell freiwillig zu melden (gewehrt hatte ich mich allerdings auch nicht), hätte ich mich nicht strafbar gemacht.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Meine Aufgabe war es, in einem sehr grossen Armeelager täglich morgens um sechs einen Eisenbahnzug in Empfang zu nehmen, der mit im Kampf beschädigtem schwerem Kriegsgerät beladen war. Ich untersuchte jeden kaputten Panzer, jede Kanone, jedes Raketenträgers etc. darauf, ob sie nicht mit Sprengfallen vermint wären und musste mit Unterschrift bestätigen, es sei koscher. Eine Sprengfalle hatte meinem Vorgänger, wie mir gesagt wurde, bildlich den Kopf gekostet – der Grund dafür mich, da Sprengspezialist, einzuziehen. Zudem entfernten mein Chauffeur und ich die Munition dieser Fahrzeuge und brachten sie anschliessend zu einem Munitionsdepot. Die Tatsache, dass sich in vielen Panzern tote Soldaten, Israelis und Araber befanden, war einer der Gründe, die mir noch für sehr viele Jahre Schlafstörungen verursachte.Dazu ist nur hinzuzufügen, dass ich für die herbeigerufenen Chewra Kaddischa Männer des Militärrabbinates noch immer grosse Hochachtung habe. Sie machten keinerlei Unterschied zwischen arabischen und jüdischen Gefallenen, beerdigten die Muslime temporär und riefen die Zuständigen ihrer Religion das Nötige zu veranlassen. Ausdrücklich sagten sie mir: "Für uns sind alle Toten gleich und wir behandeln Muslime mit der gleichen Achtung wie Juden". Dies Aussage habe ich nie vergessen. Vielleicht ist es interessant zur Kenntnis zu nehmen, dass der Oberrabbiner der Armee zu jener Zeit&lt;a href="http://www.ou.org/index.php/jewish_action/print/38172/"&gt; Mordechai Piron war&lt;/a&gt;, in späteren Jahren Rabbiner der Israelitischen Cultursgemeinde Zürich. Dieser Respekt gegenüber toten Feinden ist heute weit weniger vorhanden. Grund dazu ist die Radikalisierung des militärischen Klerus in den letzten Jahren. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Ganz besonders seit wir wieder in Israel leben, kommen diese Erinnerungen an Yom-Kippur hoch. Soweit zur Feier des Tages.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;b&gt;Zu Tode differenzieren&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;span style="color: black;"&gt;Das Wort „differenzieren“ steht gemässe Duden für: &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;a href="http://synonyme.woxikon.de/synonyme/abstufen.php"&gt;  &lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;span style="color: blue; font-family: Arial;"&gt;&lt;a href="http://synonyme.woxikon.de/synonyme/abstufen.php"&gt;abstufen&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://synonyme.woxikon.de/synonyme/auseinander%20halten.php"&gt;auseinander halten&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://synonyme.woxikon.de/synonyme/einen%20unterschied%20machen.php"&gt;einen Unterschied machen&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://synonyme.woxikon.de/synonyme/einteilen.php"&gt;einteilen&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://synonyme.woxikon.de/synonyme/gegeneinander%20abgrenzen.php"&gt;gegeneinander abgrenzen&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://synonyme.woxikon.de/synonyme/scheiden.php"&gt;scheiden&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://synonyme.woxikon.de/synonyme/sondern.php"&gt;sondern&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://synonyme.woxikon.de/synonyme/trennen.php"&gt;trennen&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://synonyme.woxikon.de/synonyme/unterscheiden.php"&gt;unterscheiden&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://synonyme.woxikon.de/synonyme/zergliedern.php"&gt;zergliedern&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://synonyme.woxikon.de/synonyme/zerlegen.php"&gt;zerlegen&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://synonyme.woxikon.de/synonyme/staffeln.php"&gt;staffeln&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://synonyme.woxikon.de/synonyme/abschatten.php"&gt;abschatten&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://synonyme.woxikon.de/synonyme/schattieren.php"&gt;schattieren&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://synonyme.woxikon.de/synonyme/differenzieren.php"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-weight: normal; text-decoration: none;"&gt;differenzieren&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Wiederholt wird mir vorgeworfen, ich drücke mich in meinen Texten nicht differenziert genug aus. „Du musst doch differenzieren und nicht alles in einen Topf werfen“ sagt man mir. Als ob ich gerade das tue. Differenzieren ist schön, eine seiner Eigenschaften ist Massentrends und Massenverbrechen in einen Haufen Einzelfälle zu zerlegen, um damit zu vermitteln, alles nur als Einzelfälle statt als Ausdruck einer kleinen, grossen oder gar weltumspannenden Gruppierung zu sehen. Zu differenzieren wird in den heutigen Tagen besonders im Zusammenhang mit arabischem Terrorismus oder dem damit verwandten Konflikt zwischen den Palästinensern (früher Südsyrern) und Israel verlangt. Wer nicht genügend differenziert wird zum Islamophoben ernannt.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Millionen Muslimischer Frauen in Ägypten, Sudan, Somalien etc. werden beschnitten. Ein Eingriff, der ihre Gesundheit und Sexualität schädigt und ihren Status als Menschen zweiter Klasse in ihrer Kultur mit noch mehr Nachdruck bestimmt. Differenzieren wir das, ist jede dieser Frauen ein Einzelfall, der als kulturelle Eigenart ihres Volkes verstanden und akzeptiert werden muss. Das, statt diese „kulturelle Eigenart“ &amp;nbsp;als das zu bezeichnen, was sie ist, nämlich als Menschenrechtsverstoss erster Güte. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Zum Thema Ehrenmorde fand ich im &lt;a href="http://www.pi-news.net/2010/12/zu-tode-differenziert/"&gt;Blog „Politically INcorrect“&lt;/a&gt; zu-tode-differenziert/folgendes: „Winfried Hassemer, früherer Vizepräsident des Bundesverfassungsgerichts, sorgt mit der Forderung nach einer strafrechtlichen Relativierung von “Ehrenmorden” für Wirbel. In einem Interview von Spiegel Online sprach sich der frühere Strafrechtsprofessor für mildere Strafen aus. Hassemer sagte wörtlich: “Ich finde, bei einer derartigen Tat müssen auch der soziale Kontext und die Sozialisation des Täters bedacht werden.“ Die auf deutscher Leitkultur basierenden Strafgesetze Deutschlands werden damit unterlaufen und die heutigen zivilisatorischen Errungenschaften relativiert und beschädigt. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;In der selben Quelle fand ich einen Abschnitt der auch, ohne Araber zu bemühen, den unbedarften Drang nach Differenzierung, koste es was es wolle, schön beschreibt:&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;„Wenn ein Mafiakiller einen Richter tötet, ist das nicht sein Beruf? Muss man das nicht differenzieren? Hat der gute Killer das nicht so gelernt, ist es nicht aus seiner Sicht Recht und Ordnung, was er tut? Und wenn eine überforderte Mutter und ihr gewaltbereiter Ehemann ihre beiden Kinder im Schrank einsperren, und qualvoll verhungern lassen, ist es dann nicht das Ergebnis ihrer Sozialisation, ihres sozialen Kontext? Und wo wir schon dabei sind, zu differenzieren: sollten wir dann nicht auch mal die Schuldfrage der Deutschen überdenken? Schließlich war es eben die Kultur der Nazis, Juden zu töten. Und wenn es ihre Kultur war, kann es denn noch böse gewesen sein?“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Noch überzeugender ist folgende Aussage aus demselben Blog:&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;„So kann man alles zu Tode relativieren, wenn man nur will. Und dabei fast nebenbei die Werte unserer Kultur auf dem Scheiterhaufen seiner eigenen Verblendung verbrennen. Unsere Werte sind nicht relativ, sondern absolut. Mord ist schlecht, ist böse. Unumstößlich, unveränderbar. Denn das Ableben eines Menschen lässt sich nicht relativeren!“.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Dieser Missbrauch des Differenzierens trägt viel zur heutigen durch „Politische Korrektheit“ verursachten Misere bei, in der Schwarz weissgewaschen, Weiss schwarzgewaschen und aus Bösem Gutes herbeigeschwafelt wird. Differenzieren ist eine gründliche Art zu denken, so lange diese Gründlichkeit nicht ins Lächerliche gezogen wird – so wie oben beschrieben. Dann ist sie nicht nur übel, sondern vernebelt unsere Sicht und gefährdet damit unsere Zukunft.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4602697987626583882-5030502519983566237?l=uristagebuchausisrael.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/feeds/5030502519983566237/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4602697987626583882&amp;postID=5030502519983566237' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/5030502519983566237'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/5030502519983566237'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/2011/10/zu-yom-kippur.html' title='Zu Yom Kippur'/><author><name>Uris Tagebuch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17005420012546414037</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_eqI5BHZ81sY/R7GDnWQkPrI/AAAAAAAAAFY/0ubnxWFEJs4/S220/Uri.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4602697987626583882.post-6255984145436237546</id><published>2011-10-03T18:37:00.002+02:00</published><updated>2011-10-03T18:42:48.906+02:00</updated><title type='text'>Das Ottawa Protokoll</title><content type='html'>&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Im Zusammenhang mit dem Palästinamarathon der UNO (die Debatte haben wir vielleicht noch vor uns) vor einigen Tagen und überhaupt mit dem herrschenden Judenhass ist ein bisher ziemlich unbekanntes Dokument bekannt geworden.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Das sogenannte &lt;a href="http://www.cbc.ca/news/politics/inside-politics-blog/2010/11/for-the-record-the-full-text-of-the-ottawa-protocol.html"&gt;Ottawa Protokoll&lt;/a&gt; vom 20. September 2011 zum Kampf gegen Antisemitismus. Darin stehen Dinge, von denen Demokraten und Juden- und Israelfreunde in der Schweiz nur träumen können. Doch ein Denkanstoss für die Weisen von Bern ist dieses Dokument allema&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;l.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;   &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Hier einige Punkte zum Protokoll:&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif; margin-left: 36pt; text-indent: -18pt;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;·&lt;span style="-moz-font-feature-settings: normal; -moz-font-language-override: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; line-height: normal;"&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;span dir="LTR"&gt;„Jene, die das jüdische Volk hassen und zerstören wollen, hassen im Grunde auch uns und wollen uns genau so zerstören [wie das jüdische Volk].&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif; margin-left: 36pt; text-indent: -18pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif; margin-left: 36pt; text-indent: -18pt;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;·&lt;span style="-moz-font-feature-settings: normal; -moz-font-language-override: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; line-height: normal;"&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;span dir="LTR"&gt;„Das Protokoll ist eine Erklärung, dass diese Art von Hass in diesem Land nicht toleriert wird.“ (es bleibt abzuwarten, was die kanadische und andere Regierungen zu tun beabsichtigen. Uri)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif; margin-left: 36pt; text-indent: -18pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif; margin-left: 36pt; text-indent: -18pt;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;·&lt;span style="-moz-font-feature-settings: normal; -moz-font-language-override: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; line-height: normal;"&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;span dir="LTR"&gt;Selbstverständlich basiert Kanadas Unterstützung Israels auf dem Prinzip, Freunden beizustehen, ganz besonders wenn diese Demokratien sind und Menschenrechte achten (das könnte relativiert werden, da die Umstände zwischen Israel und seinen teilweise recht barbarischen Nachbarn, doch ein wenig anders sind, als Kanadas).&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Zweitens, die &lt;a href="http://www.huffingtonpost.ca/2011/09/26/john-baird-foreign-affairs-palestine_n_982202.html"&gt;Rede von Kanadas AussenministerJohn Baird&lt;/a&gt;, einem der zwei kanadischen Minister, die das Protokoll unterschrieben haben, an der UNO-Generalversammlung am 26. September 2011 selbst.&amp;nbsp; Diese Rede ist ein direktes Resultat dieses Protokolls. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Dann fand ich noch die &lt;a href="http://rabble.ca/news/2010/11/musings-and-bemusings-ottawa-protocol"&gt;Stellungsnahme zum Ottawa Protokoll eines Vertreters der famosen Jüdischen Stimmen für einen gerechten Frieden&lt;/a&gt;, mit Namen Terry Greenberg aus Vancouver, der sich in seinem Israelhass beschnitten fühlt. Es ist interessant sein eigentlich recht zusammenhangloses Zeug zu lesen, denn es hilft, die wirre und vereinfacht populistische Motivation dieser Art Juden besser zu verstehen, gibt es doch auch eine Filiale in der Schweiz, mit der ich mich gerne anlege, mich jedoch unterfordert, denn den unbalancierten Stuss ihrer Website und ihrer gar nicht mehr lustigen Aktivitäten amüsieren mich längst nicht mehr. Terry Greenberg und seine Kumpane können sagen, was sie wollen, so lange sie durch ihre Hetzerei nicht direkte Gewalt erzeugen – doch Meinungsfreiheit bleibt auch jenen Juden erhalten, die überleben wollen, ob in Israel oder sonst wo in dieser Welt.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4602697987626583882-6255984145436237546?l=uristagebuchausisrael.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/feeds/6255984145436237546/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4602697987626583882&amp;postID=6255984145436237546' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/6255984145436237546'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/6255984145436237546'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/2011/10/das-ottawa-protokoll.html' title='Das Ottawa Protokoll'/><author><name>Uris Tagebuch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17005420012546414037</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_eqI5BHZ81sY/R7GDnWQkPrI/AAAAAAAAAFY/0ubnxWFEJs4/S220/Uri.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4602697987626583882.post-8273857406255850274</id><published>2011-10-02T12:43:00.005+02:00</published><updated>2011-10-10T09:01:24.864+02:00</updated><title type='text'>Das grössere Ziel kann nicht auf einmal erreicht werden!</title><content type='html'>&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Da ich leider immer wieder darauf hinweisen muss, dass der Durchschnittsisraeli der palästinensischen Führung und ihrem Volk wenig traut, wie auch meine zweite These im Zusammenhang von Frieden und palästinensischem Judenhass, fand ich bei Memri eine Bestätigung beider, wie sie einfacher nicht sein kann: &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Am 23. September 2011 war von &lt;a href="http://www.memri.org/clip/en/0/0/0/0/0/0/3130.htm"&gt;Abbas Zaki, Mitglied es Fatah Zentralkomitees (also den „moderaten“Palästinensern) bei Al-Jazzera&lt;/a&gt; unter anderem Folgendes zu hören: „Nethanyahu und Obama sind Drecksäcke und das grössere Ziel könne nicht auf einmal und in einem Schritt erreicht werden“. Das grössere Ziel, wie jedermann weiss, ist die Vernichtung Israels.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Hier weitere Ausschnitte aus diesem Interview:&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;ul style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif; margin-top: 0cm;" type="disc"&gt;&lt;li class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Abbas Zaki: “Das Friedensabkommen soll auf den      Grenzen vom 4. Juni 1967 basieren. Wenn wir sagen, dass die Siedlungen auf      diesen Grenzen basieren sollen, weiss der Präsident [Abbas], wissen wir      und alle, dass das Hauptziel nicht auf einmal erzielt werden kann."&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;"Wenn Israel sich von Jerusalem zurückzieht,      650'000 Siedler evakuiert und die Mauer abbricht – was soll aus Israel werden?      Es wird sich auflösen."&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;"Wer ist nervös, besorgt und wütend? Nethanyahu,      Lieberman und Obama, die Drecksäcke. Warum erwähne ich das? Weil wir      glücklich sein müssen, wenn Israel besorgt ist."&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;"Wenn wir sagen, dass wir Israel von der      Landkarte wegwischen wollen …, das ist schwierig. Es ist öffentlich nicht      akzeptiert, das zu sagen. Behaltet es für euch."&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;"Ich will Entschlüsse, mit denen alle      einverstanden sind. Ich sage der Welt, dem Quartett und Amerika: ihr habt      versprochen und ihr wurdet als Lügner entlarvt." &lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Bei dieser Gelegenheit lohnt es sich, noch einige zusätzliche von Memri weitervermittelte Fernsehattraktionen aus der arabischen Welt zu geniessen:&amp;nbsp;&lt;/span&gt;  &lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Zum Beispiel der Bericht und das Interview mit Mitgliedern der ägyptischen Nazipartei &lt;a href="http://www.memritv.org/clip/en/3131.htm"&gt;http://www.memritv.org/clip/en/3131.htm&lt;/a&gt;. Ernst zu nehmen ist sie      (wenigstens noch heute) nicht und der Interviewer machte deshalb aus      seinem Herz auch keine Mördergrube. Wenn man den drei Möchtegernnazis      zuhört, merkt man wieder einmal, dass Intelligenz bei Ideologen dieser Art      nicht zu finden ist, sondern Wunschdenken und Vorurteilen Platz macht. Der      Interviewer war mir sympathisch, er scheint tatsächlich gut über Nazis,      deren Ideologie und die Katastrophe, die sie über die Welt brachten      informiert zu sein.&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;span dir="LTR"&gt;&lt;span style="font-weight: normal;"&gt;Im Gegensatz zum Interviewer ägyptischer Nazis greift das &lt;a href="http://www.memri.org/clip/en/0/0/0/0/0/0/3127.htm"&gt;palästinensische Zentralkomitteemitglied Taysir Khaled&lt;/a&gt; zum alten Trick, die armen Palästinenser mit den Juden des Holocausts zu vergleichen. Zudem behauptet er, es gäbe weltweit 18 Millionen Palästinenser. Das heisst, wenn man die israelischen Palästinenser weglässt, es noch immer rund 16,5 Millionen staatenlose palästinensische Flüchtlinge gibt. Wow!&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;span dir="LTR"&gt;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;span dir="LTR"&gt;Zuletzt noch ein Interview mit dem &lt;a href="http://www.memri.org/clip/en/0/0/0/0/0/0/3115.htm"&gt;ägyptischen Geistlichen Wagdi Ghoneim&lt;/a&gt;, der sagt, Demokratie sei Häresie. Auch meint er, Ägyptens Christen hätten kein Anrecht auf &lt;/span&gt;gleiche Rechte.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Die hier zitierten Leute sind Meinungsmacher der palästinensischen und arabischen Welt, wenige von vielen. Den meisten ist gemeinsam, dass sie hassen. Nicht nur Juden, sondern alle, die nicht so sind wie sie selbst.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4602697987626583882-8273857406255850274?l=uristagebuchausisrael.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/feeds/8273857406255850274/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4602697987626583882&amp;postID=8273857406255850274' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/8273857406255850274'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/8273857406255850274'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/2011/10/das-grossere-ziel-kann-nicht-auf-einmal.html' title='Das grössere Ziel kann nicht auf einmal erreicht werden!'/><author><name>Uris Tagebuch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17005420012546414037</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_eqI5BHZ81sY/R7GDnWQkPrI/AAAAAAAAAFY/0ubnxWFEJs4/S220/Uri.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4602697987626583882.post-3111594924021014912</id><published>2011-09-28T11:06:00.006+03:00</published><updated>2011-10-01T18:15:11.891+03:00</updated><title type='text'>Kommentar zum Eintrag vom 27.9.2011 Vernunft statt Frieden</title><content type='html'>&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;a href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=4602697987626583882&amp;amp;postID=3111594924021014912" name="OLE_LINK90"&gt;&lt;span dir="RTL"&gt;&lt;/span&gt;&lt;b&gt;&lt;span dir="RTL" lang="HE" style="font-family: Arial;"&gt;&lt;span dir="RTL"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Auf meinen gestrigen Eintrag, meiner Besprechung eines Artikels des australischen Kommentatoren Greg Sheridan, wurde mir umgehend vorgeworfen, ich hätte mich damit auf die Seite Nethanyahus begeben. Meine Antwort an diesen wirklich guten Freund und Schreiber dieses Vorwurfs, möchte ihr hier wiedergeben, jedoch ohne ihn beim Namen zu nennen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Lieber Freund,&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Du vergleichst meine heutige Position mit der Nethanyahus. Vergleichen wir die beiden und du wirst erkennen, wie falsch du liegst.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;span style="-moz-font-feature-settings: normal; -moz-font-language-override: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; line-height: normal;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;span dir="LTR"&gt;Nethanyahu untergräbt Bemühungen zu Friedensverhandlungen (Abbas ja auch). Nethanyahus Motivation ist sehr eindeutig: er will die besetzten Gebiete behalten, denn das ist Teil seiner Ideologie, die auch sein hundertjähriger Vater Zeit seines Lebens vertrat. Offen kann Nethanyahu das nicht sagen, denn er würde sich damit bei Obama und den Europäern völlig unmöglich machen. Diese Ideologie nimmt das Beherrschen eines fremden Volkes in kauf, unabhängig von Ethik und demographischen Bedenken. Dazu kommen die Sicherheitsaspekte, die nun tatsächlich real sind, aber mehr als Ausrede gebraucht werden, denn als tatsächliche Begründung.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif; margin-left: 36pt; text-indent: -18pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif; margin-left: 36pt; text-indent: -18pt;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;·&lt;span style="-moz-font-feature-settings: normal; -moz-font-language-override: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; line-height: normal;"&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;span dir="LTR"&gt;Meine Motivation ist nun wirklich total verschieden. Ich sehe, genau wie Yeshayahu Leibowitz vor Jahrzehnten, das Herrschen über ein anderes Volk als unethisch und korrumpierend. Geschrieben habe ich das oft genug. Israelis, die sich auf der Westbank angesiedelt haben, sind mehrheitlich aus ideologischen grossisraelischen Gründen dort, einer Ideologie, die mit dem humanistischen Zionismus Herzls und vor allem der Gründergenerationen Israels nichts zu tun hat, sondern auf biblischer Grundlage besteht. Wir müssen aus der Westbank abziehen, doch können nicht, aus Gründen, für die wir teilweise selbst schuld sind. Israel hätte von Anfang an dort nicht siedeln dürfen und die Besetzung bis zu einem wirklichen Friedensvertrag rein militärisch halten sollen. Aber im Nachhinein sind wir immer gescheiter. Das wäre eine Zwischenlösung bis die palästinensische Volksseele ihren Judenhass überwunden hat. