Montag, 17. September 2012

Zum Teufel mit der Politik - mal was anderes

 
 
  
Immer über Mittelost-Politik, Nethanyahus, die Superfrommen, Westbanksiedler und andere Nationalisten, aber auch  zu schreiben macht müde. Es kotzt einem sogar öfters als nicht schlicht an und macht die Notwendigkeit eines Ausgleichs dringender als je. Davon habe ich zwei: Jazz und Blues sowie Fotografie. 
 
Deshalb entschloss ich mich nach einigen Stunden entspannendem Blues und Jazz der rassigen Dee Dee Bridgewater's und ihrer wunderschönen Tochter China Moses etwas davon in meinem Tagebuch weiterzugeben. Als ich vor einigen Monaten einmal etwas über Blues und New Orleans schrieb, erhielt ich Kommentare, die mich ausserordentlich freuten - es gibt unter meinen Lesern zahlreiche Fans meiner Musik.
 
Habt Spass, Euer Uri
 
Uebrigens, der letzte Song, "Strange Fruit" (seltsame Früchte) ist nun halt doch sehr politisch. Die besungenen seltsamen Früchte sind von amerikanischen weissen Rassisten gelynchte und auf Bäume gehängten Schwarze - dieses Lied ist ein Klassiger aus jener Zeit, berühmt geworden durch die grösse aller Blues und Jazz Sängerinnen, Billie Holiday. Hier die Worte (Lyrics) dazu:
 
Billie Holiday Strange Fruit Lyrics
 
Southern trees bear a strange fruit,
Blood on the leaves and blood at the root,
Black bodies swinging in the southern breeze,
Strange fruit hanging from the poplar trees.

Pastoral scene of the gallant south,
The bulging eyes and the twisted mouth,
Scent of magnolias, sweet and fresh,
Then the sudden smell of burning flesh.

Here is fruit for the crows to pluck,
For the rain to gather, for the wind to suck,
For the sun to rot, for the trees to drop,
Here is a strange and bitter crop.
 
 
Dee Dee Bridgewater and her daughter China Moses in Paris