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Ich weiss, dass sich die von dir erwähnten Israelis wie Amos Oz, David Grossman und Yoel Marcus (du kannst, wenn wir schon dabei sind, auch A.B. Yehoshua, dessen Bekanntschaft ich gerade an einem Anlass mit Arabern gemacht habe und Ari Shavit dazu zählen. Nur bei Barenboim bin ich mir nicht sicher), und&amp;nbsp; auch nicht zu einem einseitigen Abzug aus den besetzten Gebieten hinreissen lassen, dafür kennen sie die Lage zu gut. Wie du schreibst, wollen auch sie Kompromisslösungen und ehrliche Verhandlungen. Aber eben, sie bleiben auf dem Boden und sind nicht willig, unverantwortliche Risiken einzugehen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Ich bin fast täglich wieder erstaunt mit welcher Sicherheit Juden und Nichtjuden, vor allem Medien und gewisse NGOs aus dem Ausland, von Israel Dinge verlangen, die sie für ihre Länder nie erwägen würden. Es kostet sie ja nichts, mit den Schäden müssen sich ja nur Israel und seine Bürger auseinandersetzen. Zudem ist es tatsächlich so, dass die heutige Israelkritik grösstenteils aus einer Abneigung zu Israel und seinen Juden stammen, während die palästinensisch-arabischen Hintergründe des Hasses grosszügig ausgeblendet werden. Wir Israelis empfinden diese Haltung reine Besserwisserei, sogar Arroganz.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Ich finde &lt;a href="http://pajamasmedia.com/barryrubin/2011/09/25/to-those-always-wrong-about-the-middle-east-and-who-never-lose-an-ounce-of-arrogance/"&gt;Barry Rubins Stellungsnahme&lt;/a&gt; stark und auf den Punkt gebracht. Er setzt sich mit der Realität auseinander. Das macht ihn nicht zum Paranoiden. Warum er sich in diesem Aufsatz nicht mit der Siedlungssituation auseinandersetzt verstehe ich genau – er sieht sie als das was sie ist, nämlich eine von den Palästinensern vorgeschobene Ausrede Verhandlungen aus dem Weg zu gehen. Die zehn Monate Baustopp, die von ihnen völlig unbenutzt vorbeigingen, sind einer der Beweise dafür. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Nicht jeder, der blauäugig die Friedensmantra betet hat damit recht. Wenn mir jemand, was öfters geschieht, wenn ich in der Schweiz bin, sagt: „Ich bin für Frieden“ kommt mir die Galle hoch. Auch ich bin für Frieden, aber zum Selbstmord verpflichtet mich das nicht. Doch Aussenstehende, die das sagen, lehnen jegliche Verantwortung ab, denken vielleicht an den Benzinpreis und den profitablen Waffenhandel mit Terrorregimen oder sind schlichte Gemüter, die dem Pazifismus unter allen Umständen gedankenlos frönen. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Noch eine kleine Bemerkung zu den Medien. Warum bezieht eine NZZ oder der Tagi (die BaZ hat sich gebessert) nie redaktionell Stellung zu völlig rassistischen Leserkommentaren? Ich weiss, Viele werden erst gar nicht veröffentlicht, doch die noch zu lesenden sind schlimm genug. Es genügt nicht, irgendwo hinzuweisen, dass Leserbriefe nicht die Stellung der Redaktion seien, doch wirklich Stellung zu ethischen Verstössen zu beziehen ist, so denke ich, Pflicht. Beruht das auf Schweizer Neutralität (schlimm genug), Opportunismus oder gar stillschweigender Zustimmung zum Schmutz, der zu lesen ist? Wie nennt man das? Einerseits hat es mit Spaltung zu tun,&amp;nbsp;verräterisch sind die Gut-Böse und Schwarz-Weiss Konnotationen, aber auch mit Verleugnung von nun mal vorhandenen Teilaspekten. Die werden ganz munter abgewehrt und über den Umweg des Autors als: selbstgerecht, unfair und undifferenziert "erkannt".&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Zum Abschluss ein kleiner aber wichtiger Hinweis. Es hat mich ein wenig genervt in deinem Brief folgendes zu lesen: "Du weisst, Israels Schicksal liegt mir am Herzen, und ich habe gute jüdische Freunde, hier in der Schweiz und in Israel und in Amerika." Mit diesem Satz macht sich jeder Nichtjude als Freund von Juden unglaubwürdig. Diese Aussage hat eine sehr lange Geschichte und gilt heute als Goldstandart eines Antisemiten, der nicht wissen will, dass er einer ist. Jeder Jude wird dir das bestätigen, es ist eines der Dinge, die aus der neueren jüdischen Geschichte gelernt worden sind. Das man damit auch gelegentlich falsch liegen kann, gebe ich zu und mir liegt fern, dir etwas unterzuschieben, von dem ich weiss, dass es nicht der Fall ist. Doch ist es gut, darüber bescheid zu wissen. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Also, bis zur nächsten Bratwurscht mit Röschti/Härdöpfelsalat im Kropf. Den Chropf zu leeren wird dann nicht mehr nötig sein.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Herzlichst&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4602697987626583882-3111594924021014912?l=uristagebuchausisrael.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/feeds/3111594924021014912/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4602697987626583882&amp;postID=3111594924021014912' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/3111594924021014912'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/3111594924021014912'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/2011/09/kommentar-zum-eintrag-vom-2792011.html' title='Kommentar zum Eintrag vom 27.9.2011 Vernunft statt Frieden'/><author><name>Uris Tagebuch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17005420012546414037</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_eqI5BHZ81sY/R7GDnWQkPrI/AAAAAAAAAFY/0ubnxWFEJs4/S220/Uri.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4602697987626583882.post-5803704792577476624</id><published>2011-09-27T22:39:00.003+03:00</published><updated>2011-09-27T23:02:11.416+03:00</updated><title type='text'>Vernunft statt Frieden?</title><content type='html'>&lt;b&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;  &lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Meine Beschäftigung mit dem Thema "Hass" im Mittleren Osten ist keine Besessenheit, sondern Ausdruck meiner tiefsten Überzeugung, sowie Ausdruck meiner Sorge um unseren Staat und besitzt absolut keine nationalistische Komponente. Zufällig stiess ich auf einen Artikel in der Zeitung „The Australian“ vom 24. September 2011. &lt;a href="http://www.theaustralian.com.au/news/opinion/anti-semitism-the-real-issue-that-dare-not-speak-its-name/story-e6frg6zo-1226144877560"&gt;Geschrieben wurde er von Greg Sheridan&lt;/a&gt;. Dieser kommt zu den gleichen Schlüssen wie ich, nämlich, dass solange die arabische Welt ihren inhärenten Rassenhass gegen Juden allgemein und gegen Israel im speziellen, nicht überkommt, ist Israel schlecht beraten einen ausschliesslich auf äusseren Druck beruhenden Friedensvertrag mit den Palästinensern abzuschliessen. Sheridan bringt es auf die folgenden vier Punkte:&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;ol&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Israel kann sich nicht auf ein Abkommen      einlassen, solange der palästinensische Partner nicht in der Lage oder      willens ist, das Einhalten eines Vertrages durchzusetzen, das die      Sicherheit Israel garantieren soll.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Ein versagender oder ein nicht durchgesetzter      Friedensvertrag könnte die Situation stark verschlechtern, auf eine Art,      die schlimmer wäre, als der heutige Zustand. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Israels Sicherheitssituation hat sich in den      vergangenen Monaten verschlechtert, durch Einflüsse, die nichts mit dem      Israel-Palästina Konflikt zu tun haben. Dieser neue und verschlechterte Kontext lässt es nicht zu, dass Israel existenzielle Risiken eingeht.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Kein dauerhafter Frieden ist möglich, so lange Israels Gegner so stark mit ihren Juden- und Israelhass durchtränkt sind und Israel als Staat der Juden unter keinen Umständen akzeptieren.&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&amp;nbsp;Sheridan gibt noch eine kürzliche Erfahrung aus Kairo zu besten, die er aus erster Hand von einem britischen Journalisten hörte: &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Dieser, weder Israeli noch Jude, ging in Kairo spazieren, wurde von hinten gestossen und fiel fast um. Als der Angriff vorüber war, drehte er sich um und fand sich fünf Männern gegenüber, von denen einer versuchte, ihm ins Gesicht zu schlagen. Der Journalist fragte die Männer, ob das die Art sei, Gäste ihres Landes zu behandeln und war geschockt über die Entschuldigung: „Sorry, wir dachten, sie wären Jude“.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4602697987626583882-5803704792577476624?l=uristagebuchausisrael.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/feeds/5803704792577476624/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4602697987626583882&amp;postID=5803704792577476624' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/5803704792577476624'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/5803704792577476624'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/2011/09/vernunft-statt-frieden.html' title='Vernunft statt Frieden?'/><author><name>Uris Tagebuch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17005420012546414037</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_eqI5BHZ81sY/R7GDnWQkPrI/AAAAAAAAAFY/0ubnxWFEJs4/S220/Uri.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4602697987626583882.post-5953630540089322528</id><published>2011-09-22T19:13:00.004+03:00</published><updated>2011-09-23T08:02:01.430+03:00</updated><title type='text'>Hass und Frieden, die Mutter der Oxymorone</title><content type='html'>&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Gestern hatte &lt;a href="http://abcnews.go.com/Politics/transcript-president-obamas-speech-united-nations-general-assembly/story?id=14570970"&gt;Präsident Obama seine grosse Israelrede&lt;/a&gt; in der UNO. Unter anderem hob er einen Punkt hervor: „Israels Kinder werden erwachsen, wissend, dass in der gesamten Region, in der sie leben, anderen Kindern beigebracht wird, sie zu hassen“ (meine Übersetzung). Das ist der Hauptgrund warum das israelische Volk – einige linke Extremisten abgesehen – den Palästinensern nicht traut, nicht trauen kann. Die wichtigste Bedingung für einen arabisch-israelischen Frieden muss sein: &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="background-color: white; font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;b&gt;Araber müssen aufhören ihren Kindern hassen beizubringen.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Auch wenn Obama damit den arabischen Hass auf uns Juden und auf Israel meint, sagte er es als Beispiel für den allgemeinen Begriff arabischen Judenhasses. Denn ebenso tödlich ist der Hass auf Amerika und auf den Westen gesamthaft, auf dessen Kultur und dessen freie Gesellschaft – dem schlimmsten Dorn im islamistischen Auge. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Wer tatsächlich glaubt, man könne mit Menschen in Frieden leben, die ihre Nachbarn tödlich hassen und deren Vernichtung fast täglich herbeibeten, die die Tradition nationalsozialistischen Judenhasses vor fast hundert Jahren übernahmen und heute weiterführen, dem ist nicht zu helfen. Die „Weisen von Zion“ und alle die vielen anderen antisemitischen Lügen werden von der Kanzel der Moscheen gepredigt und im arabischen Buch- und Filmhandel erfolgreich verkauft. Hörer und Leser glauben all diesen Dreck – denn er wird ihnen von ihren islamischen und politischen Führern (in diesen Gesellschaften nicht zu unterscheiden) als Tatsache bestätigt und empfohlen. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;All das hat nichts mit Nethanyahu zu tun, sondern beruht auf fast hundertjähriger und wachsender Indoktrination. Es kann keinen glaubhaften Frieden zwischen der islamischen und arabischen Welt geben, bevor dieser angelernte Hass nicht überwunden wird. Sogar wenn Israel den wegen seiner deutschen Wortkunst im deutschen Sprachbereich so geschätzten Uri Avnery zum Ministerpräsidenten krönen würde, gäbe es keine Änderung in dieser Haltung. Nethanyahu, ohnehin der falsche Mann am falschen Ort, wurde zum Watschenmann der arabischen Welt. In meiner Phantasie über Uri Avnery als Ministerpräsident, würde diese Position diesem automatisch zufallen. Dazu gehört die in der arabischen Welt kaum vorhandene individuelle Zivilcourage – etwas, das gerade Uri Avnery auszeichnet, ist er doch ein jüdischer Israeli.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Der Waffenstillstand am Endes des Zweiten Weltkriegs mit Deutschland in 1945 wurde erst möglich, als die Naziführung, ihre Partei und Armee zerstört waren. Frieden gab es erst, als das deutsche Volk sich vom Nationalsozialismus löste. Ähnlich sollte es auch mit dem Faschismus der arabischen Feinde Israel geschehen. Wie kann Israel neben einem arabischen Staat in Frieden existieren, in dem täglich in Schulen und Medien zum Hass gegen Juden und deren Zerstörung gerufen wird? Aus den Hoffnungen, die mit dem arabischen Frühling aufkamen und sukzessiv wieder verschwinden, könnte die Enttäuschung eines islamistischen Winters werden.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4602697987626583882-5953630540089322528?l=uristagebuchausisrael.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/feeds/5953630540089322528/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4602697987626583882&amp;postID=5953630540089322528' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/5953630540089322528'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/5953630540089322528'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/2011/09/hass-und-frieden-die-mutter-der.html' title='Hass und Frieden, die Mutter der Oxymorone'/><author><name>Uris Tagebuch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17005420012546414037</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_eqI5BHZ81sY/R7GDnWQkPrI/AAAAAAAAAFY/0ubnxWFEJs4/S220/Uri.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4602697987626583882.post-7999785326710679778</id><published>2011-09-17T23:19:00.009+03:00</published><updated>2011-09-19T18:39:29.948+03:00</updated><title type='text'>Interessante Tage</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-R-4O6uBoYVY/TnT6-xRx7NI/AAAAAAAAGEY/-266uyaU73w/s1600/DSC03483+-+Copy+%25282%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;b&gt;Ignazio Silone&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Folgendes habe ich dankend dem Bernd Dahlenburg geklaut:&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Untenstehendes Zitat wird dem italienischen Schriftsteller Ignazio Silone zugeschrieben, gilt aber historisch nicht als gesichert. Das ist schon lange her, doch anscheinend kannte er seine Pappenheimer. Ja sogar falls dieser Satz nicht von Silone stammen sollte, da gibt es Zweifler, ist er noch immer gut. Denn gerade dieser Tage, in denen die einem antijüdischen Neofaschismus frönenden Grünen und Linken (nicht alle, aber dennoch viele in der Schweiz) und zur gleichen Zeit behaupten Antifaschisten zu sein, passen diese Worte, wie keine andere:&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif; text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;„Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif; text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Er wird sagen: Ich bin der Antifaschismus.“&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;b&gt;Leonard Cohen&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Leonhard Cohen, der grosse Liedermacher und alte Jude (so nennt er sich selbst, obwohl er erst siebenundsiebzig ist) aus Montreal in Kanada (wie meine Lea), singt in seinem wundervollen Lied &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=_e39UmEnqY8"&gt;„Anthem“&lt;/a&gt; den Refrain:&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif; text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Ring the bells that still can ring &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif; text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Forget your perfect offering &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif; text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;There is a crack, a crack in everything &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif; text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;That's how the light gets in.&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;“There is a crack in everything, that’s how the light gets in” heisst schlecht und recht ins Deutsche übersetzt: „Überall findet sich ein Spalt, eine Ritze, aus der das Licht eindringt“. In anderem Worten: nicht aufgeben, überall gibt es ein Licht, eine Lösung zu finden. Der volle Text kann unter dieser Internetadresse gelesen werden: &lt;a href="http://www.azlyrics.com/lyrics/leonardcohen/anthem.html"&gt;http://www.azlyrics.com/lyrics/leonardcohen/anthem.html&lt;/a&gt;. Wenigstens ich verstehe diese Worte als Aufforderung nie aufzugeben, es gibt auch in dunkelsten Momenten ein Licht der Hoffnung. Schön wär’s natürlich wenn Herr Nethanyahu sich dafür einsetzen würde – wohl etwas zu viel verlangt, von diesem Zigarren rauchenden Herren, der für das Überleben Israel leider momentan verantwortlich ist.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Leonard Cohen ist ein „Pop-Sänger, der nie schreit, nie seine Stimme erhebt und dessen selbstgeschriebenen Texte und Musik eine Tiefe erreichen, die mich immer wieder zutiefst rühren. Übrigens, auf seiner letzten Tournee besuchte er auch Israel – nach wenigen Tagen war das Konzert ausverkauft. Barry, unser Arzt, hatte das Glück noch zwei Karten erhaschen zu können und berichtete mir begeistert und gerührt von einem einmaligen Erlebnis.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;b&gt;Mit Freunden bei Basalton&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Schön und noch persönlicher war der Überraschungsbesuch von sieben Schweizern aus dem Berner Seeland. Ich kannte nur zwei von ihnen als Leser meines Tagebuchblogs, die nun endlich mal den Schreiber dieser Wortschwalle persönlich kennenlernen wollten. Für Lea und mich sind das wunderbare Erlebnisse, die wieder beweisen, dass ich mit meiner Arbeit auf dem richtigen Weg bin und meine Berichte gerne gelesen werden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Nicht nur trafen wir uns zu einem sehr guten, wenn auch  fleischlosen Abendessen im elegant renovierten Restaurant der Kelterei  Carmel in unserem Städtchen. Wir unterhielten uns und ich lernte  Menschen kennen, die sich um Israel sorgen und seine Probleme verstehen,  neue Informationen aufsaugen und ihrem schon beachtlichen Wissen  hinzufügen.&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-0PKehwVufrU/TnT6Eo7mQ_I/AAAAAAAAGEI/v7aOctxooxQ/s1600/DSC03462+-+Copy.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="640" src="http://4.bp.blogspot.com/-0PKehwVufrU/TnT6Eo7mQ_I/AAAAAAAAGEI/v7aOctxooxQ/s640/DSC03462+-+Copy.JPG" width="428" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-c2eN7wf1IvY/TnT6jqOSd-I/AAAAAAAAGEM/i29H-1QUSeM/s1600/DSC03460+-+Copy.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="428" src="http://2.bp.blogspot.com/-c2eN7wf1IvY/TnT6jqOSd-I/AAAAAAAAGEM/i29H-1QUSeM/s640/DSC03460+-+Copy.JPG" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-UhFljHi4eKY/TnT6tt9bmyI/AAAAAAAAGEQ/tl5UtS3Dd3g/s1600/DSC03467+-+Copy.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="428" src="http://2.bp.blogspot.com/-UhFljHi4eKY/TnT6tt9bmyI/AAAAAAAAGEQ/tl5UtS3Dd3g/s640/DSC03467+-+Copy.JPG" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-x2g9a4-r1yo/TnT649YQXPI/AAAAAAAAGEU/9ZCmkjwVCyo/s1600/DSC03469+-+Copy.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="428" src="http://4.bp.blogspot.com/-x2g9a4-r1yo/TnT649YQXPI/AAAAAAAAGEU/9ZCmkjwVCyo/s640/DSC03469+-+Copy.JPG" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Die mobile Arbeitsbude von Dagan&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-R-4O6uBoYVY/TnT6-xRx7NI/AAAAAAAAGEY/-266uyaU73w/s1600/DSC03483+-+Copy+%25282%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-z-NFr9Fjh3o/TnT7IuWrexI/AAAAAAAAGEc/LhHvbSmET18/s1600/DSC03484.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="427" src="http://2.bp.blogspot.com/-z-NFr9Fjh3o/TnT7IuWrexI/AAAAAAAAGEc/LhHvbSmET18/s640/DSC03484.JPG" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-0MGe31rtTfs/TnT7WUzNxLI/AAAAAAAAGEg/VL-yb8ZIXug/s1600/DSC03459+-+Copy+%25282%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="425" src="http://2.bp.blogspot.com/-0MGe31rtTfs/TnT7WUzNxLI/AAAAAAAAGEg/VL-yb8ZIXug/s640/DSC03459+-+Copy+%25282%2529.JPG" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-PB5dc61k4I0/TnT7-8db_fI/AAAAAAAAGEo/FO64252IfaY/s1600/DSC03473+-+Copy.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Am Tag darauf führte ich vier von ihnen auf einen bescheidenen Ausflug. Erst besuchten wir den Bildhauer Dagan Shklovsky in seinem Skulpturengarten im Kibbuz Ein Carmel, keine zwanzig Autominuten von Zichron Ya’akov entfernt. Auf dem Gelände, das den Namen „Basalton“ trägt, stehen seine zahlreichen Werke und noch nicht bearbeitete Steine (vielleicht sollte man Felsen sagen), alle aus Basalt der Golanhöhe.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Dagan Shklovsky’s Werke sind nicht gerade in einer Papiertüte nach Hause zu tragen. Jedes wiegt Tonnen – entsprechend sind seine Verkaufszahlen nicht gewaltig. Er ernährt sich, wie andere Bildhauer, durch Auftragsarbeiten für Grabsteine. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-R-4O6uBoYVY/TnT6-xRx7NI/AAAAAAAAGEY/-266uyaU73w/s1600/DSC03483+-+Copy+%25282%2529.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="267" src="http://1.bp.blogspot.com/-R-4O6uBoYVY/TnT6-xRx7NI/AAAAAAAAGEY/-266uyaU73w/s400/DSC03483+-+Copy+%25282%2529.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Dagan Shklovsky&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;In seinen Basaltstatuen ist sehr viel tieferes Gedankengut, Originalität und Kreativität zu sehen. Vielen seiner Frauenköpfe verpasst er medusaaartige Frisuren, Männerköpfe sind meist bärtig, im assyrischen Stil gezopfte Bärte und Haare, vielfach verwoben mit anderen Figuren, sogar Tieren. Schlangen und Delfine sind auszumachen. Die Skulpturen sind detailliert doch relativ  grob gehauen. Hervorgehobenes, wie Augen, werden poliert und erscheinen deshalb dunkel. Man steht davor, blickt oft nach oben, weniger nach unten und ist überwältigt über diese fehlerfreie Handwerkskunst. Die einzigen und seltenen „Fehler“ sind Löcher oder Sandbestände im Basalt, die erst während der Bearbeitung zum Vorschein kommen. Doch auch sie tragen irgendwie zum tiefen Gesamteindruck bei. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Dagan schien sehr glücklich über unseren Besuch zu sein. Er verwickelte besonders meine zwei Freundinnen und Matthias, den pensionierten Arzt, in ein langes Gespräch und beantwortete viele Fragen. Dagan wurde 1965 im Kibbuz Merchavia geboren, einem geschichtsträchtigen Kibbuz der Haschomer Hazair Bewegung, in der auch ich gross geworden bin. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Sein Rohmaterial erhält Dagan Shklovsky auf grossen Lastwagen. Er sucht sie nicht aus, sondern macht mit dem was ihm gebracht wird genau das, was er in jedem der Steine „sieht“. Obwohl ich mich in dieser Sparte nicht auskenne, nehme ich an, dass jeder talentierte Bildhauer dasselbe tut, sein Endprodukt schon in seinem noch ungehauenen Stein sieht, bevor er die Arbeit beginnt. Dagan arbeitet gerade an einer fast drei Meter hohen Katze, über die er sein Sonnendach aufgebaut hat.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Dagan beginnt die Arbeit damit, ein tragbares Blechdach zum zu bearbeitenden Stein zu bringen, denn diesen kann er ohne schwere technische Hilfsmittel nicht bewegen. Je nach Grösse des Steins kann die Bearbeitung von drei bis zwanzig Monate oder mehr dauern. Das Entstehen eines seiner ganz grossen Werke, die Gesichter seiner gesamten Familie, er selbst, seine Frau und die Kinder, hatte mir damals Gelegenheit gegeben, alle paar Wochen den Fortschritt der Arbeit zu verfolgen. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Ich war schon viele Male bei Dagan zu Besuch. Nicht immer ist er dort. Aber wenn er da ist, wird man oft in ein langes Gespräch verwickelt. Leider wissen nur wenige Menschen von seiner Arbeit und seinem Skulpturenpark – es wäre wert, dass besonders Besucher aus dem Ausland zu ihm fahren würden, denn seine Arbeiten sind beeindruckend und, eben, einfach schön. Nur gleich mitnehmen kann man sie nicht. Hier seine sehr einfache und leider wenig informative Website: &lt;a href="http://basalton.com/"&gt;http://basalton.com&lt;/a&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-MTf4iPNsqgY/TnYtS64IHMI/AAAAAAAAGE8/PEa_r1IB_TM/s1600/DSC03481+-+Copy.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="428" src="http://2.bp.blogspot.com/-MTf4iPNsqgY/TnYtS64IHMI/AAAAAAAAGE8/PEa_r1IB_TM/s640/DSC03481+-+Copy.JPG" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-ySTjOPuI014/TnYtLQjhVrI/AAAAAAAAGE4/5TmbwXXluwE/s1600/DSC03461+-+Copy.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="428" src="http://4.bp.blogspot.com/-ySTjOPuI014/TnYtLQjhVrI/AAAAAAAAGE4/5TmbwXXluwE/s640/DSC03461+-+Copy.JPG" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-PvNDUHukNu4/TnYtC2MUAtI/AAAAAAAAGE0/tASzME-pNy4/s1600/DSC03471+-+Copy.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="428" src="http://3.bp.blogspot.com/-PvNDUHukNu4/TnYtC2MUAtI/AAAAAAAAGE0/tASzME-pNy4/s640/DSC03471+-+Copy.JPG" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Unseren Ausflug schlossen wir mit einer Fahrt durch die verbrannten Wälder des Carmelberges ab. Wir fuhren am Kibbuz Beit Oren und am schönen Carmelgefängnis vorbei. Auch sahen wir an der Strassenseite ein temporär aussehenden Memorial für die vierzig Toten des verbrannten Autobusses, junge Menschen die bei der Evakuierung des Gefängnisses hätten helfen sollen. Nach einer kurzen Pause in Ussefiya fuhren wir nach Hause. Meine Freunde erlebten Unübliches und waren zufrieden. Und ich war zufrieden mit Freunden zusammen gewesen zu sein, die Israel lieben und unterstützen, ohne deswegen ihren Sinn für die Realität verloren zu haben.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4602697987626583882-7999785326710679778?l=uristagebuchausisrael.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/feeds/7999785326710679778/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4602697987626583882&amp;postID=7999785326710679778' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/7999785326710679778'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/7999785326710679778'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/2011/09/interessante-tage.html' title='Interessante Tage'/><author><name>Uris Tagebuch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17005420012546414037</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_eqI5BHZ81sY/R7GDnWQkPrI/AAAAAAAAAFY/0ubnxWFEJs4/S220/Uri.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-0PKehwVufrU/TnT6Eo7mQ_I/AAAAAAAAGEI/v7aOctxooxQ/s72-c/DSC03462+-+Copy.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4602697987626583882.post-2424686865378716338</id><published>2011-09-10T20:10:00.010+03:00</published><updated>2011-10-10T10:00:52.927+02:00</updated><title type='text'>Im Nahen Osten nicht viel Neues</title><content type='html'>&lt;span class="post-backlinkspost-comment-link"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="color: #333333; font-family: Arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;span class="post-backlinkspost-comment-link"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="color: #333333;"&gt;Der Hintergrund&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;span class="post-backlinkspost-comment-link"&gt;&lt;span style="color: #333333;"&gt;Ich mag unter den israelischen Parteien den Likud nicht, noch weniger die Faschistoiden der extremen Rechten, angefangen bei Lieberman bis hin zu den Araber und sogar moderate Linke hassenden Siedlertypen und parasitären Extrafrommen. Leser meiner Zeilen wissen das und das Warum brauche ich daher nicht zu wiederholen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;span class="post-backlinkspost-comment-link"&gt;&lt;span style="color: #333333;"&gt;Aber trotz dieser extrem ideologischen Landschaft der rechten Seite von Israels politischem Spektrum ist seine Situation der „Isolation“ nur relativ wenig auf seine eigene Politik zurückzuführen, im Gegensatz zu dem was uns Kommentatoren einzureden versuchen. Diese übertrieben dargestellte israelische Isolation in der Welt hat vor allem einen Grund: die westliche Welt versteht bis heute nicht, in welch hypergewalttätigen und irrationalen Ecke der Welt der kleine demokratische Staat Israel sich behaupten muss!&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;span class="post-backlinkspost-comment-link"&gt;&lt;span style="color: #333333;"&gt;Israel lebt in einer Region, deren Zivilisation und auch Kultur sich seit fünfhundert Jahren nicht mehr entwickelt hat. Sie ist also in der Situation Europas vor fünfhundert Jahren stehen geblieben. Eine Aufklärung des Islams und seiner Gesellschaft hat es nie gegeben, Literatur wird im Vergleich zum Rest der Welt (auch ehemalige Kolonien sind dabei), in Mengen herausgegeben, die gerade im Vergleich zu industrialisierten Ländern (also nicht nur dem Westen) einen kleinen Bruchteil derer Menge Literaturerzeugnisse beträgt. Das ist eine Tatsache, die sich schwer mit der wundervollen Literaturgeschichte der alten arabischen Welt verträgt. Vom Analphabetismus ist fast die Hälfte der arabisch Menschen dieser Welt betroffen. Noch nie war es so leicht zu beobachten, wie die arabische/islamische Gesellschaft mit ihren fast 400 Millionen Seelen der Gewalttätigkeit verfallen ist, wie sehr Frauen auf schlimmste Art und Weise, entrechtet, unterdrückt und getötet werden. Andersgläubige werden verfolgt und ihre Religionen sind oft verboten. Die Zahl der Christen nimmt dramatisch ab, in Irak sind es seit dem Sturz Saddam Husseins gerade noch 40% der früheren Zahl, in der palästinensischen Westbank fliehen Christen in den Westen - in Bethlehem sind statt den früheren 80%, gerade noch etwas 20% der Einwohner Christen. Der Islam, die Leitreligion der arabischen Welt, hat sich seit Jahrhunderten nicht entwickelt und trägt nichts dazu bei, die arabische Gesellschaft zu modernisieren. Weder sozial, wirtschaftlich oder gar wissenschaftlich. Diese Gesellschaften sind rückwärtsgewandt und arabische Menschen, die sich Fortschritt und Freiheit wünschen, müssen sich zu deren Realisierung vorwiegend ins Ausland absetzen. Obwohl man, vielleicht sogar mit Recht, denken kann, dass die grosse Mehrheit der arabischen Völker friedlich leben und arbeiten möchte, wird die arabische und islamische Welt heute von deren extremistischen und gewalttätigen Gruppen vertreten – moderate Kräfte sind terrorisiert und schweigen. All das ist hervorragend dokumentiert, wie in den &lt;a href="http://arabstates.undp.org/subpage.php?spid=14."&gt;Human Development Reports der UNO.&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;span class="post-backlinkspost-comment-link"&gt;&lt;span style="color: #333333;"&gt;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;span class="post-backlinkspost-comment-link"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="color: #333333;"&gt;Die Situation&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;span class="post-backlinkspost-comment-link"&gt;&lt;span style="color: #333333;"&gt;Gelegentlich, wenn ich Grossdemonstrationen in arabischen Städten im Fernsehen verfolge, in den Hunderttausende oder Millionen hysterischer Menschen toben und Parolen der Gewalt gegen den Westen, die USA und Israel (meist im Multipack) schreien, erinnere ich mich an alte Nachrichtenfilme aus Nazideutschland, in denen Massenaufmärsche zu sehen sind – ähnlich in Konzept und Aussage, auch wenn die Nazis viel ordentlicher und im Stechschritt marschierend zu sehen waren. Noch sind wir nicht so weit wie Deutschland, das den Zweiten Weltkrieg verlor und es fertigbrachte, mit seiner Vergangenheit ins Reine zu kommen (was Japan bis heute nicht getan hat). Nach dem Krieg und bis heute, will keiner je ein Nazi gewesen sein. Aber so weit, dass kein Araber je Jihadist gewesen sein will, sind wir im Nahen Osten noch lange nicht. Vorher muss noch einiges geschehen, vor allem in der arabischen Psyche, Erziehung und Politik.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;span class="post-backlinkspost-comment-link"&gt;&lt;span style="color: #333333;"&gt;Die demokratische Welt des Westens ist/war sich gewohnt mit arabischen Tyrannen – seien sie Könige oder (meist militärische) Diktatoren - zu leben und sie zu Partnern für ihre Geschäfte zu haben. Zurzeit wurden und werden einige zu Fall gebracht, ohne dass jedoch demokratische Verhältnisse am Horizont zu erkennen sind. Ob sich das in der Anerkennung Israels als demokratischer Staat der Juden auswirken wird oder nicht, bleibt noch unklar. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Auch wenn die heutige Regierung Israels mit Lieberman und Nethanyahu der Welt nicht den Eindruck besonderer Friedensliebe vermittelt und mit einigem Recht, als unversöhnliche, arrogante Vertreter des Grossisraelgedankens gesehen werden, sind sie nur bedingt für den Zustand der sogenannten „Isolation“ Israels verantwortlich. Was Friedensverhandlungen mit den Palästinensern betrifft, sollte es heute jedem wirklich vorurteilslosen Betrachter klar sein, dass weder Mahmud Abbas noch Bibi Nethanyahu einen wirklichen Frieden wollen. Ersterer führt Arafats Tradition der Verlogenheit fort, der Zweite kann sich nicht von seiner ideologischer Besessenheit lösen. Verhandlungen sollen Selbstzweck sein und übertrieben gesagt, noch einige Generationen weitergeführt werden. Abbas will, so sagte er öffentlich, allerdings nur in Arabisch, die Zweistaatenlösung als ersten Schritt der Ausweitung seines Palästinas bis ans Mittelmeer sehen. Nethanyahu versteckt sich hinter Israels Sicherheitsansprüchen, damit die Siedlungen in der Westbank bleiben.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Neu ist hingegen die Lage gegenüber dem arabischen Frühling, vor allem in Ägypten und der weiter schreitenden religiös-reaktionären Entwicklung der Türkei. Dass es sich hier um eine geplante Aktion Erdogans gegen die Existenz eines jüdischen Staates handelt, sollte inzwischen jedem seit dem &lt;a href="http://www.nytimes.com/2009/01/30/world/europe/30clash.html"&gt;Zwischenfall am 29. Januar 2009&amp;nbsp;an der WEF in Davos&lt;/a&gt; und den nachfolgenden Vorfällen klar sein. Seither führt die türkische Regierung ihre antiisraelischen Aktionen planmässig fort. Das hat weder mit Nethanyahu oder Liebermanns kaum je klugen Kapriolen zu tun, sondern mit Erdogans Hass auf Atatürks humanistisches Erbe, das er zerstören will, um seinen Anspruch auf die Führung der islamischen Welt wahr zu machen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Gestern Nacht fand in Kairo ein Angriff auf die israelische Botschaft durch einen ägyptischen Mob statt. Sechs Botschaftsangehörige mussten evakuiert werden und das Botschaftspersonal musste sich mit Hilfe der ägyptischen Regierung nach Israel retten. Täter waren vordergründig die ägyptischen Revoluzzer, die den „arabischen Frühling“ eingeleitet hatten. Wie ich nun von verschiedenen Quellen höre und lese, waren die wenigen hundert hysterischen Angreifer direkt aus der grossen Moschee gekommen, in der sie, so hörte ich eben, dazu motiviert worden seien. Ob das stimmt, weiss ich nicht, doch es demonstriert, wie weit schon islamische Reaktionäre Ägyptens die Aspirationen der Demonstranten der ersten Stunde abgelöst haben. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4602697987626583882-2424686865378716338?l=uristagebuchausisrael.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/feeds/2424686865378716338/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4602697987626583882&amp;postID=2424686865378716338' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/2424686865378716338'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/2424686865378716338'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/2011/09/im-nahen-osten-nicht-viel-neues.html' title='Im Nahen Osten nicht viel Neues'/><author><name>Uris Tagebuch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17005420012546414037</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_eqI5BHZ81sY/R7GDnWQkPrI/AAAAAAAAAFY/0ubnxWFEJs4/S220/Uri.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4602697987626583882.post-684175365791762338</id><published>2011-09-04T20:26:00.004+03:00</published><updated>2011-09-07T09:42:47.108+03:00</updated><title type='text'>Verschiedenes</title><content type='html'>&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;b&gt;Gilgulistik&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Mein Enkel Gil in Zürich, noch keine sechs Jahre alt, hat immer das letzte Wort. Man ruft ihn meist Gilgul. Gilgulismen, Originelles aus seinem Mund, gibt es inzwischen zuhauf. Den Neuesten will ich hier wiedergeben. Er ist Weltklasse:&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Beim Abendessen ermahnt seine Mutter (meine Tochter) Michal, ihren älteren Sohn Matan (bald 11), nicht so schnell zu essen. Einen kurzen Moment später wird Matan wieder ermahnt: „Iss nicht so schnell“, diesmal von Gilgul, seinem kleinen Bruder. Michal sagt ihm, das soll er nicht tun, Matan sei sein Bruder und nur Mami oder Papi dürfen ihm solches sagen. Gilgul: „Wenn ich gross bin, werde ich auch Kinder haben und dann darf ich sie ermahnen, denn dann bin ich der Papi“. Michal: „Richtig, aber jetzt bist du noch klein und tust das nicht!“ Gilgul: „Aber ich muss doch üben!“. Das als Einstieg.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;b&gt;Zwischen Antisemitismus und Israelkritik&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;In der Zeitschrift Cicero ist unter diesem Titel ein &lt;a href="http://www.cicero.de/weltbuehne/buch-antisemitismus-israel-kritik-antizionismus-linke/42754"&gt;Artikel und Buchauszug erschienen&lt;/a&gt;, dessen Aussagen, sagen wir mal, zu neunzig Prozent auf die Schweiz übertragbar sind. Es geht um den Antizionismus der deutschen Linken. In der Schweiz könnte man vielleicht sagen der Grünen und Teilen der Linken (SP). &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Der Text ist eine gekürzte Version eines Kapitels des gleichnamigen Buches von Timo Stein und gibt in relativer Kürze die Entwicklung des linken Antizionismus und Antisemitismus wieder. Im Klappentext dieser nur 120 Seiten dicken Broschüre steht: &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;„Antisemitismus ist bei weitem kein allein am rechten Rand vorkommendes Phänomen. Der Antizionismus, der sich mit Beginn des arabisch-israelischen Sechs-Tage-Krieges innerhalb der Linken durchzusetzen begann, generierte in seiner radikalsten Ausprägung antisemitische Inhalte. Dieser antizionistische Antisemitismus in der Linken ist bis heute aktuell und bis hinein in die Antiglobalisierungs-Bewegungen zu verfolgen. Timo Stein zeichnet den Antisemitismus von links historisch-analytisch nach und benennt Ursachen und Quellen.“ Lesen lohnt sich.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Von der vor allem durch die sozialistischen Kibbuzim ausgelösten Begeisterung für Israel wird der Leser bis zum als Antizionismus getarnten Judenhass der heutigen Tage geführt.  &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Die Parallelen zur Schweiz sind frappant. Namen und Organisationen könnten mit Leichtigkeit ausgewechselt werden. Die „Juden und Jüdinnen für den gerechten Frieden in Palästina“ sind gedanklich und in ihren Aktivitäten fast identisch mit der unappetitlichen Zeitschrift „&lt;a href="http://www.dersemit.de/startseite/428-nicht-der-moerder-der-ermordete-ist-schuld-oder-taeter-sein-macht-spass-.html"&gt;Der Semit“ des Abraham Melzer.&lt;/a&gt; Lesen lohnt sich hier nicht, doch sollte man grundsätzlich darüber informiert sein. Menschen wie diese, die der jüdischen Gesellschaft nichts Positives beizutragen haben, sondern mit extremistischer Zerstörungswut nur niederreissen wollen, was andere erbaut haben, geben anständigen Juden einen schlechten Namen. Ich frage mich immer wieder, was sie motiviert. Aber auf eine befriedigende Antwort bin ich noch nicht gekommen, ausser vielleicht eine stark gestörte Wahrnehmung gepaart mit dem verwirrten Drang sich damit zu profilieren. Mit Gutmenschentum hat das viel zu tun, mit gutes tun aber nichts. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;b&gt;Wie man Alte über den Tisch zieht&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Lea und ich sind vor einem Jahr von unserem zweistöckigen Häuschen in eine Wohnung umgezogen, Treppensteigen ist für Lea schwierig geworden. Jetzt können wir ohne eine einzige Stufe ins unsere neue, lichte und geräumige Wohnung gelangen – traumhaft.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Trotzdem wollte ich, einfach aus Prinzip, wissen wie es in den in Israel heute sehr populären und offenbar überfüllten Altersresidenzen aussieht und zu welchen Bedingungen man dort unterkommt. Ich war vor Jahren einmal Verwandte in der Altersiedlung „Century Village“ in Deerfield Beach besuchen und war beeindruckt. Seinerzeit bezahlten sie für eine geräumige und sehr bequeme Zweizimmerwohnung mit Lift und stufenlosem Zugang US$ 24'000. Die Preise haben sich bis heute vervierfacht, im Durchschnitt kostet heute eine Wohnung US$ 100'000. In Israel sind das heute etwa 400'000 Schekel. Kosten für Reinigung und ähnlichem sind ca. US$ 250 monatlich. Dieses Century Village besitzt drei 18-Loch Golfplätze und ein enormes Zentrum mit Theatersaal (1000 Sitzplätze) und Festsaal mit 3000 Plätzen, in dem die Omas und Opas Bar/Batmizwas und Hochzeiten ihrer Enkel feiern können. Dazu kommen etwa 20 Schwimmbecken. Golf und Schwimmen sind in den Kosten inbegriffen, die vielen Kurse, die Bibliothek etc. auch. Es gibt keinen Supermarkt, keine Geschäfte, die Pensionäre sind so gezwungen in die Stadt zu fahren um einzukaufen, womit sie den Kontakt zur Aussenwelt nicht verlieren. Heute wohnen dort, so las ich, rund 30'000 Rentner, zu 90% Juden. Man findet sie oft in Gesellschaft ihrer schwarzen, in weiss gekleideten Pflegerinnen an der Sonne sitzen und ihre alten Knochen wärmen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Hier in Israel funktioniert das anders. Wir besuchten das Pensioniertendorf in Nordiya, wo wir zu einem Symphoniekonzert der Symphonietta Raanana eingeladen waren und wollten uns schlau machen. Auch wollte ich endlich wissen, wie so ein Dorf in Israel aussieht, was es kostet und was es bietet. Es liegt nahe dem Damenzuchthaus Neve Tirza.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Mit einem amerikanischen Retirement Village lässt es sich in keiner Weise vergleichen. Zwar sind die von uns besuchten Wohnungen sehr hübsch, aber auch klein. Die Anlage ist schön und sehr luxuriös aber Golfplätze gibt es keine und es ist nur ein einziges Schwimmbecken vorhanden. In der Grösse lässt sich natürlich nichts vergleichen. Was mich jedoch erst stutzig machte und dann verärgerte ist die Finanzierung. Man kann nicht einfach eine Wohnung kaufen, sondern man überreicht dem Heim einen festgelegten Preis als Depot. Nehmen wir ein Beispiel, das sich leicht rechnen lässt: das verlangte Depot beträgt 1'500'000 Schekel und wird nicht verzinst, ist aber an den Teuerungsindex gebunden. Jährlich nimmt das Heim 3% des Depots als Miete vom Kapital und das für zwölf Jahre. Dann ist ein Drittel des Depots weg. Zudem zahlt der Pensionär eine monatliche Servicegebühr von ca. 8'000 bis 10’000 Schekel, je nach Grösse der Wohnung, beinhaltend wöchentliche Reinigung, Wäsche, Strom, Kurse, Benützung der Anlagen und die Sicherheitsleute. Auch das ist an den Teuerungsindex gebunden.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Jahreskosten dieses Beispiels sind also rund 140'000 Schekel, d.h. monatlich fast 12'000 Schekel. Essen in der Wohnung oder im Esssaal gehört nicht dazu, Krankenversicherung, Steuern etc. auch nicht. Sollte man, Gott behüte, nach zwölf Jahren noch immer leben, behält das Heim die Zweidrittel des Depots in seiner Obhut, aber zieht keine jährliche 3% mehr ab. Dir Frage ist: was tut diese Altendorfverwaltung mit diesem riesigen Kapital von zig Millionen Schekel aller Mieter. Sie verzinst sie nicht und darf anscheinend damit tun was sie will, an der Börse damit spekulieren - was immer am profitabelsten ist. Wenn dann die Alten einmal unter der Erde sind, erhalten die Erben den restlichen Zweidrittel des Depots, immer teuerungsgebunden und wie erwähnt, völlig zinslos.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Da in Israel die USA stets als das grosse nachahmenswerte Beispiel für fast alles herhalten muss, scheint noch niemandem aufgefallen zu sein, dass die dummen Alten in Israel für diese, wenn auch luxuriöse Art zu Wohnen viel zu viel zahlen. Mit einem Bruchteil oben erwähnter Summe kann man sich eine sehr schöne Wohnung kaufen und eine live-in Haushalthilfe halten. Wird man altersschwach und ist auf Pflege angewiesen, liegt statt der Haushalthilfe auch ein Pfleger/in drin. Und wird man zum wirklichen Pflegefall muss man auch in Nordiya die schöne Wohnung aufgeben und ins angebaute Pflegeheim ziehen. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Als ich mir überlegte unter so vielen Alten zu wohnen, dachte ich, unter solchen Umständen würde ich kein Jahr überleben, freiwillig meine Freiheit und einen grossen Teil meines Kontaktes zu Aussenwelt verlieren – auch wenn man theoretisch frei ist zu tun, was man will – sogar mit eigenem Auto. Das ist das Eine. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Als Zweites finde ich die unverschämte Art, wie sich solche Luxusaltenabsteigen finanzieren, ein über den Tisch ziehen argloser Pensionäre. Und keiner sagt was. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Also nichts für mich.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4602697987626583882-684175365791762338?l=uristagebuchausisrael.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/feeds/684175365791762338/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4602697987626583882&amp;postID=684175365791762338' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/684175365791762338'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/684175365791762338'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/2011/09/verschiedenes-nicht-nur-aus-israel.html' title='Verschiedenes'/><author><name>Uris Tagebuch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17005420012546414037</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_eqI5BHZ81sY/R7GDnWQkPrI/AAAAAAAAAFY/0ubnxWFEJs4/S220/Uri.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4602697987626583882.post-953125360723842552</id><published>2011-08-29T00:08:00.005+03:00</published><updated>2011-08-29T00:53:54.084+03:00</updated><title type='text'>Nahost à la carte</title><content type='html'>&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Erst ein paar dankende Worte für meine mein Tagebuch lesenden Freunde, die, wie ich hörte, sich um mich Sorgen machten. Seit gut zwanzig Tagen habe ich nichts mehr geschrieben – das passiert und sollte eigentlich kein Grund zur Besorgnis sein. Auch wenn das ausgerechnet in einer Zeit geschieht, in der in arabisch-jüdischen Gefilden viel passiert. Aber trotzdem, beruhigt euch, es geht mir recht gut. Hier bitte, Gedanken zu zwei aktuellen Themen:&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;b&gt;Terror&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Im Negev werden Menschen terrorisiert, umgebracht, Autobusse in die Luft gejagt, israelische Ehepaare aus nächster Distanz mit Wonne erschossen. Also wehrt sich Israel und bringt es fertig fünf Stunden nach den Anschlägen an der ägyptischen Grenze, an der nicht einmal ein anständiger Zaun vorhanden ist, die Haupturheber dieses Terrortages zu liquidieren. Doch statt ein der israelischen Armee spendiertes "Bravo", las ich in der Schweizer Presse Titel wie „Israel bombardiert Gaza“ als wäre dies aus Spass geschehen. Warum Israel solches tut wird bestenfalls, wenn überhaupt, am Ende solcher Artikel beiläufig erwähnt. Leider kommen bei derartigen Aktionen oft Zivilisten zu schaden, denn Terroristen fühlen sich bekanntlich unter Frauen und Kindern am wohlsten. Dazu gibt es einen politischen und taktischen Grund. Dass Unbeiteiligte bei israelischen Verteidigungsaktionen verwundet oder gar getötet werden, kratzt weder Hamas, Hisbullah oder andere Jihadisten. Denn eigene Zivilisten werden als Kanonenfutter betrachtet, das dann zur Begründung des permanenten palästinensischen Judenhasses benutzt wird. Nichts an diesem System der Verwurstung der eigenen palästinensischen und arabischen Zivilbevölkerung ist neu. Zurzeit kann jeder, der seine Augen nicht vor Tatsachen verschliesst, mitverfolgen wie in Syrien und Libyen solches in einem ungleich grösseren Rahmen täglich rund um die Uhr geschieht. So wird es bestimmt noch viele Monate weiter gehen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;b&gt;UNO&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Aus Gründen, die ich nicht verstehe, vermittelt die israelische Regierung den Eindruck, die rechtlich unverbindliche UNO-Abstimmung - es sei denn dieser palästinensische Alptraum (das ist er, denn dieses Palästina könnte ja nicht auf eigenen Füssen stehen und müsse auch weiterhin auf geschnorrtem Geld existieren), würde im Sicherheitsrat akzeptiert - kümmere sie nicht. Dieser Drang, einen weiteren korrupten Bettelstaat in den nahöstlichen Wüstensand zu setzen, wird von vielen Staaten der gleichen Art, wie auch von einigen politisch korrekten europäischen Ländern, die bis heute noch nicht begriffen haben, dass damit niemals Frieden in dieser Region erreicht werden wird, unterstützt. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Ich und die Mehrheit meiner Freunde stehen für die Zweistaatenlösung ein – einen arabischen (seit Arafat „palästinensischen“) Staat neben einem jüdischen – so wie es die UNO-Resolution 181 in 1947 bestimmt hatte. Hier geht es, wie bei Radio Eriwan, ums Prinzip. Nur, solange palästinensischen Absichten nicht zu trauen ist, wird es diesen Staat nicht geben. Israel ist, manchmal, lernfähig. Als es seinerzeit um den Abzug aus Gaza ging, standen sehr viele Leute, darunter auch ich, dafür ein und hofften damit ein Zeichen der Erwartung friedvollen Verhaltens zu setzen. Wir banden blaue Bänder an unsere Autos, damit unsere friedvollen Absichten demonstrierend – die Gegner fuhren mit orangefarbigen Bändern herum - mein Auto wurde teildemoliert.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Amerikanische Juden investierten Millionen, um dem nun vom israelischen Joch befreiten Gaza soweit wie möglich wirtschaftliche Unhängigkeit zu garantieren – alles nützte nichts, der seit fast hundert Jahren anerzogene und durch nichts zu kontrollierende Judenhass liess nur zu Israel mittels Raketen zu verwüsten und die meisten der intakt zurückgelassenen Landwirtschaftsbetriebe zu zerstören. Daraus haben vernünftige Israelis lernen müssen, dass trotz schönen Phrasen in englischer Sprache des Mahmud Abbas und seiner politischen Kollegen, Israel auch den heutigen palästinensischen Politikern nicht trauen kann. Denn in arabischer Sprache sagen sie anderes, meist das Gegenteil – alles wohl dokumentiert. Wie zum Beispiel, das sie einen palästinensischen Staat in der Westbank nur als ersten Schritt zur Eroberung des restlichen „Palästinas“, also Israel, sehen. Diese Situation hat dazu beigetragen, Israel rechtsgerichtete nationalistische Regierungen zu geben, denn das Volk fürchtet sich davor, von der heutigen Warte aus gesehen mit Recht, sich palästinensischen Raketen aus der Westbank auszusetzen. Das ist der Grund, dass sich Israel über die UNO-Abstimmung nicht sehr begeistern kann, auch wenn es den Palästinensern vielleicht den eigenen Staat gönnen würde. Ich und viele meiner Schweizer Freunde hoffen, dass der Bundesrat in der UNO nicht blauäugig diesem palästinensischen Wunsch zustimmt. Nach den Erfahrungen der Schweiz mit arabischer Politik, ich denke da an Libyen, müsste Bundespräsidentin und Aussenministerin Micheline Calmy-Rey über ihren eigenen Schatten springen und Rückgrat zeigen. Ob ihr die bis anhin 133 Unterzeichner der „jüdischen“ Petition der Damen Spiegel und Weil genügend Rückenwind zu tapferem Agieren geben werden, wage ich zu bezweifeln.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;So, das reicht für heute. Allen einen lieben Gruss.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4602697987626583882-953125360723842552?l=uristagebuchausisrael.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/feeds/953125360723842552/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4602697987626583882&amp;postID=953125360723842552' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/953125360723842552'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/953125360723842552'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/2011/08/nahost-la-carte.html' title='Nahost à la carte'/><author><name>Uris Tagebuch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17005420012546414037</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_eqI5BHZ81sY/R7GDnWQkPrI/AAAAAAAAAFY/0ubnxWFEJs4/S220/Uri.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4602697987626583882.post-5923486930740475670</id><published>2011-08-08T17:16:00.004+03:00</published><updated>2011-08-16T08:38:21.967+03:00</updated><title type='text'>Frühling im Hochsommer</title><content type='html'>&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Der arabische Frühling (2)&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Der arabische Frühling hat bisher Tausende Tote gekostet und ein Ende ist nicht in Sicht. Es scheint auch keine Rolle zu spielen welche Ziele die Demonstranten in Ägypten und die zu Aufständischen gewordenen Demonstranten in Syrien und Libyen eigentlich wollen. Denn die völlig offenen und undefinierten Wünsche der Demonstranten dieser Länder spielen keine Rolle, als werden als Bedrohung für das jeweilige Regime gesehen und gnadenlos zusammengeknallt, auch wenn die Aufständischen Libyens zurück schiessen. In Syrien können sie das nicht, die Opfer sind wehrlose Zivilisten. Gestern gab Herr Dr. med. Assad im Radio bekannt, „er dürfe doch wohl noch sein Regime verteidigen“. Es fehlte nur noch das in der Schweiz übliche Nachwort „Oder?“ Womit sein Demokratieverständnis für die ganze Welt sichtbar geworden ist – als ob es dessen bedurft hätte. In der arabischen Welt geht es immer nur um eines: um die Macht. Das Volk ist ausschliesslich dafür da, diese Macht seinen Tyrannen und deren Geheimdiensten zu erhalten. Es geht nie um das Wohl des Volkes, sondern nur um die Macht und deren Privilegien.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;In Ägypten ist inzwischen klar geworden, dass die von der noch regierenden Armee gehätschelten Muslimbrüder zusammen mit den macht- und blutrünstigen Salafisten (den Hauptverantwortlichen für die mörderischen Angriffe auf die Kopten) sich für die Machtübernahme vorbereiten. Der Ablauf des iranischen Aufstandes in 1979, wurde von Khomeini und seinen Mullahs genutzt um sein Land in eine mörderische, seine Bürger unterdrückende Theokratie zu verwandeln. Ähnliches scheint sich in Ägypten anzubahnen. Der arabische Frühling verwandelt sich in einen arabischen Winter.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;In Palästina könnte sich ähnliches wiederholen, wie 2007 in Gaza. Die „relativ“ gemässigte Palestinian Authority der PLO/Fatah verlor dort die tatsächlich recht demokratischen Wahlen. Hamas, palästinensische Filiale der Muslimbrüder Ägyptens, putschte gegen die Wahlverlierer, ermordete 118 Menschen und übernahm die alleinige Macht, schafften die letzten Ansätze von Demokratie ab und machte Gaza zu einer weiteren arabischen Diktatur. Ähnlich kamen die iranischen Mullah an die Macht. Vom Stil her erinnert all dies nicht wenig an die Machtübernahme Hitlers in 1933, dessen eifrige Schüler die damaligen Muslimbrüder bekanntlich waren und es, wie die iranischen Mullahs und ihr Ahmedinejad, heute noch sind.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Der arabische Frühling kühlt sich ab. Das Ende ist absehbar und wird kaum den ersten frohen Erwartungen entsprechen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Der israelische Frühling (2)&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Der israelische Frühling hingegen macht Freude. Nethanyahu und die meisten seiner Vorgänger der letzten dreissig Jahre interessierte es offenbar wenig, wie das Volk, mit Ausnahme der heute Tycoone genannten Schwerreichen, deren Zigarren er raucht, eigentlich lebt und sich fühlt. Nethanyahu führte seinerzeit die grenzenlose und fast völlig unkontrollierte Marktwirtschaft ein. Diese war gut für die israelische Wirtschaft. Aber auch wenn die Arbeitslosigkeit relativ gering ist, verdient die Hälfte der arbeitenden Bevölkerung nur den gesetzlichen Mindestlohn. Haus- und Konsumentenpreise stiegen ins Uferlose, die Saläre aber nicht und der israelische Mittelstand weiss heute nicht, wie er mit seinem Einkommen den Monat übersteht.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Jetzt demonstriert und protestiert dieser Mittelstand. Erst ging es um Wohnkosten, egal ob um Mieten oder um Wohnungskauf. Beides ist unerschwinglich geworden. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Täglich fast kommen weitere Forderungen dazu, alle mit dem Anspruch nach einem sozialeren Staat verbunden, einem Staat, der seine Prioritäten endlich auf die Reihe bringt. Dazu gehören (gemäss Haaretz):&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;•	Das in der Unabhängigkeitserklärung vorgesehene kostenlose Schulsystem soll wieder eingeführt werden. Das schon ab drei Monaten, um Müttern die Rückkehr ins Erwerbsleben zu ermöglichen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;•	Reduktion oder Abschaffung indirekter Steuern.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;•	Die beträchtlichen Steuerüberschüsse (gemäss Reuter US$ 75 Millionen allein im Juli 2011) müssen den Bürgern zugute kommen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;•	Budget für staatliche Hilfe bei Hypotheken und Wohnmieten.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;•	Mehr Personal und mehr Betten im medizinischen Bereich.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;•	Keine weitere Privatisierung im staatlichen Wohlfahrtsbereich und bei den psychiatrischen Diensten.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;•	Graduelles Eliminieren des Outsourcings im öffentlichen Dienst. Das heisst, dass sämtliche Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes Staatsangestellte sein sollen und auch die letzte Putzfrau und Teeverteilerin anständig bezahlt und sämtliche Sozialleistung erhalten wird, Dinge, um die sie sonst betrogen werden. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Diese Liste ist bei weitem nicht vollständig. Meiner Meinung gehören auch dazu: Vorschläge zur Finanzierung dieser Forderungen, denn es geht nicht darum mehr Mittel als vorhanden auszugeben. Es geht darum einen revolutionären Wechsel der Prioritäten und Werte in die Wege zu leiten. Völlig unfaire und politisch bedingte Bevorzugungen, besonders nichtproduktiver Elemente der Bevölkerung, sind aufzuheben. Dazu gehören vor allem die Milliarden, die an die ultraorthodoxe Minderheit von zehn Prozent der israelischen Bevölkerung und deren arbeitsfähige Männer, die inzwischen schon zu 65  Prozent (Tendenz steigend) prinzipiell nicht arbeiten, sondern sich und ihre Familien vom Staat aushalten lassen. Dieser Lebensstil wird mit Milliarden von Schekeln staatlich gefördert. Dazu gehören Arbeitslosengelder, Unterhalt und Saläre der Talmudschulen (Yeshivot) und Mädchenschulen, Produktivität und Steuerausfälle, Stipendien für eben diese Yeshivaschüler und einiges mehr. Genaue Zahlen sind nicht zu finden, dieser staatliche Dienst an eine kleine Minderheit, die dem Staat vorwiegend ablehnend gegenübersteht, wird sehr diskret gehandhabt. Gelder wie diese müssten der gesamten Bevölkerung zu gut kommen und die Ultraorthodoxen sollten genau so wie alle anderen Bürger so behandelt werden. Demokratisch und fiskalisch nicht vertretbare Gesetze müssen fallen gelassen werden. Haredim waren bei den Protesten der 300'000 arbeitenden Bürger von gestern Abend nicht zu sehen, doch einige ihrer Politiker äusserten sich wohlwollend - vielleicht ängstigen sie sich um ihre Pfründe und wollen einen offenen Konflikt vorläufig vermeiden.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Siedler aus den besetzten Gebieten sind noch dabei. Doch auch sie führen einen Lebensstil, der vom Steuerzahler mitfinanziert wird. Auch hier geht es um Milliarden von Schekeln, mit denen Siedlungen subventioniert werden, die hohen Kosten militärischen Schutzes und ähnlichem. Sollte der Moment kommen, an dem diese staatliche Spezialbehandlung in Frage gestellt wird, ist vorauszusehen, dass die demonstrative Unterstützung der Protestbewegung sofort abgebrochen werden wird.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Leider sind vor wenigen Tagen Knessetmitglieder der patriotischeren Sorte wiederum auf eine Idee für neuen Gesetzesvorlage gekommen: diesmal wollen sie ein neues Grundgesetz einführen, das die jüdische „Reinheit“ des Staates weiter unterstreichen soll. Arabisch soll als zweite offizielle Landessprachen abgeschafft werden, sie soll, so verstehe ich es, einfach zu einer weiteren Fremdsprache werden, obwohl der arabische Bevölkerungsanteil Israels zwanzig Prozent beträgt. Fast zeitgleich wurde ein weiterer Gesetzesvorschlag eingereicht, in dem demokratische Regeln dem Prinzip einer nationalen jüdischen Heimstätte untergeordnet werden sollen. Beide dieser Gesetzesvorlagen werden auch von zahlreichen Mitgliedern der „moderaten“ und oppositionellen Kadimapartei unterstützt. Allerdings haben schon einige derer Mitglieder ihre Unterschrift zurückgezogen. Diese Serie antidemokratischer Gesetze (diese zwei Fälle, denke ich zwar, werden wohl von der Knesset nicht angenommen), könnten zu weiteren Nägeln im Sarge der israelischen Demokratie werden.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Schade dass die heutigen Demonstranten sich (vielleicht noch) nicht mit gefährdeten demokratischen Grundsätzen befassen, sich für eine zeitgemässe Verfassung stark machen und sich für die wirkliche Gleichheit israelischer Minderheiten einsetzen würden – denn das, für was sie sich einsetzen, soll für alle Bürger gelten, ob Juden oder nicht. Der Lernprozess der Verantwortlichen dieser Protestaktion hat begonnen, wie die wachsende Zahl ihrer Anliegen zeigt. Die Protestbewegung für einen sozialen Staat, dessen Priorität das Wohlergehen und die Sicherheit seiner Bürger an erster Stelle stehen muss, stellt Weichen für die Zukunft, die jetzt begonnen hat. Sie ist weder kapitalistisch noch sozialistisch, sondern stellt einfach den Bürger in den Mittelpunkt, statt wie bisher nur den Bürger mit sehr viel Geld, den Grossisraelfantasten oder den Parasiten, der zwar kein Geld hat und es dennoch fertig bringt unsere Regierung soweit zu bringen, dass sie ihn und seine Gesellschaft unterstützen muss, will sie die Regierungsmacht nicht verlieren.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Der israelische Frühling hat begonnen. Er ist friedlich und gewaltlos – typisch jüdisch, wie er sein sollte, es aber nicht immer ist. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4602697987626583882-5923486930740475670?l=uristagebuchausisrael.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/feeds/5923486930740475670/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4602697987626583882&amp;postID=5923486930740475670' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/5923486930740475670'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/5923486930740475670'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/2011/08/fruhling-im-hochsommer.html' title='Frühling im Hochsommer'/><author><name>Uris Tagebuch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17005420012546414037</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_eqI5BHZ81sY/R7GDnWQkPrI/AAAAAAAAAFY/0ubnxWFEJs4/S220/Uri.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4602697987626583882.post-667203329051408576</id><published>2011-08-04T19:47:00.008+03:00</published><updated>2011-08-06T10:10:25.426+03:00</updated><title type='text'>Kleinigkeiten</title><content type='html'>&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;b&gt;Vorhautverengung&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Heute wurde bekanntgegeben, dass ein Arzt ohne Zustimmung der philippinischen, römisch-katholischen Mutter, die in Israel als Pflegerin arbeitet, ihrem kleinen, acht Tage alten Sohn eine Brith Milla (Beschneidung) verpasst hat. Einzelheiten stehen noch aus, doch wird der Kleine bei späterem Geschlechtsverkehr bestimmt nicht an einer Vorhautverengung leiden. Masal Tov!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;b&gt;Links und Rechts&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;In der Tel Aviver Zeltstadt erwischte die Polizei zwei Linksextremisten beim Niederreissen des Zeltes zweier Rechtsextremisten aus der Westbank, die sich neuerdings mit dem Kampf um soziale Gerechtigkeit in Israel identifizieren. Wieweit diese Identifikation geht, ist wenigstens mir noch unklar. Inzwischen nehmen auch israelische Araber an den Demonstrationen teil.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;b&gt;Der arabische Frühling&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Wie zahlreiche andere Pessimisten, scheine ich mit meiner Prophezeiung über den Gang der arabischen Revolutionen richtig zu liegen. In Syrien bringt man das demonstrierende Volk zu Hunderten, wenn nicht zu Tausenden um, in Ägypten liegt zwar Mubarak in seinem Krankenbett in einem Käfig im Gerichtssaal, doch gab es auch in diesem Land Hunderte von Toten – ob der Mubarak daran schuld ist, weiss ich nicht. Wichtiger scheint mir, dass das Ziel der Demonstranten weit verfehlt wird, denn schon machen sich die Muslimbrüder mit Hilfe der Armee bereit, die Macht zu übernehmen. Den Ägyptern könnte die Zeit der modernen Pharaos (Mubarak, Sadat, Nasser) bald paradiesisch vorkommen. In Jemen weiss niemand was eigentlich passiert, wahrscheinlich nicht einmal die CIA oder der Mossad. Im Libanon haben Hisbullah die Macht an sich gerissen. Allerdings zittern sie im Moment wohl um den syrischen Präsidenten Dr. med. Assad. Sollte dieser fallen, wird es für Hassan Nasrallah, diesem schiitischen Grüsel, schwieriger werden, seinen Terror gegen Christen und Sunniten im Libanon und die Bedrohung gegen Israel im selben Masse aufrecht zu erhalten. Iran müsste ihn auf direktem Weg mit Waffen beliefern und an der Küste passt die israelische Marine auf.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;b&gt;Die Westbank&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Den Sechstagekrieg in 1967 verbrachte ich in der Westbank und half beim Erobern mit. Da mir selbst noch vor dem israelischen Einmarsch in die Westbank massenhaft jordanische Kugeln um den Kopf flogen (erst dachte ich es wären Bienen), hatte ich damit kein Problem, denn ich wurde böse. Nicht nur rannten wir gegen jordanische Stellungen an oder kämpften mit ägyptischen Kommandos (hünenhafte schwarze Nubier, die sich lieber selbst in die Luft jagten, als sich zu ergeben), sondern befassten uns mit palästinensischen Flüchtlingen, die Richtung Osten zogen. Dank meiner Sprachkenntnisse durfte ich viele von ihnen wieder überreden, in ihre Dörfer zurückzukehren.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Sollte die nicht endende Selbstverweigerung von Mahmud Abbas gegenüber Friedensgesprächen mit Nethanyahu (der sich bekanntlich auch nicht darum bemüht) und Terror aus der Westbank Israel wieder überschwemmen sollte (darüber ist gelegentlich zu lesen und zu hören), könnte eine zweite Militäraktion ähnlich wie „Defensive Shield“ in 2002 ausgelöst werden, in der die israelische Regierung unter Umständen palästinensische Flüchtlingsströme in Richtung Osten nicht wieder anhalten und gutmütig in ihre Dörfer und Städte zurücksenden würde. Darüber mache ich mir Gedanken. Palästinensische Politiker sollten das auch tun. Die Sympathien der Welt, wenigstens der westlichen, haben begonnen die Barbarei arabischen und muslimischen Politstils zu durchschauen, der blutige arabische Frühling in Syrien, Bahrain, Jemen etc. demonstriert das sehr anschaulich, auch wenn die Brücke zu den Gefahren für Israel nicht oft geschlagen wird. So wie Benny Morris, der sich ähnliche Gedanken zu den Flüchtlingen vom 1948er Krieg, der wie der Krieg von 1967 für Israel ein Verteidigungskrieg um Israels Existenz und das Leben hunderttausender seiner Bürger war, machte. Benny Morris, einst einer der „postzionistischen Historiker“, der später nochmals auf die Welt kam, fragt sich heute, ob man damals nicht alle Palästinenser hätte Richtung Osten gehen lassen. Seine Antwort zur eigenen Frage habe bisher noch nirgends gelesen, doch nur schon diese zu stellen gibt zu denken. Wer sich dafür interessiert lese sein Buch „1948“.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;b&gt;Zwei Zitate zum Thema „Israelkritiker“&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Der argentinische Soziologe Patricio A. Brodsky hat den Antizionismus in Anspielung auf den berühmten Ausspruch August Bebels als »Antiimperialismus der Dummen« bezeichnet.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-margin-bottom-alt: auto; mso-margin-top-alt: auto; text-autospace: none;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Antiamerikanismus, antisemitische Karikaturen und Vergleiche der israelischen Politik mit der Nazi-Herrschaft gehören weltweit zum guten (linken) Ton.&lt;/span&gt; &lt;a href="http://jungle-world.com/artikel/2011/30/43663.html"&gt;(Thorsten Mense, Jungle World Nr. 30/2011)&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-margin-bottom-alt: auto; mso-margin-top-alt: auto; text-autospace: none;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4602697987626583882-667203329051408576?l=uristagebuchausisrael.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/feeds/667203329051408576/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4602697987626583882&amp;postID=667203329051408576' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/667203329051408576'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/667203329051408576'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/2011/08/kleinigkeiten.html' title='Kleinigkeiten'/><author><name>Uris Tagebuch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17005420012546414037</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_eqI5BHZ81sY/R7GDnWQkPrI/AAAAAAAAAFY/0ubnxWFEJs4/S220/Uri.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4602697987626583882.post-5801359390959546722</id><published>2011-08-02T18:33:00.003+03:00</published><updated>2011-08-02T20:21:24.084+03:00</updated><title type='text'>Wieder zwei Kommentare</title><content type='html'>&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;b&gt;Tarek Fatah&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Ich möchte euch eine Rede nicht vorenthalten, die von &lt;a href="http://www.livestream.com/ideacity/video?clipId=flv_fd017d81-dc18-42cc-821a-18b86fdea840"&gt;Tarek Fatah&lt;/a&gt;, einem kanadischen Muslim mit Mut, einem Muslim, wie er tatsächlich nur ausserhalb der muslimischen Welt zu finden ist, gehalten wird.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;b&gt;Tahrirplatz v. Rothschild Boulevard&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Es wird in den Medien wiederholt der Vergleich zwischen den ägyptischen Demonstrationen am Tahrirplatz in Kairo und der Zeltstadt am Tel Aviver Rothschild Boulevard und den Demonstrationen in Tel Aviv und dann auch in anderen Städten Israels gezogen. Der Vergleich hinkt ganz gewaltig. In Kairo gab es Hunderte von Toten, die Polizei griff mit enormer Brutalität ein. In Tel Aviv and in den anderen israelischen Städten findet eine Art Blumenrevolution statt, die Polizei greift nur dann ein, wenn der Verkehr blockiert wird. Das ist das eine. Das andere und wichtigere ist die Tatsache, dass auf dem Tahrirplatz über eine Million Menschen demonstrierten und ausser dem Ruf nach „Freiheit“, „Arbeitsplätzen“ „weg mit Mubarak“, nicht in der Lage waren und sind, Ziele zu definieren. Von demokratischen Grundsätzen war nie die Rede, den Aegyptern sind diese nicht sehr bekannt. Den Mubarak wurden sie los, jedoch abgelöst durch eine Militärjunta, die voraussichtlich den Islamisten der Muslimbrüder Platz machen wird. Dann wird es den christlichen Kopten wohl noch aggressiver an den Kragen gehen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Anders in Israel. Die Proteste wurden durch den Mangel an preiswerten Wohnungen für junge Familien ausgelöst, weitete sich aber schnell auf weitere Themen aus. Inzwischen wurde durch die Demonstranten, mit Hilfe hinzugezogener Oekonomen und anderer Fachleuten eine beeindruckende Liste politisch-wirtschaftlicher Prioritäten erstellt, die in Israel eine politische Revolution auslösen kann und hoffentlich auch wird. Im heutigen Haaretz werden folgende vier Themen vorgestellt:&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;ul style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;" type="disc"&gt;&lt;li class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Wohnraum: mehr öffentlicher Wohnraum, Mietkostenkontrolle,      mehr kostengünstige Wohnungen.&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Soziales: Anheben des gesetzlichen Minimallohnes,      Lohnerhöhung für die Polizei (schon geschehen – 2000 NS kriegt jeder      Polizist mehr), Feuerwehrleute und Sozialarbeiter. (Wo sind die      Volksschullehrer, Krankenschwestern etc.?)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Erziehung: freie Schulen ab dem Alter von drei      Monaten (damit auch Mütter ausser Haus arbeiten können), Anpassung der      Klassengrösse an OECD Normen. Es gibt auch schon den Ruf, die schleichende      Privatisierung des Schulsystems zu beenden, um soziale Ungleichheiten      abzuschaffen. (Private Schulen sind das Resultat des kollabierenden      Schulsystems, einst eines der besten der der Welt).&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Gesundheit: mehr Personal, mehr Betten und      Ausrüstung gemäss OECD Normen.&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Ich nehme an, dass diese Liste nicht endgültig ist, denn sie enthält unter anderem (noch) nicht die Themen Steuersenkung für den Mittelstand, Einsparungen der Schekelmilliarden an parasitäre Parallelgesellschaften und die Siedler der besetzten Gebiete. Auch vermisse ich den Ruf zum Verbot der Wirtschaftskartelle, die eine der Hauptgründe für die unglaubliche Teuerung der letzten Jahre ist. Es ist, als sei wirtschaftliche Konkurrenz in Israel verboten. Diese revolutionären Themen erklären denn auch den Widerstand, wenn bisher noch zögerlich, ultraorthodoxer Kreise und rechtsextremistischer Siedler gegen diese neue soziale Bewegung des israelischen Mittelstandes.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Wie ich hatten viele Israelis am Einsatzwillen der israelischen Mittelklasse, die eigentlich den irre gelaufenen Staat nicht nur finanziell tragen, aber bisher ihren Mund kaum in eigener Sache aufgemacht und protestiert haben, gezweifelt. Es geht hier nicht allein um Wohnkosten, sondern um Werte und Prioritäten israelischer Politik, die in den letzten dreissig Jahren ins Irre gelaufen sind. Jetzt werden sie, so ist zu hoffen, neu geordnet, sodass sie der Priorität der Werte eines demokratischen Staatswesens wieder entsprechen. Prioritäten, wie die Eindämmung des auf wenige Familien bezogenen „schweinischen“ Kapitalismus, der vielleicht zum israelischen Wirtschaftswunder beitrug, von dem jedoch der durchschnittliche Arbeitsnehmer wenig profitiert. Die Teuerungsrate und Preispolitik ist den Durchschnittseinkommen schon lange davon gezogen. Rund fünfzig Prozent israelischer Lohnempfänger erhalten gerade noch den gesetzlichen Minimallohn, einige nicht einmal den.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Auf jeden Fall bin ich stolz, dass das anständige Israel aus seinem Tiefschlaf erwacht ist und beginnt sich dem Charakter seines Landes zu widmen, einem Charakter, der sich in den letzten dreissig Jahren verschlechtert hat. Grund dazu ist bestimmt die übertriebene Privatisierung der Wirtschaft, mit der gemeinschaftlich erarbeitete Teile der Wirtschaft an Tycoone verscherbelt wurde, ähnlich dem Aufstieg der russischen Oligarchen zur Zeit Jelzins. Ich finde noch immer, dass europäische soziale Marktwirtschaft auch für Israel die geeignete Wirtschaftsform ist, doch wenn sie nach Schweinestall zu stinken beginnt, ist die Grenze zu oben erwähntem schweinischen Kapitalismus, in dem nur ganz wenige die Fäden in den Händen halten, überschritten. Die gegenwärtige Regierung, die all das nicht interessiert, doch jetzt aus Gründen ihrer eigenen Besitzstandwahrung (die Regierungsstühle), sich damit befassen muss, gehört eigentlich gestürzt. Doch das ist inzwischen noch ein Tagtraum. Man muss Nethanyahu zugute halten als Finanzminister viel für die israelische Wirtschaft getan zu haben. Aber heute ist diese zu einem Monster in den Händen weniger geworden, ein Monster, das gezähmt werden muss, sonst werden wir wirklich ein Israel haben, für das einzusetzen sich nicht mehr lohnt.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4602697987626583882-5801359390959546722?l=uristagebuchausisrael.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/feeds/5801359390959546722/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4602697987626583882&amp;postID=5801359390959546722' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/5801359390959546722'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/5801359390959546722'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/2011/08/wieder-zwei-kommentare.html' title='Wieder zwei Kommentare'/><author><name>Uris Tagebuch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17005420012546414037</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_eqI5BHZ81sY/R7GDnWQkPrI/AAAAAAAAAFY/0ubnxWFEJs4/S220/Uri.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4602697987626583882.post-2581306996220178257</id><published>2011-07-31T19:05:00.005+03:00</published><updated>2011-07-31T19:12:05.842+03:00</updated><title type='text'>Gastbeitrag</title><content type='html'>&lt;span style="font-size: large;"&gt;Roger Guth ist einer meiner besten Freunde. Gar nicht immer ist er mit meiner Sicht der Dinge einverstanden, er hat seine eigene, die er gegen jeden Einspruch verteidigt. Ich habe ihm vorgeschlagen seinen Widerspruch gegen meinen Tagebucheintrag vom 19.7.2011 „Der Poll“ in Uris Tagebuch ohne jegliche Änderung zu veröffentlichen. Hier ist er:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="color: blue;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;b&gt;Gallup-Gallop&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Von Roger Guth, Kfar Saba&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;"Der Poll" stand über einem Artikel wegen einer weisen Umfrage zum Nahost-Konflikt, der dann aber bald Sorgen wegen schwarzer Religionstraditionen beschrieb. Das führte mich zur Biographie des Dr. George Gallup. Er war es doch, der vor mehr als 75 Jahren begann die systematische Erforschung der Volksmeinung populär zu machen. Heute folgt eine Umfrage der andern und so sagte ich mir: Warum soll ich nicht auch einmal das Prinzip der Meinungs-Erforschung anwenden, wenn auch nur in virtueller Art,  allerdings basierend auf Schätzungen als Folge eigener Erfahrung? Wegen des relativ rasch verfügbaren Resultats könnte man dieses System vielleicht Gallup-Gallop nennen. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Also nehmen wir einmal an, das Verhalten von Menschen aus dem grünen, braunen oder schwarzen Sektor erzeuge manchen wesentlichen Widerspruch. Schreibgewandte Mitmenschen begannen daher in Zeitungen oder auch im Internet Artikel zu publizieren, die nicht nur Unmut und Sorge manifestierten, sondern auch wegen der Hoffnung entstanden, die Politiker mögen so zu Verbesserungen veranlasst werden. In der Tat führten die Zusammenfassungen von so viel Negativem auch zu mancher Diskussion am Stammtisch, innerhalb der Familie, in Pausen von Arbeit und Sport und sonst noch da und dort. Aber das war's dann.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Sicher ist, dass einerseits die Politiker von Drucksachen, Internet – Emails und anderen Informationen derart  gewaltig überschwemmt werden, dass ihnen nur noch wenig Zeit dafür übrig bleibt, um Kommentare der Medien sorgfältig zu lesen.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Anderseits sagten sich einige Bürger ab und zu, Kritik und Darstellung von Negativem sei wohl wichtig, aber nicht ausreichend für fortschrittliches Tun. Das führte zur Idee mit positivem Handeln den negativen Erscheinungen Einhalt zu bieten und ganz allgemein zu Verbesserungen zu sorgen. So gelangten manche eben mit positiven Vorschlägen für den Fortschritt direkt an Mitglieder der zuständigen Parlamente, an Minister oder Sachbearbeiter in Ministerien, manchmal auch an führende Angehörige von Parteien. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Hier folgen nun die Resultate der virtuellen Meinungserforschung zur Frage: Wie hoch ist der Anteil von erzeugten wesentlichen Verbesserungen durch Interventionen von Bürgern? Die von mir eingesetzten Werte lauten:&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;b&gt;Für Variante A&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;a.- Sichtbar gewordene Verbesserungen, erzeugt durch Publizierung negativer Ereignisse&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Erfolge 20 % - Blindgänger 80 %&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;b.- Sichtbar gewordene Verbesserungen, durch positive persönliche Vorschläge an Politiker &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Erfolge 45 % - Blindgänger 55 %&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Für Variante B&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;a.- Sichtbar gewordene Verbesserungen, erzeugt durch Publizierung negativer Ereignisse             &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Erfolge 20 % - Blindgänger 80 %.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;b.- Sichtbar gewordene Verbesserungen, durch positive persönliche Vorschläge an Politiker,    &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;vorgetragen unter Beizug einer Gruppe von gleichgesinnten Mitbürgern oder einer schon&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;bestehende Organisation für Verbesserungen, z. B. auf dem Gebiete der Demokratie, &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;dem Gesundheitswesen, sozialer Fürsorge, der Verkehrssicherheit, dem Unfallschutz, &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Naturschutz oder Beizug einer Partei, etc.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Erfolge 65 % - Blindgänger 35 %.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Das sind doch klare und eindeutige Hinweise zum optimalen Einsatz von Energie im Felde der Politik. Ich aber frage: Was wäre denn, eine teure, genaue Volksbefragung ergäbe Abweichungen von meiner Schätzung von ein paar wenigen Prozenten? Diese auf Grund persönlicher Erfahrungen festgehaltenen Werte dürften doch ein nützlicher Hinweis auf meine Beteuerung sein, positives Handeln basierend auf kritischen Betrachtungen sei erfolgreicher als fast ununterbrochene Publizierungen negativer Ereignisse. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Zur echten Demokratie gehört, dass sozusagen jedermann hilft für Verbesserungen zu sorgen, also auch mit persönlichen Interventionen. Aber für optimale Ergebnisse sollten die Bürger die Probleme aus angemessener Distanz betrachten, möglichst alle beeinflussenden Kräfte berücksichtigen, vorausschauend denken und die weltweiten Problemen nicht zu übersehen oder zu verniedlichen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Übrigens, in diesem Sinne las man soeben von Carl Miville, dem ehemaligen Basler Ständerat und Präsidenten der Basler Gesellschaft Schweiz-Israel, anlässlich seines 90. Geburtstages:&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;'Im Gespräch mit der Basler Zeitung beklagt Miville die aktuelle «Zeit der Polarisierung», in der die eigenen Interessen einfach durchgesetzt werden und mehr an die Wahlen als an die Lösung von Problemen gedacht werde. «Das gefällt mir nicht.» ' &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4602697987626583882-2581306996220178257?l=uristagebuchausisrael.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/feeds/2581306996220178257/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4602697987626583882&amp;postID=2581306996220178257' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/2581306996220178257'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/2581306996220178257'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/2011/07/gallup-gallop-gastbeitrag.html' title='Gastbeitrag'/><author><name>Uris Tagebuch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17005420012546414037</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_eqI5BHZ81sY/R7GDnWQkPrI/AAAAAAAAAFY/0ubnxWFEJs4/S220/Uri.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4602697987626583882.post-1028953720098074727</id><published>2011-07-30T12:15:00.004+03:00</published><updated>2011-08-06T11:10:24.034+03:00</updated><title type='text'>Zwei Kommentare</title><content type='html'>&lt;div class="MsoNormal" style="mso-margin-bottom-alt: auto; mso-margin-top-alt: auto;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;b&gt;Israel streikt&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Immer wieder habe ich mich darüber ausgelassen, wie der Durchschnittsisraeli sich kaum darum kümmert, wie wenig und wie fahrlässig die Regierung sich mit Sozialem abgibt. Seit Ben Gurion brachten israelische Ministerpräsidenten die Ausrede vor, sie hätten für Innenpolitisches keine Zeit, denn die Sicherheitsprobleme des Landes halte sie vierundzwanzig Stunden im Tag auf Trab. Während den ersten zwei oder drei Jahrzehnten seines Bestehens war diese Ausrede vielleicht begründet – heute ist sie es nicht. Denn noch nie war Israel vor seinen externen Feinden sicherer und noch nie war Israel intern so gefährdet wie heute.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Schuld daran sind Israels Wähler. Seit Ende der siebziger Jahre, als die Macht der Arbeitspartei (damals Mapai), ihrer sozialistischen Koalitionspartner und der israelische Wohlstandstaat der Gründergenerationen sukzessive einem bisher in Israel wenig bekannten Neoliberalismus Platz machte, verloren linke sozial denkende Parteien ihren Einfluss und sind heute fast völlig sprachlos. Links und Rechts definiert sich ausschliesslich durch den jeweiligen Grad eines rückwärtsgewandten Nationalismus. Heute hat Israel eine höchst erfolgreiche Wirtschaft, der jedoch seinen Bürgern wenig Gewinn bringt, was besonders den Mittelstand schädigt. Die Preise steigen – praktisch in allem, sei es Hüttenkäse, Benzin oder Wohnungen. Die Einkommen halten mit den Preisen nicht mit. Nun demonstrieren die Bürger, vor allem der Mittelstand, also jene die die Bürgerlasten tragen, Steuern zahlen (und damit hunderttausende gottesgläubige Parasiten aushalten, so wie ein französischer Politiker seine Mätresse), die Armeedienst leisten und den Fortschritt israelischer Wissenschaft und Technologien zu verantworten haben, um nur einige Beispiele zu nennen. Jetzt haben sie, für Israel ein Novum, entdeckt, dass Staat sie nicht als Leistungsträger von Israels wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Erfolgen anerkennt, sondern sie vor allem als Milchkuh nutzt, um seine zur Zeit völlig verquerte Politik zu finanzieren. Streiks breiten sich aus – für Wohnraum, für die Anerkennung israelischer Ärzte und vor allem für das Sanieren des völlig vernachlässigten Gesundheitswesens und gegen die unkontrollierte Teuerung. Nethanyahu schwitzt und lügt, hat aber bisher noch keine eigene Initiative demonstriert, sich für einmal den Nöten seines Volkes zu widmen, mit Ausnahme jener, die im benachbarten Ausland jenseits der grünen Linie wohnen. Viele hoffen, dass die Regierung kollabieren wird, doch habe ich mit Hinblick auf die Regierungskoalition wenig Hoffnung darauf. Neuwahlen sind die einzige Möglichkeit sozial verantwortungsbewusste Politiker ans Ruder zu bringen. Warten wir ab.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;b&gt;Norwegen&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Der vierundneunzigfache Massenmord in Norwegen beschäftigt die Medien. Für einmal waren es nicht Islamisten, sondern ein durchgedrehter Rechtsradikaler, der Muslime und andere Fremde hasst, etwas gegen Multikulturalismus hat und das Abendland retten will. Die Opferzahl dieser grauenvollen Tat übersteigt die durchschnittliche Erfolgsrate der Terroristen islamistischer Couleur, die bestimmt vor Neid erblasst sind. Ich denke es besteht tatsächlich die Gefahr von sogenannten Copy Cat Tätern, die diese schreckliche Tat nachahmen könnten. Es versteht sich von selbst, dass diese in den Medien auf verschiedenste Weise kommentiert wird. Etwa:&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;ul style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;" type="disc"&gt;&lt;li class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Glenn Beck, ultrarechter Kommentator und Freund Israels aus Amerika      vergleicht die ermordeten Jugendlichen mit der Hitlerjugend – denn sie      gehörten der Jugendbewegung der Sozialdemokratischen Partei an. Beck hat      keinerlei Ahnung was sozial oder Sozialismus bedeutet, scheint beides zu      hassen und hat &amp;nbsp;eine grosse      Gefolgschaft in den USA und heute leider auch in Israel. Zwar finde ich es      schön, dass Beck Israel aktiv stützt, aber etwas in seiner Motivation dazu      kann nicht stimmen. Sowenig wie die Motivation Israel unterstützender extremistischer      Evangelikaler.&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&amp;nbsp;&lt;/ul&gt;&lt;ul style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;" type="disc"&gt;&lt;li class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Auf der anderen Seite fallen „Israelkritiker“ über Realisten wie      &lt;a href="http://www.stern.de/panorama/broder-und-das-breivik-manifest-man-braucht-einen-suendenbock-1710964.html"&gt;Henryk M. Broder her&lt;/a&gt;.      Er und seinesgleichen seien schuld, weil der norwegische Mörder ihn in      seinem famosen &lt;a href="http://www.blogger.com/Downloads/Oslo_Attentaeter_manifest.pdf"&gt;Manifest&lt;/a&gt;      einige Male erwähnt habe – obwohl eben dieses Manifest vor impliziertem Judenhass      trieft, auch wenn Breivik Israel und seine Juden als Verbündete in seinem      Kampf für ein rassistisch reines Europa angibt. Welche Juden haben ihm so      was zugesagt? Vielleicht der unappetitliche &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=cNQSV3BBtZ4"&gt;Dr. Norman Finkelstein&lt;/a&gt;, Paragon der Zunft selbsthassender Juden? Das Manifest ist eine riesige      Sammlung von Artikeln vieler islamkritischer und auch anderer Autoren,      Broder ist nur einer von sehr vielen. Seitenweise wird islamische      Geschichte wiedergekäut, christliche Kriege gegen den Islam seit dem      Mittelalter besprochen – ein Sammelsurium seitenlanger Zitate und      Anleitungen, deren Höhepunkt Rezepte zur Bombenherstellung sind.&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&amp;nbsp;&lt;/ul&gt;&lt;ul style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;" type="disc"&gt;&lt;li class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Der norwegische Massenmord an fast hundert Menschen ist grauenhaft.      Ein Relativieren mit den Opfern islamistischer Fanatiker ist trotzdem nicht      statthaft, auch wenn besonders arge Israelkritiker gerade das versuchen      und über Israelsympathisanten herfallen. Mord ist Mord, eine Buchhaltung      darüber zu führen ist fast so entsetzlich wie die Tat selbst. Nicht      umsonst heisst es „les extrêmes se touchent“, ein Ausdruck, der sich      besonders in der Motivation linker und rechter Extremisten bestätigt, die ähnlich      blindem Hass frönen, einem Hass der sie verbindet und motiviert. Genau so      wenig wie für den Massenmord in Norwegen darf es Ausreden, ja ein wohlwollendes      Verstehen ähnlicher Taten islamistischer und palästinensischer Extremisten      (die Grenzen sind fliessend) geben, wie es sogar in jüdischen Reihen      vorkommt. Finkelstein oder, um in der Schweiz zu bleiben, die mehr als kuriosen      „Jüdinnen und Juden für einen gerechten Frieden in Palästina“, die gerade      eine Unterschriftensammlung zur Förderung von Israels Untergang eröffnet      haben. Erfreulicherweise haben sich schon fast 0,5 Prozent der Schweizer      Juden eingetragen. Ein ungeheurer Erfolg!&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4602697987626583882-1028953720098074727?l=uristagebuchausisrael.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/feeds/1028953720098074727/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4602697987626583882&amp;postID=1028953720098074727' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/1028953720098074727'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/1028953720098074727'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/2011/07/zwei-kommentare.html' title='Zwei Kommentare'/><author><name>Uris Tagebuch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17005420012546414037</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_eqI5BHZ81sY/R7GDnWQkPrI/AAAAAAAAAFY/0ubnxWFEJs4/S220/Uri.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4602697987626583882.post-1521551882692305333</id><published>2011-07-19T21:24:00.010+03:00</published><updated>2011-08-02T20:36:03.582+03:00</updated><title type='text'>Der Poll</title><content type='html'>&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;i&gt;Dieser Artikel ist auch im "&lt;a href="http://journal21.ch/zweierlei-bedrohungen-f%C3%BCr-israel"&gt;Journal21&lt;/a&gt;" in leicht abgeänderter Form zu finden.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Im Blog „Lisas Welt“ erschien heute früh ein Bericht mit Einzelheiten zu einer Umfrage unter den Palästinensern der besetzten Gebiete mit dem Titel &lt;a href="https://mail.google.com/mail/?ui=2&amp;amp;ik=abc1a20cbe&amp;amp;view=pt&amp;amp;search=inbox&amp;amp;th=1313eeaac1ccff4e"&gt;„In Treue fest“&lt;/a&gt;. Trotz dem Link möchte ich hier die Resultate vorweg bringen (Quelle: Lisas Welt), denn sie sollten auch dem letzten Gutmenschen einen gewissen Eindruck vermitteln und ihn über seinen verquerten Einsatz zum Nachdenken bringen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;• 61 Prozent der Palästinenser lehnen eine Zweistaatenlösung, wie sie Barack Obama kürzlich angeregt hat, ab; lediglich 34 Prozent sind mit dem Vorschlag des amerikanischen Präsidenten einverstanden.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;• 66 Prozent sind der Ansicht, dass es das eigentliche Ziel der Palästinenser sein müsse, mit einer Zweistaatenlösung zu beginnen, dann aber dazu überzugehen, einen einzigen, ausschließlich palästinensischen Staat zu schaffen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;• 64 Prozent begrüßen Mahmud Abbas’ Vorhaben, vor der Uno einseitig einen palästinensischen Staat auszurufen (57 Prozent sind es in der Westbank, 79 Prozent im Gazastreifen).&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;• 92 Prozent sprechen sich dafür aus, dass Jerusalem ausschließlich die Hauptstadt eines Staates Palästina sein soll. Ein Prozent findet, es möge nur die Kapitale Israels sein, drei Prozent sähen es gerne als Hauptstadt beider Staaten, und vier Prozent möchten, dass Jerusalem eine neutrale, internationale Stadt wird.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;• 72 Prozent glauben, dass es keine mehrtausendjährige jüdische Geschichte in Jerusalem gibt.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;• 62 Prozent befürworten es, israelische Soldaten zu entführen und als Geiseln zu nehmen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;• 53 Prozent halten es für eine gute Idee, palästinensischen Schülern antijüdische Hasslieder beizubringen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;• 73 Prozent stimmen mit einem auch in der Charta der Hamas zu findenden Hadith überein, in dem es heißt: „Die Zeit wird nicht anbrechen, bevor nicht die Muslime die Juden bekämpfen und sie töten; bevor sich nicht die Juden hinter Felsen und Bäumen verstecken, welche ausrufen: Oh Muslim! Da ist ein Jude, der sich hinter mir versteckt; komm und töte ihn!“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;• 80 Prozent schließen sich einem weiteren Auszug aus der &lt;a href="http://usahm.info/Dokumente/Hamasdeu.htm"&gt;Charta der Hamas&lt;/a&gt; an, demzufolge es der Bataillone aus der arabischen und islamischen Welt bedarf, um die Juden zu besiegen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Das Eine&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Was sagt uns das? Es sagt uns, dass wir Friedensfreunde einen Einbahnzug fahren, ohne wirkliche Partner für einen gemeinsamen Frieden. Das gilt auch für all jene wie ich, die an die Zweistaatenlösung glauben, diese als fairste aller Lösungen betrachten, die Juden und Arabern Frieden bringen soll. Es erklärt aber auch, warum die palästinensische Erziehung zum Judenhass ununterbrochen fortschreitet, denn hier sehen wir das Resultat. Gerade das wäre doch ein wunderbares Thema für freundliche Gutmenschen, diesen Teil hitlerschen Erbes des Islamismus kristallklar zu erkennen. Dieses Erbe ist im Bild in Lisas Artikel von diesen durch den strammen Nazigruss bestätigt (Lisa nennt diese nette Geste ironisch „freundliches Winken“).&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Ich denke, dass die im Schneckentempo, vielleicht sogar im Tempo Null, Fortschritte in den, zur Zeit überhaupt nicht stattfindenden Verhandlungen zwischen den Palästinensern und Israel, grossenteils auf dem Misstrauen der israelischen Bevölkerung gegenüber den Palästinensern und seinen Führungsmannschaften beruhen. Einem Misstrauen, das von Politikern beider Seiten gnadenlos gefördert wird. Ich verstehe nun auch besser den Hass der Westbank-Palästinenser auf unsere israelischen Araber, so wie er mir wiederholt von arabisch-israelischen Freunden berichtet wird. Einem Hass, der nicht nur auf dem Neid auf ihre israelischen demokratischen freiheitlichen Bürger- und Sozialrechte beruht, sondern inzwischen zu einer Ideologie geworden ist, die dieses jüdische Misstrauen vielen bestätigt.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Motivation&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Wie bei allem ist es Motivation für eigene Entscheidungen und Taten, die ausschlaggebend ist. Man kann das Richtige tun, aber wenn die Motivation dazu nicht die dem nicht entspricht, halten solche Entscheidungen auf die Länge nicht. Dies ist für Palästinasympathisanten nicht ersichtlich oder wird willentlich übersehen, wie die dokumentierte Tatsache, dass palästinensische Politiker in Arabisch wesentlich anderes und meist gar nichts friedliches sagen, als das Versöhnliche, das sie in englischer Sprache von sich geben.  Wenn der palästinensische Friedenswunsch nicht aus der entsprechenden Motivation des Wunsches zu wirklichem Frieden und freiheitlichem Nebeneinanderleben mit Israel kommt und den Judenhass hinter sich lässt, wird dieses Misstrauen der jüdischen (und auch vieler israelischen Araber, die es nur nicht wagen auszusprechen) weiterhin geben und wachsen. Auch wenn gegenwärtig die israelische Regierungsmacht in den Händen nationalistischer und ultra-orthodoxer Juden ist, deren Motivation sich auf biblische und geschichtliche Argumente stützt ohne auch nur den Versuch zu machen wirkliches israelisches Sicherheitsdenken vorzuschieben.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Das Andere&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Trotzdem frage ich mich, ob es nicht auch eine andere Seite gibt. Kann es wirklich sein, dass ein ganzes Volk einem Judenhass frönt, der von einem anderen Planeten zu stammen scheint. Ein enger Freund ist gelegentlich geschäftlich in der Westbank. Seine Geschäfte sind mit palästinensischen Firmen in Hebron und Ramallah. Er erzählte, wie modern, sauber und effizient die dortigen Fabriken sind und wie ihre Produkte auch in Israel zu wettbewerbsfähigen Preisen verkauft werden. Er findet seine palästinensischen Geschäftspartner seien dieselben Menschen wie in Israel. Sie wollen ihre Firma zum Erfolg führen, die palästinensische Wirtschaft weiter entwickeln, Arbeitsplätze und Wohlstand schaffen und finden die palästinensische Politik des Alles oder Nichts gegenüber Israel bedrohe die wachsende palästinensische Wirtschaft und deren Erfolge. Vielleicht denken Wirtschaftsführer in den besetzten Gebieten anderes, als das, was die Resultate obiger Umfrage zeigt, die eher von einer landesweiten Hirnwäsche der Palästinenser zeugt. Die Scheu, offiziell anderes als die offizielle Linie einzuhalten, könnte ebenso bei diesem Poll den Ausschlag gegeben haben, die das palästinensische Business hindert, ihre Vertreter offen gegen Gewalt und für Frieden aussprechen zu lassen. Nicht nur die Angst, diese offizielle Linie nicht einzuhalten, sondern auch innerpalästinensischer Terror hat Anteil an dieser Situation.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Ein Zitat aus eigener Feder&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Meine Sorge, die als Fussnote in all meinen E-Mails steht, gilt heute mehr als je:&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;div style="color: blue;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;„Wir wollen nicht eines Tages aufwachen und einen Staat Israel vorfinden, für den einzusetzen sich nicht mehr lohnt".&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Das hat wenig mit der von arabischer Seite bestehenden Bedrohung zu tun. Bestimmt nicht kurz- und mittelfristig. Doch welcher liberale demokratische Freiheiten liebende Jude möchte in einem Land leben, in dem extremer Nationalismus und rassistischer Hass herrschen und die freiheitliche Demokratie bedrohen. Dazu kommt die ultraorthodoxe Welt, deren einzige Sorge die Durchsetzung mittelalterlicher Religionstraditionen - oder was sie dafür halten - ist, mit denen sie jedermanns tägliches  Leben zu einem wesentlichen Teil bestimmen. Noch kann Israel das ändern, auch wenn sich die Welt der überfrommen Orthodoxie vermehrt, als gäbe es noch kein Fernsehen, das man als Abwechslung sehen könnte. Der Gedanke ist nicht von der Hand zu weisen, dass Fernsehen gerade in diesen Kreisen rabbinisch verboten ist, weil es die dazu notwendige Zeit zu fortpflanzenden Tätigkeiten verknappen könnte.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Die wirkliche Gefahr&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Langfristig hingegen gilt: sollte sich Israel von einem säkularen in einen theokratischen, rückwärtsgewandten Staat verwandeln, in dem demokratisches Leben sukzessiv verschwindet – erste Gesetze dieser Art sind in der Knesset in diesen Wochen angenommen worden (mein Tagebucheintrag vom 13.7.2011) – wird das viele Bürger zur Auswanderung veranlassen, denn sie wollen ihre Freiheiten nicht verlieren. Dann würde die westliche Welt grosse Mengen talentierter und kreativer neuer Bürger gewinnen, deren Fehlen in Israel verheerende Folgen für das Land haben würde. Ohne Freiheit und Kreativität geht nichts in der Wirtschaft und in den Hochschulen, die Armee würde in die Hände extremistischer rechtsextremer Ideologen fallen. Der Prozentsatz nicht arbeitender Bürger (z.B. lebenslanges Jeshivastudium) würde weiter steigen. Die Weigerung der Ultraorthodoxie dem israelischen BSP und der Last nationaler Verteidigung beizutragen hat katastrophalere werdende Folgen, sind es doch eben die oben erwähnten arbeitsamen und kreativen Bürger, deren Zahl weiter abnehmen wird.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Leider ist die Realität in Israel so, dass es einer Notsituation bedarf um staatsbewusste Bürger zu aktivieren. Jedes Mal, wenn eine solche ausbricht, z.B. im Falle eines Kriegsausbruchs wie 1967 und 1973, strömen Israelis (auch viele, die sich Ausland befinden) zu den Waffen und tun ihre Pflicht. In ruhigen Zeiten, sind sie so mit sich selbst beschäftigt, dass sie nur der wirtschaftliche Aspekt ihres Lebens interessiert. Für anderes sind sie zu müde, haben keine Zeit oder sagen (ganz wie viele Bürger der Schweiz), dass die Politiker sowieso tun, was sie wollen. Das mag sein, stimmt aber nur bis zu einem gewissen Punkt. Vor kurzen haben Bürgerproteste gezeigt, dass sich die Regierung davon beeinflussen lässt, auch wenn es in diesem Fall nur um Hüttenkäse ging. Statt Hüttenkäse sollte auch gegen den Parasitismus der Ultrareligiösen und gegen faschistische Tendenzen in der Politik öffentlich protestiert werden. Auf die Länge reicht das Oberste Gericht nicht aus, die heute noch lebendige Demokratie des Landes zu retten – seine Bürger müssen sich endlich selbst bemühen. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4602697987626583882-1521551882692305333?l=uristagebuchausisrael.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/feeds/1521551882692305333/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4602697987626583882&amp;postID=1521551882692305333' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/1521551882692305333'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/1521551882692305333'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/2011/07/der-poll.html' title='Der Poll'/><author><name>Uris Tagebuch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17005420012546414037</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_eqI5BHZ81sY/R7GDnWQkPrI/AAAAAAAAAFY/0ubnxWFEJs4/S220/Uri.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4602697987626583882.post-3822627870891539620</id><published>2011-07-16T13:57:00.007+03:00</published><updated>2011-07-16T20:23:56.251+03:00</updated><title type='text'>Kosher Food!</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-iOipFj2MtQE/TiFt9-r29uI/AAAAAAAAF8c/md3YNIASyXQ/s1600/Sonntagszeitung+3.7.11+-+kosher+food.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="640" src="http://4.bp.blogspot.com/-iOipFj2MtQE/TiFt9-r29uI/AAAAAAAAF8c/md3YNIASyXQ/s640/Sonntagszeitung+3.7.11+-+kosher+food.jpg" width="566" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Obenstehender Artikel von Peter Schneider erschien in der Sonntags-Zeitung vom 3.7.2011. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Mir ist nicht klar, ob ich darüber weinen oder lachen soll, doch tendiere ich eher zu letzterem. Ein gewisses Problem habe ich mit dem einleitenden Satz, in dem Peter Schneider einen Vergleich mit dem Kauf von Blutdiamanten aus Sierra Leone oder Mäntel aus toten Robbenbabies anstellt, obwohl ich mir nicht recht vorstellen kann, wer einen Mantel aus lebenden Robbenbabies kaufen würde – aber vielleicht war gerade das ironisch gemeint. Ob der „Gschtampfte Jud“ (ein uralter antisemitischer aber noch immer populärer Begriff aus dem Wörterbuch der Schweizer Armee, der mir aus meiner Schweizer Rekrutenschule in 1956 noch in&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Erinnerung ist) ironisch oder antisemitisch gemeint? Wir Juden sind mit gutem Grund empfindlich für solche Wörter, unser jüdischer Humor, auf den wir stolz sind, lässt uns gelegentlich im Stich. Doch die Begriffskombinationen aus mehr oder weniger geographischen Begriffen und Fantasieprodukten sind wirklich originell.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Ich frage mich: will Peter Schneider die im Artikel aufgelisteten Israel- und Judenhasser auf die Schippe nehmen - was nahe liegt – oder will er sie unterstützen, nach dem alten Nazimotto „kauft nicht bei Juden“, dem heute von den grünbraunen Suppenkaspern wieder erweckten Slogan. Lassen wir die Frage offen. Ich kenne Peter Schneider nicht – soll jeder aus dessen kleiner Satire herauslesen, was ihm passt!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4602697987626583882-3822627870891539620?l=uristagebuchausisrael.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/feeds/3822627870891539620/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4602697987626583882&amp;postID=3822627870891539620' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/3822627870891539620'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/3822627870891539620'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/2011/07/kosher-food.html' title='Kosher Food!'/><author><name>Uris Tagebuch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17005420012546414037</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_eqI5BHZ81sY/R7GDnWQkPrI/AAAAAAAAAFY/0ubnxWFEJs4/S220/Uri.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-iOipFj2MtQE/TiFt9-r29uI/AAAAAAAAF8c/md3YNIASyXQ/s72-c/Sonntagszeitung+3.7.11+-+kosher+food.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4602697987626583882.post-4746970685950277741</id><published>2011-07-13T20:09:00.010+03:00</published><updated>2011-07-19T12:22:59.654+03:00</updated><title type='text'>Albträume</title><content type='html'>&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Rechtsextremistische Gesetze und Gesetzesvorlagen fliegen uns Israelis um die Ohren. In unseren Nachbarländern, bisher undemokratisch bis ins Innerste, regt sich der Geist der Freiheit und Demokratie – was immer diese arabischen Völker darunter verstehen wollen, sie drücken sich momentan frei aus und opfern für dieses Recht auch ihr Leben. Unabhängig vom Erfolg dieser Bewegung nach Demokratie erkämpfen sich Syrer, Libyer, Ägypter, Bahrainer und Tunesier die Freiheit, ihre Meinung frei und gefahrlos auszudrücken.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;In Israel geschieht dieser Tage das genaue Gegenteil. Angelehnt an den Titel von Thilo Sarrazins Buch, könnte man sagen „Israel schafft sich ab“, wenn auch in einem anderen Zusammenhang. Gestern wurde in der Knesset das Gesetz angenommen, das den Vorschlag eines Boykotts der besetzten Gebiete, auch innerhalb Israels, seiner Produkte, Universitäten und Kultur unter Strafe stellt. Jeder, der einen dahingehenden Vorschlag macht oder vielleicht auch laut daran denkt, soll bestraft werden. Das ist der Beginn eines Abrutschens in staatlichen Meinungsterror, einem faschistischen Gesetz, das die bisher auch von mir vertretene Überzeugung, Israel sei eine höchst demokratische Insel in einem arabischen Meer totalitären Terrors, als überholt zeigt. Israel hat sich damit auf den schlüpfrigen Weg in eine von faschistoiden Siedlern, Supernationalisten und von der Ultraorthodoxie verstärkte Minderheit gleiten lassen, die die Regierung beherrscht und ihr sagt wo es durchgeht. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Schon geht es weiter. Das nächste Gesetz in Vorbereitung ist das Recht politisch links stehende Organisationen, wie die Finanzierung von Menschenrechts- und Friedensgruppen, durch Knessetmitglieder untersuchen zu lassen. Soeben ist zu erfahren, die Idee Mitglieder des Obersten Gerichts durch Knessetkommissionen politisch zu durchleuchten, so wie es in den USA gebräuchlich ist, sei in der Knesset in Umlauf gebracht worden . Der Skandal dabei ist nicht diese Oberrichter genauer anzuschauen, was rechtens wäre, sondern der offensichtliche Zusammenhang mit der Furcht der parlamentarischen Rechten, dieses Gericht könnte das Boykottgesetz als ungesetzlich und ungültig erklären. In anderen Worten, die faschistische Rechte ist sich über die ethischen und gesetzlichen Zweifel ihres Gesetzes durchaus klar, doch will sie es unter allen Umständen durchboxen und den Obersten Gerichtshof Israels dazu entsprechend terrorisieren. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;All das ist vor allem ein Resultat dessen, dass es in Israel keine Verfassung gibt. Es sind genau jene Politiker und Rabbiner, welche die oben geschilderten undemokratischen Gesetze vertreten, die eine Verfassung mit aller Kraft verhindern. Denn eine moderne Verfassung – nur um eine solche geht es – würde Meinungsfreiheit, Privatisierung und Freiheit von Religion, Frauen- und Minderheitsrechte und andere moderne Errungenschaften garantieren. Kein Wunder, dass reaktionäre, sich exponentiell vermehrende Elemente, sich einer Verfassung verweigern.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Mir sind Israelkritiker in Israel und noch mehr im Ausland keineswegs lieb. Darüber habe ich in meinem letzten Tagebucheintrag geschrieben. Doch sollen sie das Recht haben sich zu äussern. Wenn diese Israelbasher zu Taten schreiten, dann muss sich Israel tätlich wehren. Doch wenn heute ihre freie Meinungsäusserung verboten wird, wissen wir nicht wohin das führen kann. Zur Demokratie gehört auch seinen Gegnern zuzuhören. Unter Meinungsfreiheit hat jeder das Recht, sich genau so frei selbst zu äussern und ihnen zu entgegnen. Solange sie nicht in Gewalttätigkeiten ausartet ist diese Freiheit sakrosankt. Gesetze gegen diese Freiheit sind nicht gewaltlos, denn sie geben den Mächtigen der Politik die Möglichkeit legal Gewalt gegen Andersdenkende anzuwenden. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Es gibt zwei Möglichkeiten dieses Abrutschen der Demokratie in eine Diktatur der Nationalisten und Superfrommen zu stoppen: Neuwahlen, die aber zurzeit aus parlamentarischen Mehrheitsgründen nicht durchführbar sind oder ein öffentlicher Aufstand der demokratischen Kräfte im Land, der fordern würde, dass sich das Land auf seine demokratische und humanistische Tradition zurückbesinnt. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Es sind nicht nur die Knessetmitglieder der Rechten, die das gestrige Abstimmungsresultat zu verantworten haben. Bei einem verantwortungsvollen vieler Knessetmitglieder wäre das Gesetz nicht durchgekommen. Zahlreiche Parlamentarier der Kadima (Zippi Livni) und auch des Likud (z.B. Nethanyahu, der ja offiziell gegen das Gesetz war) drückten sich vor der Abstimmung. Wieder einmal zeigte sich der 18. Knesset als ein Parlament mehrheitlich verantwortungsloser Anpasser, deren Sorge vor allem ihrem eigenen Parlamentssitz gilt.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Vielleicht haben sich viele Israelis schon zu stark an die Traditionen des Mittleren Ostens assimiliert. Das könnte das heutige Demokratieverständnis einer wachsenden Zahl seiner Mitbürger beschädigt haben. Denn es ist dieses lebendige Demokratieverständnis, das den Staat der Juden seine bisherige Erfolgsstory zu verdanken hat. Es war es auch, das Israel in einer Region dunkelstem Mittelalters, zu einem leuchtenden Stern der Demokratie machte, einem Status, den es unter allen Umständen zu erhalten gilt.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4602697987626583882-4746970685950277741?l=uristagebuchausisrael.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/feeds/4746970685950277741/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4602697987626583882&amp;postID=4746970685950277741' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/4746970685950277741'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/4746970685950277741'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/2011/07/albtraume.html' title='Albträume'/><author><name>Uris Tagebuch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17005420012546414037</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_eqI5BHZ81sY/R7GDnWQkPrI/AAAAAAAAAFY/0ubnxWFEJs4/S220/Uri.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4602697987626583882.post-3972921079306103641</id><published>2011-07-10T17:53:00.009+03:00</published><updated>2011-07-16T20:52:58.274+03:00</updated><title type='text'>„Man wird ja wohl noch Israel kritisieren dürfen…?“</title><content type='html'>&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;a href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=4602697987626583882&amp;amp;postID=3972921079306103641" name="OLE_LINK54"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=4602697987626583882&amp;amp;postID=3972921079306103641" name="OLE_LINK53"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=4602697987626583882&amp;amp;postID=3972921079306103641" name="OLE_LINK52"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=4602697987626583882&amp;amp;postID=3972921079306103641" name="OLE_LINK51"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=4602697987626583882&amp;amp;postID=3972921079306103641" name="OLE_LINK50"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=4602697987626583882&amp;amp;postID=3972921079306103641" name="OLE_LINK49"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=4602697987626583882&amp;amp;postID=3972921079306103641" name="OLE_LINK46"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=4602697987626583882&amp;amp;postID=3972921079306103641" name="OLE_LINK45"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center" class="MsoNormal" style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Seit Wochen, ja Monaten koche ich fast über, wenn ich in der Schweizer Presse, vor allem im Internet, Berichte über den Nahen Osten, Israel, Juden, Islam, Palästinenser und andere Araber lese. Das gilt ganz besonders für Leserbriefe und Leserkommentaren, die oft in grosser Zahl wahllos dazu veröffentlicht werden. Über den Daumen gepeilt sind diese Ergüsse mehrheitlich von Judenhass in vielen Formen geprägt, vom klassischen Antisemitismus der Kirchen und dem rassistischen Rassismus der Nazizeit, die – wenigsten bei einer gesunden Zahl dieser kommentierenden Schweizer durchaus auch heute noch besteht – bis zur heutigen modernen Form als „Israelkritik“. Die Zahl dieser „Kommentare“ bringt die Vermutung nahe, es seien nicht nur einige wenige Spinner am Werk, sondern, dass die Zahl Juden hassender Schweizer beträchtlich ist.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;b&gt;Der getarnte Judenhass der Gegenwart&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Heute modern und schamlos als Aufhänger für gröbsten Judenhass missbraucht, ist die sogenannte Israelkritik, vor allem aus der rot-grünen Politszene. Der neue Judenhass aus Kreisen, deren Gedankengut zu Teilen auf jüdischem, humanistischem und sozialistischem Gedankengut beruht - sollte man denken. Doch dieses Gedankengut ist schon sehr lange vergessen und hat einem läppischen und naiven Gutmenschentum Platz gemacht, das Tatsachen seiner Ideologie anpasst, statt die Ideologie den Tatsachen (eine Gefahr, die allen Ideologien anhaftet). Was heute geschieht ist eine völlige Umkehrung der Werte. Der Verfolgte wird zum Verfolger und das Opfer wird zum Täter hochstilisiert. Der zum unmenschlichen Islamismus verkommene Islam (einer der drei monotheistischen Hochreligionen und Hochkulturen) hat sich zum Erben des nazistischen Judenhasses ernannt, das sogar schon seit den zwanziger Jahren, als die noch wachsende Nazibewegung das Wohlwollen der damaligen Muslimbrüder weckte. Noch vor siebzig Jahren waren Juden als Feiglinge verschrien, die sich nicht wehrten und widerstandslos zu Millionen vergasen liessen. Als wäre nicht die Judenvernichtung der Nazis die böse Tat, sondern die Unmöglichkeit der europäischen Juden, sich dagegen zu wehren. Als hätte es keine Ghettoaufstände und jüdische Partisanen im damaligen Osteuropa oder keine Juden in der Resistance gegeben. Doch sogar diese Helden, am Beispiel des Warschauer Ghettoaufstandes, wurden mir persönlich schon als jüdische Mörder deutscher SS-Schergen angeklagt. Die SS-Männer hätten sich doch gegen diese Ghettojuden wehren müssen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Heute hat das jüdische Volk einen eigenen und vor allem demokratischen und erfolgreichen Staat, der sich mit der in jeder Beziehung besten Armee der Welt seit der Gründung Israels militärisch erfolgreich gegen arabische Angriffe verteidigt. Wir Israelis werden Barbaren genannt, auch das ein auf den Kopf stellen der Realitäten der Region. Der wehrhafte Jude gehört nicht ins Konzept des Judenhassers und dieser will sich damit nicht abfinden. Selbstverständlich sind mit „Israel“ alle Juden gemeint, ob in Israel oder anderswo lebend. Das in der irrigen Annahme, jede Art von Israelkritik sei politisch korrekt, also auch der dazuhörenden Antisemitismus. Teile der Schweizer Judenheit hat das noch nicht begriffen. Sie überlässt bisher den Widerstand gegen den Judenhass ihren nichtjüdischen Freunden, von denen es, im Gegensatz zu früher, nicht wenige gibt.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;b&gt;Das Abgleiten der Israelkritik in den Antisemitismus&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Grundsätzlich ist Israelkritik, Kritik am Verhalten der jeweiligen Regierung, sei das innen- oder aussenpolitisch. Nirgends ist diese Kritik härter als in Israel selbst, denn dort bleibt sie sachlich. Israelis sind von der Politik ihrer Regierung direkt betroffen und tragen, anders als Israelkritiker im Ausland Folgen und Verantwortung israelischer Politik, aber auch der Politik und dem Terror aus den Reihen Israels Feinde. Israelische Kritik am eigenen Staat ist daher keine akademische Uebung mit politischen Theorien.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Die Frage, warum Israel und seine Probleme so populär in der Medienlandschaft sind, wird oft damit beantwortet, man stelle an Israel, einem westlichen Staat, einen höheren ethischen Standard, als an seine Feinde. Wenn dem wirklich so ist, wäre das ein grosses Kompliment an Israel und eine zutiefst rassistische Beleidigung aller arabischen und muslimischen Völker des Mittleren Ostens, denen so unterschoben wird, kulturell und ethisch minderwertig zu sein. Israel kommt auch ohne solche zweifelhaften Komplimente aus, die im Englischen „backhanded compliments“ genannt werden.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Hier einige Argumente, die den Unterschied zwischen Israelkritik und Antisemitismus ausmachen:&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif; margin-left: 39.2pt; text-indent: -18pt;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;·&lt;span style="-moz-font-feature-settings: normal; -moz-font-language-override: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; line-height: normal;"&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;span dir="LTR"&gt;Die Anwendung doppelter Standards, indem man von Israel ein Verhalten fordert, das von keinem anderen demokratischen Staat erwartet und verlangt wird.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif; margin-left: 39.2pt; text-indent: -18pt;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;·&lt;span style="-moz-font-feature-settings: normal; -moz-font-language-override: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; line-height: normal;"&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;span dir="LTR"&gt;Vergleiche der aktuellen israelischen Politik mit der Politik des Nationalsozialismus.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif; margin-left: 39.2pt; text-indent: -18pt;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;·&lt;span style="-moz-font-feature-settings: normal; -moz-font-language-override: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; line-height: normal;"&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;span dir="LTR"&gt;Das Bestreben, alle Juden kollektiv für Handlungen des Staates Israel verantwortlich zu machen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif; margin-left: 39.2pt; text-indent: -18pt;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;·&lt;span style="-moz-font-feature-settings: normal; -moz-font-language-override: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; line-height: normal;"&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;span dir="LTR"&gt;Delegitimation des Existenz- und Selbstverteidigungsrechts Israels.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif; margin-left: 39.2pt; text-indent: -18pt;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;·&lt;span style="-moz-font-feature-settings: normal; -moz-font-language-override: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; line-height: normal;"&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;span dir="LTR"&gt;Aufgreifen traditioneller antisemitischer Stereotype in neuer Form.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Diese und andere Argumente werden in den gedruckten und elektronischen Medien oft angetönt – je nach dem, ob der Journalist, der Berichte zum Thema schreibt, eine politische Haltung einfliessen lässt (was sogar in der israelischen Tageszeitung „Ha’aretz“ der Fall ist), die dann von dankbaren Lesern in ihren Leserbriefen und vor allem Internet-Kommentaren ausgeschlachtet werden. Ich bin nicht der Meinung, dass Meinungsäusserungen unterdrückt werden sollen, doch fehlt es Redaktionen am Mut, gegenüber antisemitischen Beiträgen Stellung zu beziehen. Mit dem Löschen eines bestimmten Kommentars ist es nicht getan. Sie ist die Massnahme des Drückebergers.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;b&gt;Beispiele aus eigener Sammlung und Presse&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Zitate wie folgende gibt es zuhauf, ganz besonders im Internet. Dort sind sie in ein einschlägigen Websites und mehr noch, als Leserkommentare zu finden, sei es in der Internetfassung des Tages-Anzeiger, der BaZ, der NZZ (heute weniger, da nicht mehr alle Artikel Kommentar ermöglichen) und fast allen Tages-, Wochen- und Monatsveröffentlichungen. In gedruckten Ausgaben, offenbar strenger kontrolliert werden, ist Judenhass heute weniger zu finden. Die Quellen nachstehender Zitate befinden sich am Ende dieses Abschnitts.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif; margin-left: 54pt; text-indent: -18pt;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;1.&lt;span style="-moz-font-feature-settings: normal; -moz-font-language-override: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; line-height: normal;"&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;span dir="LTR"&gt;„Ich bin überzeugt, dass der Staat Israel aufgelöst werden muss – je eher, desto besser. Aber human! Ohne Juden zu töten, ihre Gesundheit zu beeinträchtigen oder ihnen ihre Habseligkeiten wegzunehmen. Man müsste ihnen ein Gebiet geben, das unbewohnt ist – beispielweise die Antarktis …. Oder wäre es besser, die Juden auf dem Mars anzusiedeln?“ (Fux)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif; margin-left: 54pt; text-indent: -18pt;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;2.&lt;span style="-moz-font-feature-settings: normal; -moz-font-language-override: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; line-height: normal;"&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; "Ich kenne keine Juden, darum mag ich sie wohl" Pichler&lt;/span&gt;&lt;span dir="LTR"&gt;&lt;a href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=4602697987626583882&amp;amp;postID=3972921079306103641" name="OLE_LINK47"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif; margin-left: 54pt; text-indent: -18pt;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;i&gt;3.&lt;span style="-moz-font-feature-settings: normal; -moz-font-language-override: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; line-height: normal;"&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span dir="LTR"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;„Solange Ihr Euren "Talmud" und den "Schulchan Aruch" Euren Kindern ins Hirn programmiert, wonach jeder Nicht-jüdisch-Gläubige "soviel wert wie der Esel im Stall ist" und man jeden "Goy" (eben nicht Eurem Glauben folgenden&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;i&gt; &lt;/i&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;Menschen) betrügen und gar totschlagen darf (die Zitate kennst Du freilich selbst, sonst liefere ich sie Dir).“ (Rüttimann)&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif; margin-left: 54pt; text-indent: -18pt;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;i&gt;4.&lt;span style="-moz-font-feature-settings: normal; -moz-font-language-override: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; line-height: normal;"&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span dir="LTR"&gt;„Es ist doch unglaublich, wie intensiv wir uns in der 7,6 Mio. Einwohner zählenden Schweiz mit den 18 000 Juden beschäftigen (müssen), die bei uns leben. Diese jüdische Präsenz lässt sehr viele Schweizer, denen es das Wort verschlagen hat, die Faust im Sack machen. Im Radio, und ich höre gerne DRS 2, wimmelt es von jüdischen Schriftstellern und Künstlern, die dort vorgestellt werden, sodass ich mich manchmal frage, ob es auch nichtjüdische gibt.“ (Stöhlker)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif; margin-left: 54pt; text-indent: -18pt;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;i&gt;5.&lt;span style="-moz-font-feature-settings: normal; -moz-font-language-override: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; line-height: normal;"&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span dir="LTR"&gt;„…., dass für die schrecklichen Ereignisse in Nazi-Deutschland die damaligen deutschen Zionisten eine Teilschuld mittragen müssen, weil sie als kleine Minderheit den Bogen überspannten ……“ (Eisenring)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif; margin-left: 35.4pt;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Quellen:&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif; margin-left: 71.4pt; text-indent: -18pt;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;1.&lt;span style="-moz-font-feature-settings: normal; -moz-font-language-override: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; line-height: normal;"&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;span dir="LTR"&gt;„Böses Israel“ DAS MAGAZIN 18/2008. Diese Seite wurde von der Internetredaktion des MAGAZINS gelöscht, doch ist der Kommentar im Anhang zu finden.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif; margin-left: 71.4pt; text-indent: -18pt;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;2.&lt;span style="-moz-font-feature-settings: normal; -moz-font-language-override: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; line-height: normal;"&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;span dir="LTR"&gt;Kopie des Briefes: siehe Anhang&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif; margin-left: 71.4pt; text-indent: -18pt;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;3.&lt;span style="-moz-font-feature-settings: normal; -moz-font-language-override: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; line-height: normal;"&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;span dir="LTR"&gt;Erschienen in Stoehlkers Website, jedoch gelöscht. Heute: &lt;a href="http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/search?q=R%C3%BCttimann"&gt;http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/search?q=R%C3%BCttimann&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif; margin-left: 71.4pt; text-indent: -18pt;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;4.&lt;span style="-moz-font-feature-settings: normal; -moz-font-language-override: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; line-height: normal;"&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.stoehlker.ch/weblog/2008/02/26/ein-oberpeinliches-thema-judentum"&gt;http://www.stoehlker.ch/weblog/2008/02/26/ein-oberpeinliches-thema-judentum&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif; margin-left: 71.4pt; text-indent: -18pt;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;5.&lt;span style="-moz-font-feature-settings: normal; -moz-font-language-override: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; line-height: normal;"&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;span dir="LTR"&gt;„Böses Israel“ DAS MAGAZIN 18/2008. Diese Seite wurde von der Internetredaktion des MAGAZINS gelöscht, doch sind die Kommentare im Anhang zu finden.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;span class="post-backlinkspost-comment-link"&gt;&lt;b&gt;Wie sollen wir Juden reagieren?&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Mag sein, dass eine öffentliche Auseinandersetzung mit Antisemiten erfolglos wäre – aber stetes Schlucken auch der schlimmsten Anwürfe ist psychohygienisch ungesund. Da ziehe ich sogar ein lautes jüdisches „Leckt mich am Arsch“ an den Judenhass und seine Vertreter vor. Ein Dampfablassen, das bestimmt einen erleichternden Einfluss auf das eigene seelische und körperliche Wohlbefinden hätte.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Das Zögern der Schweizer Judenheit (Ausnahmen bestätigen die Regel) sich energisch, eindeutig und selbstbewusst mit antisemitischen Anwürfen und Angriffen auseinanderzusetzen will ich nicht analysieren. Ein mutiger Mann, Frank Lübke, wurde aus jüdischen Kreisen angeschossen, weil er aggressiv gegen Judenhasser vorging und vor Gericht auch gewann – aber er musste die Schweiz verlassen. Gesunde Aggressivität und der Willen, sich nicht alles gefallen zu lassen, scheint in der Schweiz einen hohen Preis zu besitzen. Gegen den Strom zu schwimmen kann teuer sein.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Einzelpersonen, private oder Vertreter jüdischer Organisationen, die Opfer von Judenhassern werden, müssen die Mittel und vor allem die Unterstützung haben, gegen diese vorzugehen. Die jüdische, aber auch die allgemeine Presse, muss sich aktivieren und aggressiv antijüdischen Abschaum blossstellen. Ich könnte mir sogar Demonstrationen vorstellen, die bestimmt auch von nichtjüdischen Schweizern mitgetragen würden. Die Schweizer Presse, mitverantwortlich für das Phänomen „Israelkritik“, sollte dazu bewegt werden, statt einfach Unangenehmes und Unanständiges im Internet zu löschen (was mir beim TagiMagi passierte), dazu Stellung zu beziehen. Und vor allem sollte das Rückgrat einer grossen Zahl von Schweizer Juden gestählt werden. Sie könnten dazu ein Beispiel an Israel nehmen, das bei all seinen Problemen und Fehlern, nicht bei jedem antisemitischen Windchen gleich einknickt.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Der SIG hat 2010 zusammen mit der GRA einen sehr interessanten Bericht erstellt, der historische Hintergründe, Grafiken und im Anhang viele Beispiele judenhasserischer Vorfälle in der Schweiz präsentiert. Doch seine Vorschläge zur Bekämpfung des Schweizer Antisemitismus sind ungenügend – sie meiden die Öffentlichkeit, sie sind zu brav. Realistisch gesehen zeigen Jahrzehnte solcher Aktivitäten alles andere als Nachhaltigkeit. Von einer breiten öffentlichen Auseinandersetzung habe ich bisher nichts gemerkt. Antisemitismus wird immer weniger anonym, Briefeschreiber und Organisationen signieren mit ihrem wirklichen Namen. Ich erinnere mich an Erika Rothschild i.A., einer wundervollen mutigen Jüdin und Holocaustüberlebenden in Zürich, die vor Jahrzehnten schweizweit Schulklassen besuchte, in Radio und Fernsehen auftrat und viel erreichte. Wo finden wir heute Juden dieses Niveaus, die den eher theoretischen Aktivitäten der SIG und GRA eine persönliche, durch Persönlichkeit und Erfahrung vertiefte praktische Note aufsetzen?&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Henryk W. Broder hat den Antisemitismus/Israelhass auf den Punkt gebracht – soll er das letzte Wort haben:&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;„Waren die Juden reich, waren sie Ausbeuter, waren sie arm, waren sie Schmarotzer. Waren sie intelligent, waren sie überheblich. Waren sie dumm, waren sie Parasiten. Das heißt, aus der Sicht des Antisemiten kann der Jude nichts richtig machen. Und aus der Sicht des Antizionisten kann Israel nichts richtig machen. Hält es Gaza besetzt, ist es besetzt. Räumt es Gaza, dann ist es nur ein Trick, um die Besetzung mit anderen Mitteln aufrecht zu erhalten. Deshalb ist der linke Antizionismus eine vollkommen verlogene Geschichte, während der klassische bürgerliche Antisemitismus à la Möllemann und Hohmann doch relativ überschaubar ist.“ (&lt;/span&gt;Cicero vom 2.7.2011)&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;Quellen:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-b4yJ1vnU-qM/ThgeO0zBp8I/AAAAAAAAF5U/_w2MOl_NaFk/s1600/Charly+Pichler.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="640" src="http://3.bp.blogspot.com/-b4yJ1vnU-qM/ThgeO0zBp8I/AAAAAAAAF5U/_w2MOl_NaFk/s640/Charly+Pichler.JPG" width="371" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Zitat 2 - Pichler&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-llT28TVFyEE/Thgr_o9aEhI/AAAAAAAAF6M/ZrEtUlZV_x4/s1600/Image+%25283%2529.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="640" src="http://1.bp.blogspot.com/-llT28TVFyEE/Thgr_o9aEhI/AAAAAAAAF6M/ZrEtUlZV_x4/s640/Image+%25283%2529.jpg" width="512" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Zitat 1 - Das Magazin (Tagi)&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-P3ijpagEV7o/ThgoA5x7qWI/AAAAAAAAF5s/-LkjzPkWv-w/s1600/Fux.jpeg.jpeg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="640" src="http://2.bp.blogspot.com/-P3ijpagEV7o/ThgoA5x7qWI/AAAAAAAAF5s/-LkjzPkWv-w/s640/Fux.jpeg.jpeg" width="466" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Zitat 5&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif; font-size: large;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt; &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4602697987626583882-3972921079306103641?l=uristagebuchausisrael.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/feeds/3972921079306103641/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4602697987626583882&amp;postID=3972921079306103641' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/3972921079306103641'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/3972921079306103641'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/2011/07/man-wird-ja-wohl-noch-israel.html' title='„Man wird ja wohl noch Israel kritisieren dürfen…?“'/><author><name>Uris Tagebuch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17005420012546414037</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_eqI5BHZ81sY/R7GDnWQkPrI/AAAAAAAAAFY/0ubnxWFEJs4/S220/Uri.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-b4yJ1vnU-qM/ThgeO0zBp8I/AAAAAAAAF5U/_w2MOl_NaFk/s72-c/Charly+Pichler.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4602697987626583882.post-4160277707999290332</id><published>2011-07-02T23:14:00.003+03:00</published><updated>2011-07-03T00:00:46.306+03:00</updated><title type='text'>Schiffstourismus</title><content type='html'>&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;a href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=4602697987626583882&amp;amp;postID=4160277707999290332" name="OLE_LINK43"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=4602697987626583882&amp;amp;postID=4160277707999290332" name="OLE_LINK42"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif; font-size: large;"&gt;Nach einigen Wochen verregnetem Arosa und wenigen ebenso nassen Tagen in Zürich sind wir wieder zurück. Geschneit hat es auch. Doch sogar in diesem Wetter konnten wir uns erholen, auch wenn wir, da weit weg von Zürich, nur wenige Freunde sahen. Trotz Regen und Nebel erholten wir uns und ich hatte an einem Ausnahmetag sogar die Gelegenheit, mir die Nase zu verbrennen. Am Fernseher gab’s fast täglich Tatort, Nachrichten haben wir vorwiegend verschmäht.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Nach unserer Rückkehr holten uns diese ein.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Es ist schon zum Fürchten oder, je nach dem, zum Lachen was auf uns Israelis in den kommenden Monaten alles zukommt. Die Flottille, die Wahlen der Palästinenser, die Abstimmung in der UNO über Palästina etc. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Die famose Flottille westlicher Gazafans scheint sich dieser Tage von selbst aufzulösen – dass Israel natürlich daran Schuld sein soll, liegt in der Natur der Sache. Fanatisierte Araber wie die Hamas müssen naturgemäss für alles einen Sündenbock finden und ihre Adlaten, seien das rot-grüne Juden hassende Ideologen oder gutmenschliche „nützliche Idioten“, von denen, wie ich wiederholt in der Schweiz feststellte, es genügend gibt, Juden und Nichtjuden.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Lassen wir das. Mich nimmt nur wunder, wie viele dieser Schiffchen und Boote Richtung Gaza-Israel überhaupt auslaufen werden. Einige sind kaputt, andere werden von den Griechen festgehalten und von einem wurde sogar der Kapitän verhaftet. Immerhin verzichten die meisten dieser „Seeleute“ nach Gaza Hilfsgüter zu bringen. Denn inzwischen weiss jedes Kind, dass wirkliche materielle Not in Gaza nicht existiert, sondern von den dortigen Behörden für offizielle Besichtigungen künstlich gepflegt wird. Erlogen, wie die gesamte Leidenspropaganda aus palästinensischer Feder und der Feder ihrer oben erwähnten Jünger.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Gelegentlich werde ich von gutmenschlichen Gedankenwellen überrollt und denke, eigentlich sollte Israel diese Gazatouristen doch einfach zu ihrem Paradies zwischen Israel und Ägypten durchfahren lassen. Doch in einer Region, in der Souveränität eine besondere Wichtigkeit zu haben scheint, könnte das fatal werden. Zudem zeigt die Geschichte, dass jedes israelische Zugeständnis an die Palästinenser, die bisher selbst noch nie irgendwelche Konzessionen an Israel gemacht haben, solches von diesen stets als israelische Schwäche gesehen wird.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Noch ist kein Besucherschiff in Gaza oder wenigstens in den israelischen Hoheitsgewässern angekommen. Die Geschichte ist spannend, wird wenigstens für mich zum Thriller, auch wenn ich es nicht mehr fertig bringe, sie allzu ernst zu nehmen. Ich hoffe vor allem, dass es keine Opfer geben wird – alles andere ist mir ziemlich egal.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Noch eine Wahrnehmung: es scheint, dass seit der arabische Frühling ausgebrochen ist und die damit verbundene Zahl der Toten in die Tausende steigt, unter vernünftigen Weltbürgern eine ein klein wenig kritischere Wahrnehmung in der Sicht der arabischen und islamistischen Welt wächst. Zwar ist Israel innert weniger Wochen den Griechen ans Herz gewachsen und die türkische Regierung scheint sich für uns ein wenig zu erwärmen, weil sie von syrischen Flüchtlingen überflutet wird und vorgibt, erst jetzt am Beispiel Syriens zu merken, wie tödlich arabische und islamische Tyrannei ist, ob säkular wie in Syrien oder frömmelnd wie im Iran und Saudi Arabien.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;In diesem Zusammenhang, mit der Schuld Israel an allem Bösen, das den Gazaners und überhaupt den Palästinensern und Arabern widerfährt möchte ich abschliessend den letzten Abschnitt aus einem Gespräch mit Henryk M. (Modest) Broder im Cicero vom 2.7.2011 zitieren:&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Modest sagt:&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;"Kritik verhält sich immer nach dem Verhalten des Kritisierten. In dem Fall [Israel und Juden] aber hat die "Kritik" eine ganz andere Struktur. Egal was Israel macht, es macht es falsch. Das ist übrigens auch eine Analogie zum klassischen Antisemitismus. Waren die Juden reich, waren sie Ausbeuter, waren sie arm, waren sie Schmarotzer. Waren sie intelligent, waren sie überheblich. Waren sie dumm, waren sie Parasiten. Das heißt, aus der Sicht des Antisemiten kann der Jude nichts richtig machen. Und aus der Sicht des Antizionisten kann Israel nichts richtig machen. Hält es Gaza besetzt, ist es besetzt. Räumt es Gaza, dann ist es nur ein Trick, um die Besetzung mit anderen Mitteln aufrecht zu erhalten. Deshalb ist der linke Antizionismus eine vollkommen verlogene Geschichte, während der klassische bürgerliche Antisemitismus à la Möllemann und Hohmann doch relativ überschaubar ist. Da funktionieren auch die gesellschaftlichen Mechanismen komischerweise viel schneller, als beim linken Antisemitismus."&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4602697987626583882-4160277707999290332?l=uristagebuchausisrael.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/feeds/4160277707999290332/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4602697987626583882&amp;postID=4160277707999290332' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/4160277707999290332'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/4160277707999290332'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/2011/07/schiffstourismus.html' title='Schiffstourismus'/><author><name>Uris Tagebuch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17005420012546414037</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_eqI5BHZ81sY/R7GDnWQkPrI/AAAAAAAAAFY/0ubnxWFEJs4/S220/Uri.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4602697987626583882.post-7527534720979666762</id><published>2011-05-20T23:32:00.006+03:00</published><updated>2011-05-21T12:06:08.579+03:00</updated><title type='text'>Gut für Israel, schlecht für Nethanyahu</title><content type='html'>&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;„Gut für Israel, schlecht für Nethanyahu“ hörte ich heute Abend auf Fernsehkanal Zwei. Gemeint ist die &lt;a href="http://www.whitehouse.gov/the-press-office/2011/05/19/remarks-president-middle-east-and-north-africa"&gt;gestrige Rede von Präsident Obama &lt;/a&gt;im amerikanischen Aussenministerium. Dieser Kommentar kommt ganz genau auf den Punkt! Jetzt ist Bibi bei Obama und vertritt, wie er meint, die Interessen aller Israelis, also auch die meinen. Falsch, nur weiss ich nicht, was ich und andere dagegen tun können, ausser auf die nächsten Wahlen zu warten oder vielleicht eine Demonstration auf dem Tel Aviver Rabinplatz zu veranstalten. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Obamas Rede war die beste, die, falls mich mein Erinnerungsvermögen nicht völlig täuscht, je ein amerikanischer Präsident über die Dauerkrise Israel-Palästinenser gehalten hat. Unser gegenwärtiger Ministerpräsident, dem, wie ich schon wiederholt geschrieben habe, ein Frieden mit den Palästinensern gegen seine innerste nationalistische Überzeugung steht, kann nicht über seinen eigenen Schatten springen. Kein bisheriger Friedenplan sieht vor, dass Israel die gesamte Westbank behalten darf. Heute hat sich Nethanyahu wie einst Arafat benommen, der, als dieser in Camp David (im Jahre 2000) die Gelegenheit hatte mit Israel Frieden zu schliessen, dazu nein sagte und die schon vorbereitete Intifada 2 auf Israel losliess. Wie es sich herausstellte, nicht nur, weil er grundsätzlich keinen Frieden wollte, aber auch aus Angst als arabischer Waschlappen dazustehen, der Präsident Bill Clinton in den Hintern kriecht. Genau wie sein Vorgänger, scheint sich heute Mahmud Abbas vor einem ehrlichen Abkommen zu fürchten. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Anscheinend hat Nethanyahu nicht mitbekommen, dass Obama ganz offensichtlich den palästinensischen Politikern nicht traut, ganz besonders seit Abbas sich mit dem Judenhasser-Verein Hamas verbündet hat. Seine Absage an die Billigpreis-Bildung eines palästinensischen Staates via UNO im kommenden September hat viel Unschönes korrigiert, das in den vergangenen zwei Jahren über Obama geschrieben und gesagt worden ist. Seine mutige und erfolgreiche Entscheidung Bin Laden zu entsorgen, hat ihm neben dem Beifall seiner Bürger auch entscheidendes Selbstbewusstsein gegeben, das er nun zu Gunsten Israels ausspielt.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Der beste Beweis für die Qualität von Obamas Rede ist die Tatsache, dass sie von beiden Extremen israelischer Politik und Medienleuten abgelehnt wird. Auf der Linken lehnt Gideon Levy Obamas Erkenntnisse ab und behauptet sogar, diese Rede könnte von Nethanyahu selbst geschrieben worden sein. Auf der anderen Seite, der extremen Rechten, ist es unser Ministerpräsident selbst, der auf einmal die Grüne Linie als Verhandlungsgrundlage für einen Friedensplan ablehnt, obwohl in den letzten Jahren und Monaten kaum von etwas anderem gesprochen worden war. Da ich der Meinung bin, eine Politik der Mitte sei meist die vernünftigste Art Lösungen zu finden, kann Obama nur recht haben. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4602697987626583882-7527534720979666762?l=uristagebuchausisrael.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/feeds/7527534720979666762/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4602697987626583882&amp;postID=7527534720979666762' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/7527534720979666762'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/7527534720979666762'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/2011/05/gut-fur-israel-schlecht-nethanyahu.html' title='Gut für Israel, schlecht für Nethanyahu'/><author><name>Uris Tagebuch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17005420012546414037</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_eqI5BHZ81sY/R7GDnWQkPrI/AAAAAAAAAFY/0ubnxWFEJs4/S220/Uri.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4602697987626583882.post-641434450574144676</id><published>2011-05-15T11:05:00.004+03:00</published><updated>2011-05-15T23:23:57.267+03:00</updated><title type='text'>Das neue Aegypten etc.</title><content type='html'>&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Von den zwei arabischen Ländern, in denen Revoluzzer inzwischen den Präsidenten gestürzt haben (das andere Land ist Tunisien, bei anderen ist noch nichts entschieden), ist Ägypten das wichtigste. Es ist flächenmässig gross, hat eine immense, jährlich um eine Million wachsende Bevölkerung, die einzige arabische Armee, die etwas taugt (so denken Experten), obwohl sich Ägypten seit seiner glorreichen Niederlage im Yom Kippurkrieg nie mehr einem Gegner militärisch stellen musste, es hat eine einzigartige wunderbare antike Geschichte, die Millionen Menschen bis heute verzaubert – es besitzt vieles, nur nicht einen funktionierenden Staat. Wie alle arabischen Staaten herrscht vor allem Korruption, Willkür, religiöser Hass auf andere und wachsender religiöser Fanatismus.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Die vor wenigen Wochen erfolgte ägyptische  Revolution, die Mubarak stürzte, hat bisher noch keine klare Änderungen der Politik Ägyptens gebracht. Die Aussichten sind nicht glänzend. Das Militär hat die Macht völlig übernommen, von demokratischerem Verhalten ist wenig zu sehen und zu hören. Die Armee wird sich auch nicht beeilen die noch immer nicht definierten demokratischen Ziele der Revolution zu erreichen. Sie ist, ähnlich wie die Armee Chinas, völlig in der ägyptischen Wirtschaft involviert, ihr und ihren Offizieren gehören grosse Teile davon und das, wie in einem autoritären Staat üblich, ist einer der Gründe, dass sie grundsätzlich an einer wirklichen Demokratisierung nicht interessiert ist. Auf der anderen Seite ist die ägyptische Armee heute die einzige Macht, die den Muslimbrüdern die Stirn bieten kann. Wenn viele Medienkommentatoren versichern, die muslimische Bruderschaft werde sich an demokratische Spielregeln halten, ist das Wunschdenken, denn Islamismus ist demokratischem Handeln diametral entgegengesetzt, ein Oxymoron. Gaza gibt ein wundervolles Muster dafür ab. Erst demokratische Wahlen, dann Wahlgewinn und fertig die Demokratie, stattdessen Christenjagd, Sittenpolizei, Judenhass und Raketen – ausser den Raketen ist von all dem auch im heutigen Ägypten etwas zu finden. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Ich habe Geschehnisse und Entwicklungen der vergangenen Tage gesammelt und gebe einige davon hier wieder:&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;• Kirchen in Flammen, mindestens 12 Tote und viele Verletzte in Kairo (David D. Kirkpatrick, NYT 8.5.2011).&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;• Riesige Demonstration und Gottesdienst in der al-Nur Moschee in Kairo zum Andenken an Osama Bin Laden, gepaart mit hysterischen Aufrufen zum Amerikahass und zum Abschlachten aller Juden. (al-Jaseera TV, 6. Mai 2011)&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;• &lt;a href="http://online.wsj.com/article/SB10001424052748703992704576305423166596598.html"&gt;Amr Mussa&lt;/a&gt;,  Gegner Israels und nicht religiöser unabhängiger Spitzenkandidat für den Job als Mubaraks Nachfolger, erwarte eine Parlamentsmehrheit der Muslimbrüder, zusammen mit noch radikaleren muslimischen Organisationen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;• Amr Moussa, wird, so ist aus seinen Aussagen herauszulesen, mit den muslimischen „Parteien“, die wie er meint, den grössten Block im Parlament einnehmen werden, zusammenzuarbeiten und mit ihnen Kompromisse eingehen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;• Moussas grundsätzliches Argument gegen den bestehenden Friedensvertrag mit Israel ist, dass Ägypten nichts von diesem Frieden gewonnen habe. Ich meine, Ägypten habe den Sinai, die Ölfelder und den Suezkanal zurückerhalten. Dass sich die Gelegenheit Handel und Tourismus zwischen den beiden Ländern und ein Senken des ägyptischen Militärbudgets nicht realisiert hat, hat sich Ägypten selbst zuzuschreiben. Israel, dessen Vertreter von Wirtschaft und Kultur mit grosser Energie versucht hatten Handel und kulturelle Kontakte zu fördern ist da völlig schuldlos. Es scheiterte stets am dröhnenden Hass ägyptischer Gewerkschaften, Berufsverbände und Kulturschaffenden und deren Funktionäre.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;• Die muslimische Brüderschaft Ägyptens wird ihren Israel- und Judenhass nicht selbst aktivieren müssen. Es genügt, wenn sie ihrer Filiale in Gaza, der Hamas, den Auftrag geben Israel wieder mit Terror und Raketen auf Zivilisten einzudecken. Ohne Mubarak wird sie die neue ägyptische Regierung, so wie es sich heute darbietet, nicht daran hindern.  &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-bA4aVc_AvXE/Tc-IQzIKeGI/AAAAAAAAFtY/2Sotd_9fZOQ/s1600/Tahrir+Sqare+Demo+anti+Israel+etc..jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="263" src="http://3.bp.blogspot.com/-bA4aVc_AvXE/Tc-IQzIKeGI/AAAAAAAAFtY/2Sotd_9fZOQ/s400/Tahrir+Sqare+Demo+anti+Israel+etc..jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;• Al Jazeera berichtet über eine riesige Demonstration (siehe Bild), in der unter anderem ein Marsch nach Gaza zur Unterstützung von Hamas geplant wurde. Noch verweigert die ägyptische Regierung die Unterstützung dieses Marsches, doch sollte sich der vorausgesagte Machtzuwachs der Muslimbrüder und anderer Extremisten bei den Septemberwahlen bestätigen, sollte islamistischer Einfluss auf die ägyptische Politik weiter steigen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;• Die Muslimbrüderschaft und die noch extremistischeren Salafis (die sich ganz besonders auf das Morden von Christen spezialisiert haben) stehen in Verhandlungen, um ein Wahlbündnis einzugehen. (Telegraph, 13. Mai 2011)&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Mit diesen Gedanken und Hinweisen auf die heutige Situation in Ägypten soll keine Panik ausgelöst werden, etwas das in Israel selbst kaum geschehen wird. Nachdem ich schon einige Kriege (1967 und 1973 aktiv, 2006 und 2009 als zuschauender Pensionär) miterlebt habe, glaube ich das beurteilen zu können. Bedrohungen auf Israel haben meist einen gegenteiligen Effekt: Tausende im Ausland lebende Israels eilen freiwillig nach Israel, um sich ihrer militärischen Einheit anzuschliessen. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Es könnte auch anders kommen, wirklicher Frieden ausbrechen, die grosse Liebe zwischen Ägyptern und Juden zurückkehren, wie sie bis in Anfangs Dreissiger Jahre bestand – aber nur wenige glauben daran. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Übrigens, hat jemand in den letzten paar Wochen von &lt;a href="http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/3/0,3672,8211491,00.html"&gt;Wael Ghonim&lt;/a&gt;, dem Google Direktor aus Kairo gehört? Er wurde als grosser Organisator der ägyptischen Revolution gefeiert und durch die Medien geschleppt. Seit längerer Zeit wird er bestenfalls noch in Rückblicken erwähnt, möglicherweise sitzt er heute in einem Gefängnis, wo er in den ersten Tagen des Aufstandes schon für zehn Tage einsass. Seit Ende Februar 2011 ist kaum noch etwas von ihm zu hören. Ist er vielleicht das erste Opfer des Phänomens „Die Revolution frisst ihre Kinder?“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Das Wall Street Journal stellt den wirtschaftlichen Determinismus, auf den sich die Medien so gerne berufen, in Frage. Er lautet ungefähr so: „Offizielle in den USA und Europa, sehen in der näheren Zukunft keine Gefahr für den ägyptisch-israelischen Friedensvertrag. Sie meinen, Kairo werde nie und nimmer die Milliarden, die von dort strömen, aufs Spiel setzen“. Diese Sicht der Dinge kann für den Rest der Welt Geltung haben, doch im Mittleren Osten funktioniert das nicht, wie folgende drei Beispiele aus Vergangenheit und Gegenwart beweisen:&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;• Yassir Arafat wird mit Israel Frieden schliessen, denn er will seinen Staat finanzieren und Entschädigungen erhalten.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;• Syrien wird sich mässigen und sich dem Westen zu- und vom Iran abwenden, um Handel und Investitionen zu erhalten.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;• Iran wird lieber reich werden, statt die dumme Idee der islamistischen Revolution zu verfolgen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Alle drei dieser an sich vernünftigen Prognosen, haben sich als völlig falsch erwiesen. Im Mittleren Osten gehen die Uhren halt anders, um den Schweizer Historiker Herbert Lüthy zu bemühen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4602697987626583882-641434450574144676?l=uristagebuchausisrael.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/feeds/641434450574144676/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4602697987626583882&amp;postID=641434450574144676' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/641434450574144676'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/641434450574144676'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/2011/05/das-neue-aegypten-etc.html' title='Das neue Aegypten etc.'/><author><name>Uris Tagebuch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17005420012546414037</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_eqI5BHZ81sY/R7GDnWQkPrI/AAAAAAAAAFY/0ubnxWFEJs4/S220/Uri.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-bA4aVc_AvXE/Tc-IQzIKeGI/AAAAAAAAFtY/2Sotd_9fZOQ/s72-c/Tahrir+Sqare+Demo+anti+Israel+etc..jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4602697987626583882.post-425274183184874497</id><published>2011-05-10T16:50:00.001+03:00</published><updated>2011-05-10T16:50:57.205+03:00</updated><title type='text'>Yom Ha'atzma'uth</title><content type='html'>&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Im Gegensatz zum 1. August der Schweiz erscheint vielen Israelis der jährliche Unabhängigkeitstag ein wiederkehrendes Wunder. Aus einem kleinen Völkchen von 800'000 Juden zur Zeit der Staatsgründung in 1948 leben heute über 7,6 Millionen israelische Bürger – davon etwa 1,5 Millionen Araber, Drusen, Christen und andere Nichtjuden. In den dreiundsechzig Jahren seines Bestehens hat sich die Bevölkerung fast verzehnfacht, die Wirtschaft blüht, der allgemeine Wohlstand ist beträchtlich, auch wenn eine Minderheit gottesgläubiger aber arbeitsscheuer Parasiten für ein statistisch relativ niedriges pro Kopf Einkommen sorgt. Die Schulen waren einst unter den weltweit besten, heute sind sie es nicht - doch scheint der Erfindungsreichtum und die unternehmerische Energie des Durchschnittsisraelis trotzdem zu wachsen. Unter dem Strich darf man mit Recht behaupten, Israel sei eine einzigartige Erfolgsstory. Die Erfolgsstory eines Volkes, dem nur wenige Jahre vor dem Entstehen seines eigenen Landes ein runder Drittel abhanden kam, ermordet durch Anhänger eines Judenhasses, der vor über fünfzehnhundert Jahren in die christliche Welt gesetzt und in der Mitte des neunzehnten Jahrhunderts seinen Zenit erreichte. Israel musste sich in zahlreichen Kriegen behaupten und wurde stark und selbstsicher, eine in dieser Region absolut notwendige Eigenschaft zum Überleben. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;b&gt;Fehlendes Vertrauen&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Eben diese Region! Seit Israels Gründung versuchen seine Nachbarstaaten zusammen mit der arabischen Welt, es zu vernichten. Der nichtarabische aber inzwischen fatalislamische Iran gehört heute dazu. Ich bin zur Überzeugung gekommen, die vielen Kriege hätten im Laufe der Zeit auch die Friedenskultur der Israelis verändert. Unabhängig von den seit 1977 meist (nicht immer) schlechten, einem übertriebenen Nationalismus frönenden Regierung, den Glauben an einen möglich Frieden mit der arabischen Welt geschwächt. Nicht nur die Kriege, sondern mehr noch die unablässige antisemitische Propaganda aus dieser Welt hat den Glauben der Israelis an die Möglichkeit eines Friedens untergraben. Natürlich haben wir mit Jordanien und Ägypten offiziell Frieden, der besonders mit Ägypten sehr kalt ist. Es kann sein, dass es tatsächliche kleine Friedensmöglichkeiten gibt – doch heute traut der Durchschnittsisraeli der arabischen Friedensbereitschaft nicht. Auch wenn ich behaupte, dass Nethanyahu und der Rest der rechtsextremistischen Regierung an Frieden grundsätzlich nicht interessiert sind, zeigt das Wahlverhalten in Israel, dass grosse Teile des Volkes sich zur Zeit dafür fürchten, die besetzten Gebiete den Palästinenser zu überlassen (von „zurückgeben“ kann nicht gesprochen werden, denn die Westbank war auch früher besetztes Gebiet, wenn auch nicht durch Israel), einer Grundbedingung für einen Friedenschluss. Heute gibt es in Israel zwei Gründe, die einem tatsächlichen Friedenschluss mit den Palästinensern im Wege stehen:&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;b&gt;• Die nationalistische Politik der Regierung Nethanyahu und Lieberman&lt;/b&gt;. Ihre Ideologie lässt nicht zu, die Westbank zu verlassen, die dortigen Juden abzuziehen und das Land den Palästinensern zu überlassen. Das hat mit Israels Sicherheitsbedürfnissen nichts zu tun, es ist reine Ideologie. Seit Siedlerverbände Israels Politik in grossem Masse mitbestimmen und friedensbereite Kreise in den vergangenen Wahlen ihren Einfluss fast völlig verloren haben, fühlen sich Nationalisten in der Regierung sicher und versuchen ihre ideologischen Prinzipien durchzuziehen. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;• Der zweite Grund, &lt;b&gt;das völlig legitime Sicherheitsbedürfnis des israelischen Bürgers&lt;/b&gt;. Er traut den Palästinensern ganz einfach nicht. Das war nicht immer so, doch seit dem Versagen von Camp David mit Clinton, hat sich dieser Vertrauensschwund in Israel verbreitet. Viel guter jüdischer Willen ist verschwunden. Selbst friedensbewegte Israelis in meinem Freundes- und Bekanntenkreis sind von Zweifeln erfasst. Sie glauben aus der Geschichte der vergangenen Jahrzehnte gelernt zu haben, in denen israelische Friedensangebote eine blutige Intifada, tausend israelische Opfer durch Selbstmordterror, Raketen aus Gaza und Selbstverweigerung aus der Westbank zur Folge hatten. Gegen Raketen lässt sich etwas unternehmen. Gegen Judenhass als Schulfach und als massgeblichen Teil des muslimischen Lebens in den Moscheen nicht. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;• &lt;b&gt;Es liegt an den palästinensischen Politikern Israels Bürger zu überzeugen&lt;/b&gt;, dass sie es mit Israel ehrlich meinen, dass sie in arabischer Sprache ihrem Volke dasselbe sagen wie in Englisch und Hebräisch der Welt. Aber es liegt auch an Nethanyahu gegenüber den Palästinenser eine Offenheit zu zeigen, die es diesen unmöglich macht, sich vor Verhandlungen zu drücken. Nethanyahu wäre in einer win-win Situation: käme ein Friedensvertrag zustande hätten beide gewonnen. Könnte Nethanyahu beweisen, dass die Palästinenser tatsächlich keinen Frieden mit Israel und offenbar auf ihren eigenen Staat verzichten wollen – dann hätte Israel gewonnen und die Palästinenser wieder einmal verloren. Doch seit Nethanyahu täglich zu beweisen scheint an einem Abkommen genau so wenig Interesse zu haben, wie sein Partner Abbas, verlieren beide und das „Friedensroulette“ geht in die nächste Endlosrunde. Von israelischer Seite kann dieser Zustand nur durch Parlamentswahlen beendet werden, in denen das nationalistische Lager so viele Stimmen verliert, dass der nächste Regierungschef davon unabhängig werden kann. Dazu müssen sich die linken Parteien wie die Arbeitspartei, Meretz und wohl auch Kadima neu erfinden um genügend Sitze zu erobern. Das sind vielleicht Träume, aber auch Träume können wahr werden.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Chag Sameach!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4602697987626583882-425274183184874497?l=uristagebuchausisrael.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/feeds/425274183184874497/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4602697987626583882&amp;postID=425274183184874497' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/425274183184874497'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4602697987626583882/posts/default/425274183184874497'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://uristagebuchausisrael.blogspot.com/2011/05/yom-haatzmauth.html' title='Yom Ha&apos;atzma&apos;uth'/><author><name>Uris Tagebuch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17005420012546414037</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_eqI5BHZ81sY/R7GDnWQkPrI/AAAAAAAAAFY/0ubnxWFEJs4/S220/Uri.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4602697987626583882.post-3028755738686371790</id><published>2011-05-04T14:44:00.006+03:00</published><updated>2011-05-04T23:34:35.668+03:00</updated><title type='text'>Betrachtungen</title><content type='html'>&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Bin Laden ist tot. Auf meinen inzwischen gelöschten Trauerbrief erhielt ich eine Menge Zuschriften, bis auf zwei alle positiv und amüsiert. In einem der anderen fand jemand ich müsse Satire als Satire bezeichnen, damit die Leser tatsächlich merken, dass es Satire ist. Sonst nehmen sie es ernst, wie eben der Schreiber jener Zeilen. Ich weigere mich diesen Tatbestand zu kommentieren - er charakterisiert sich selbst. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Damit ist diese Angelegenheit abgeschlossen, ausser vielleicht der Tatsache, dass einige Leute im Nachhinein eine Kopie des gesagten Trauerbriefes verlangten und ihn bekamen. Anfrage per Mail an mich (&lt;a href="mailto:paul.russak@gmail.com"&gt;paul.russak@gmail.com&lt;/a&gt;) genügt. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Jetzt aber ernsthaft und &lt;u&gt;nicht satirisch:&lt;/u&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Die Endgültigkeit des Ausdemverkehrziehens Bin Ladens macht Freude. Freude, die ich weder beim Ende Eichmanns noch anderen Judenhassers wie Mughnia oder Scheich Yassin verspürte. In muslimischen Gesellschaften werden bei Massenmorden, z.B. 9/11 und dem Massaker an der Familie Fogel, Bonbons verteilt und gefeiert. Bei uns ist es umgekehrt, man freut sich relativ ruhig, wenn es üble Menschen nicht mehr gibt und schämt und entschuldigt sich, wenn es versehentlich Unschuldige trifft. Schurken, wie Bin Laden, müssen nur schon aus hygienischen Gründen entsorgt werden und das geht leider nur mit Gewalt. Sie bedrohen bei weitem nicht nur Israel, sondern die gesamte Welt und haben Abertausende unschuldige Opfer auf dem Gewissen. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&
